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Pflege: Nährstoffversorgung der Zwiebelblumen

Mai 2017 Viele Hobbygärtner freuen sich ab dem Frühling über den blütenreichen Charme von Tulpen, Narzissen, Krokussen, Zierlauch & Co.


Im ersten Jahr nach der Pflanzung blühen Blumenzwiebeln eigentlich auf fast jedem Standort problemlos, da sie in der Regel unter optimalen Bedingungen kultiviert wurden und alle nötigen Reserve-Stoffe in ihnen gespeichert sind. Fehlen ihnen aber in den Folgejahren vom Zeitpunkt des Austriebs bis zum Absterben der Blätter die nötigen Nährstoffe, werden sie von Jahr zu Jahr blühunwilliger und unansehnlicher. Dieses lässt sich besonders häufig bei Narzissen und Tulpen beobachten.

nach obenOptimal düngen

Organischer, kaliumbetonter Dünger
© Thomas Balster
Organischer, kaliumbetonter Dünger
Pflanzerde gedüngt mit Hornspänen
© Thomas Balster
Pflanzerde gedüngt mit Hornspänen

Man sollte sie daher insbesondere auf nicht optimalen Standorten, wie Sand- oder Moorböden, durch zusätzliche Düngung mit Nährstoffen versorgen. Gedüngt wird bereits bei der Herbst-Pflanzung mit Hornspänen, Kompost oder abgelagertem Mist. Alternativ erfolgt die Nährstoffversorgung im Frühling während der Wachstumsphase der Zwiebelblumen − also dann, wenn die Blätter austreiben − aber nicht mehr, wenn das Laub vergilbt. In diesem Zeitraum reifen die Zwiebeln aus und treten in eine Ruhephase ein. Im Frühjahr kann ein handelsüblicher organisch-mineralischer Dünger verwendet werden, der ein ausgewogenes Nährstoffverhältnis besitzt und gleichmäßig über einen längeren Zeitraum wirkt. Sofort wirkende mineralische Dünger wie "Blaukorn" sollten keinesfalls verwendet werden, da sie zur Belastung des Grundwassers beitragen und sie die Pflanzen durch Verbrennungen bis zum Totalverlust schädigen können, wenn die Ausbringung nicht sachgerecht erfolgt. "Blaukorn" ist außerdem zu stickstoffbetont, ein kaliumbetonter Tomaten-Dünger ist wesentlich besser geeignet.

nach obenMit Wasser versorgen

In der Zeit des Austriebs benötigen Zwiebelblumen eine gute Wasserversorgung, während sie später beim Absterben des Laubes und in der darauf folgenden Ruhephase sehr wenig Feuchtigkeit benötigen.

nach obenLaub abschneiden oder nicht?

Das absterbende Laub wird von der Zwiebel zum "kräftesammeln" benötigt, es darf auf keinen Fall frühzeitig abgeschnitten werden! Es darf erst entfernt werden, wenn es einem "widerstandslos entgegenkommt", wenn man daran zieht.

nach obenZwiebelblumen teilen

Tulpen in einer Frühlingswiese
© Thomas Balster
Tulpen in einer Frühlingswiese
Auch Blumenzwiebeln vermehren sich und sollten, wie Stauden, hin und wieder geteilt werden, weil sonst die Blütengröße und -menge leidet. Solche Bestände nimmt man während der Ruhezeit, spätestens bis Ende August auf und pflanzt die stärksten Zwiebeln an anderer Stelle wieder ein. Hier ist eine Düngung besonders wichtig. Bei allem sollte man bedenken, dass auch die Lebenszeit vieler Blumenzwiebeln begrenzt ist. Eine Narzisse etwa erfreut das Gärtnerherz nur etwa 10 bis 12 Jahre.

Viel Spaß beim Gärtnern mit Zwiebelblumen!

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Schlagworte dieser Seite:

Blütengröße, Dünger, Narzisse, Nährstoffversorgung, Tomate, Tulpe, Zwiebelblumen

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