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Perfektes Grün:
Tipps zur Rasenpflege / Seite 3

April 2018




nach oben7 Tipps zur Rasen-Neuanlage

Mit ein paar grundlegenden Hinweisen ist es genauso einfach, einen neuen Rasen anzulegen wie eine bestehende Wiese zu pflegen. Klaus Skuppin von Wolf-Garten hat uns Schritt für Schritt erklärt, worauf es bei der Neuanlage ankommt.

1. Den Boden gründlich vorbereiten

Will man einen neuen Rasen anzulegen, gräbt man die Fläche zunächst gründlich um, lockert den Boden auf und beseitigt Steine und grobe Wurzeln. Um die Bodenstruktur zu verbessern, kann man sandige Böden, lehmigen Bodensand oder Rasenerde beimischen. Anschließend muss der Boden zwei bis drei Wochen ruhen.

2. Saatgut und Dünger

Mit Bio-Qualität überzeugen die Bio Rasensamen von Compo. Das Saatgut ermöglicht eine sichere, schnelle Keimung und ein kräftiges Wurzelwachstum.
© Compo GmbH
Mit Bio-Qualität überzeugen die Bio Rasensamen von Compo. Das Saatgut ermöglicht eine sichere, schnelle Keimung und ein kräftiges Wurzelwachstum.
Bevor das Saatgut ausgebracht wird, sollte man den Boden noch einmal feinkrümelig glattziehen. Als Faustformel gilt: Je feiner das Saatgut ist, desto feiner muss das Saatbeet vorbereitet werden. Zum Ebnen des Bodens kann man einen Rechen verwenden. Auch auf den richtigen Zeitpunkt kommt es an, denn die Bodentemperatur sollte bei mindestens 10 °C liegen. Das schränkt die Aussaat auf einen Zeitraum von Mai bis Ende September ein. Ebenso wichtig ist die gleichmäßige Verteilung des Saatguts. Am einfachsten gelingt diese mit Hilfe eines Streuwagens oder eines Universal-Streuers. Welche Saatmischung man verwendet, hängt von den eigenen Ansprüchen, der Sonneneinstrahlung und der geplanten Nutzung des Rasens ab. Bei einem Garten mit Schatten- und Sonnenflächen empfiehlt sich beispielsweise die Premium-Rasen-Saatmischung „Schatten & Sonne“ von Wolf-Garten. Für intensiv genutzte Wiesen, auf denen Kinder spielen oder Grillpartys stattfinden sollen, eignen sich strapazierfähigere Rasenarten. Diese sind zum Beispiel in den Saatgutmischungen „Sport- und Spiel“ oder „Strapazier-Rasen“ enthalten.

Wie auch Sabine Klingelhöfer von Neudorff empfiehlt Klaus Skuppin, den Rasen für eine optimale Nährstoffversorgung zweimal im Jahr zu düngen. Besonders nachhaltig und ohne tierische oder chemische Bestandteile ist die Natura-Bio-Düngerlinie von Wolf-Garten. Sie entstand in Zusammenarbeit mit dem „World Wide Fund for Nature“ (WWF). Die herausragende Qualität der veganen Serie wurde von Ökotest bereits mit der Note „sehr gut“ belohnt.

3. Richtig wässern

Besonders in den ersten drei Wochen nach der Aussaat ist eine ausreichende Bewässerung wichtig, damit die Keimlinge nicht vertrocknen. Auch danach gilt: Das Wasser sollte fein und gleichmäßig verteilt werden. Doch Vorsicht: Den Rasen nicht täglich wässern. Erst bei den ersten Welkerscheinungen wässert man das Grün. Das sollte dann maximal ein- bis zweimal pro Woche geschehen.

4. Mulchen

Es ist unbedingt notwendig, den Boden zu düngen, damit er immer genügend Nährstoffe bekommt und Gräser gesund nachwachsen können. Zusätzlich zur Verwendung von Dünger empfiehlt Klaus Skuppin, den Rasen regelmäßig zu mulchen. Dabei wird das Schnittgut im Mähgehäuse fein zerhäckselt und auf der Wiese verteilt. So lässt es sich als natürlicher Dünger nutzten. Bei diesem Verfahren sollte man maximal 30 Prozent der Halmlänge abmähen. Dennoch reicht das Mulchen allein nicht aus, um dem Boden die nötigen Nährstoffe zuzuführen. Übrigens: Die Robotermäher der Loopo-Serie mähen nicht nur, sondern mulchen auch.

5. Den Rasen regelmäßig schneiden

Damit das Rasenwachstum angeregt wird und das Gras gleichmäßig und dicht gedeiht, sollte man mindestens einmal wöchentlich mähen. Der Tipp vom Experten: Immer nur die Hälfte des Aufwuchses abschneiden. Beim Rasenschnitt sollte man darauf achten, nach dem langen Winter nicht zu früh zu mähen. Erst Ende März oder Anfang April ist das Gras etwa 8 cm hoch und es sind keine längeren Frostperioden mehr zu erwarten. Dann darf man mit scharfen Messern mähen. Die Halme sollten außerdem immer mindestens 4 cm hoch sein.

6. Vertikutieren

Im Gegensatz zu Neudorff-Expertin Sabine Klingelhöfer empfiehlt Klaus Skuppin von Wolf-Garten, den Rasen im Frühling oder Herbst zu vertikutieren. Durch die rotierenden Federn des Vertikutierers wird der Zwischenraum der Rasenpflanzen ausgekämmt und abgestorbenes Material beseitigt. Das fördere den wichtigen Luftaustausch an der Bodenoberfläche. In jedem Fall darf der Boden nur leicht angeritzt werden.

7. Das Gras stets überprüfen und pflegen

Auch wenn man den Rasen gut und regelmäßig pflegt, kann es passieren, dass sich Moos und Unkraut ausbreiten. Die Ursachen für den Zustand des Rasens müssen daher ständig überprüft werden. Mooswachstum wird beispielsweise durch Schattenlage oder Staunässe begünstigt. Lückenhaft gewachsene Rasen neigen zu Wildwuchs. Durch aktives Nachsäen kann ein lückenhafter Rasen aufgefrischt werden. Hilfreich ist hier beispielsweise eine Nachsaatmischung in Form von Wolf-Garten Natura-Bio-Rasen-Reparatur-Sticks.

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Schlagworte dieser Seite:

Dünger, Mulchen, Rasen, Rasenpflege, Saatgut, Tipps, Vertikutieren, schneiden, wässern

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