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Die Himbeeren sind startklar!

So aromatisch! Und so gesund! Himbeeren sind ­heimisches Superfood – und auch bei Kindern ein Hit!
© PantherMedia/FamVeldman
So aromatisch! Und so gesund! Himbeeren sind ­heimisches Superfood – und auch bei Kindern ein Hit!

August 2018 Für sommertragende Sorten beginnt in diesem Monat die beste Pflanzzeit. Ihre weichen Ruten benötigen ein Spalier, an das sie angebunden werden müssen.


nach obenDie Standortvorlieben

Bild 1: Spalier für Himbeeren
© Berbuir/FuG-Verlag
Bild 1: Spalier für Himbeeren
Als einstige Waldpflanzen wünschen sich Himbeeren tiefgründige, lockere, nährstoffreiche und vor allem humose Böden. Anders als ihre Ahnen kommen heutige Sorten mit sonnigen Standorten zurecht. Wegen ihrer weichen Ruten benötigen Himbeeren eine Stütze. In der Regel baut man dafür ein Spalier, das aussieht wie in Bild 1 : Zwischen zwei Pfählen werden zwei bis drei Drähte (2–3 mm Durchmesser) gespannt, an welche die Ruten angebunden werden.

nach obenDie Vorteile des V-Spaliers

Bild 2: V-Spalier für Himbeeren
© Berbuir/FuG-Verlag
Bild 2: V-Spalier für Himbeeren
Für kleine Hobbygärten empfehlen Experten mittlerweile das V-Spalier Bild 2. Hier fixiert man die bald fruchtenden Ruten gleichmäßig verteilt am vorderen und hinteren Draht in 1,50 Meter Höhe. Sie bilden somit ein V, in dessen Mitte die Jungruten heranwachsen. Bei der Ernte haben Sie nun von beiden Spalierseiten her eine gute Übersicht, da die Jungruten nicht im Weg sind. Diese Anordnung bringt zudem Luft in die Pflanzung, weil sie nach Niederschlägen schneller abtrocknet. Eine gute Vorbeugung gegen Pilzkrankheiten! Nach der Ernte ist es ein Leichtes, die abgetragenen Ruten bodennah abzuschneiden. Wählen Sie pro laufendem Meter zehn bis zwölf gesunde, mittelstarke Jungruten aus. Alle überflüssigen tief am Boden abschneiden. Dann binden Sie die neuen Ruten wieder gleichmäßig verteilt an die beiden oberen Drähte.

Bild 3: Bodenhülse
© Obi.de
Bild 3: Bodenhülse
Verwenden Sie für Spaliere druckkessel­imprägnierte Kant­hölzer (7× 7 × 150 cm). Damit sie in der Erde nicht faulen, treiben Sie Bodenhülsen Bild 3 (7,1 × 7,1 × 75 cm; aus dem Baumarkt) mit einem Vorschlaghammer in das Beet. ­Darin verschrauben Sie das untere Ende der Kanthölzer.

nach obenSo pflanzen Sie richtig!

Bereiten Sie das etwa einen Meter breite Beet vor, indem Sie den Boden tief lockern. Setzen Sie die gut gewässerten Himbeerpflanzen im Abstand von 40–50 cm in gut mit reifem Kompost ausgekleidete Pflanzlöcher. Setzen Sie die Triebe genauso tief in die Erde, wie sie vorher standen. Falls Sie eine zweite Reihe möchten, halten Sie zu den gepflanzten Himbeeren einen Abstand von 2 m ein. Gießen Sie die jungen Himbeeren gut an. Lassen Sie den Boden 2–3 cm tief abtrocknen, bevor Sie wieder wässern. Im Juni gibt es schon die erste Ernte. Halten Sie dann den Boden stets leicht feucht, aber niemals nass: Himbeerwurzeln faulen leicht. Eine Mulchdecke aus angetrocknetem Rasenschnitt fördert die gleichmäßige Bodenfeuchtigkeit.

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Aus dem ursprünglich lockeren Wuchs mit wenig Blüten wurden stattliche Exemplare.
Lieblingsblume Usambaraveilchen
Hier ein Beispiel guter Abdeckung mit Stroh: Unnötige Verdunstung wird verhindert, Feuchtigkeit und Bodentemperaturen bleiben konstant und Unkräuter keimen kaum.
Himbeeren - Ursachen für die Ausfälle im Jahr 2009
Der Pilz Didymella an einer jungen Rute. Die Infektion ging von einer Knospe aus, in der durch anhaltende Feuchtigkeit Sporen keimen konnten.
Der Komplex "Himbeerrutenkrankheit"

Schlagworte dieser Seite:

Befestigung, Bodenfeuchtigkeit, Himbeere, Hobbygärten, Kompost, Spalier, Standort, Waldpflanzen

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