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Perfektes Grün:
Tipps zur Rasenpflege

April 2018 Der Rasen ist die Visitenkarte des Hauses. Viele Hobbygärtner sind allerdings unzufrieden mit dem Grün in ihrem Garten. Wir haben zwei Profis zum Thema befragt.


Rasensaat ausbringen
© Compo GmbH
Rasensaat ausbringen
Sabine Klingelhöfer, Gartenbau-Ingenieurin ?Neudorff GmbH KG
© Neudorff
Sabine Klingelhöfer,
Gartenbau-Ingenieurin Neudorff GmbH KG
Man muss nur ein paar Grundlagen verstehen, um zur gepflegten Wiese zu kommen, verrät Sabine Klingelhöfer von Neudorff. Mit ihr haben wir zuerst gesprochen. Sie erläutert die wichtigsten Schritte zum schönen Grün.

nach oben„Rasen braucht Nahrung!“

FuG: Frau Klingelhöfer, was sind Ihrer Expertenmeinung nach die Grundlagen der Rasenpflege?
Azet-Rasendünger zeichnet sich sowohl durch eine natürliche Sofort- als auch durch eine Langzeitwirkung aus.
© Neudorff
Azet-Rasendünger zeichnet sich sowohl durch eine natürliche Sofort- als auch durch eine Langzeitwirkung aus.


Es ist gar nicht so schwer, zu einem gepflegten Grün zu kommen. Man muss sich nur an folgenden Grundsatz halten: Der Rasen braucht Nahrung! Ohne Dünger lädt man Unkräuter wie Klee oder Moos geradezu in den Garten ein. Auch der Boden unter dem Rasen braucht Pflege, denn er wird meistens durch Herumlaufen stark belastet. Er bekommt dann keinen Humus und verdichtet. Die Wurzeln wachsen schlecht und erreichen in den tieferen Bodenschichten weder Wasser noch Nährstoffe. Die Folge ist Trockenstress im Sommer. Ein organischer Dünger mit Mikroorganismen trägt hier zu einer gesunden Wiese bei. Denn ein biologisch aktiver Boden kann Rasenfilz, also abgestorbenen Rasen, in den dringend benötigten Humus umwandeln. Ich empfehle Neudorffs organischen Azet-Rasendünger.

FuG: Wie oft sollten Gärtner zum Dünger greifen?
Das ist abhängig von der Nutzung des Rasens und vom Dünger, den man verwendet. Azet-Rasendünger zeichnet sich sowohl durch eine natürliche Sofort- als auch durch eine Langzeitwirkung aus. Das heißt, zweimal jährlich im April und im August oder September düngen.

FuG: Bei der Rasenpflege gehen die Meinungen über regelmäßiges Vertikutieren auseinander. Wie stehen Sie dazu?
Meiner Erfahrung nach trägt regelmäßiges Vertikutieren nicht zu einem gesunden Rasen bei. Tatsächlich sollte es nur eine Notfall-Maßnahme, also die Ausnahme, sein. Und auf gar keinen Fall ist es eine Bodenbearbeitungsmaßnahme. Wenn der Vertikutierer zum Einsatz kommt, darf der Boden nur leicht angeritzt werden.

FuG: Was können Hobbygärtner tun, wenn der Boden bereits stark verdichtet ist?
BodenAktivator
© Neudorff/Dorothea Baumjohann
BodenAktivator


Wenn der Boden verdichtet ist, fehlt ihm die nötige organische Substanz. Um ihm diese wieder zukommen zu lassen, bieten wir den Terra-Preta-Bodenaktivator an. Dieser Bodenverbesserer versorgt den Rasen mit organischer Substanz, Pflanzenkohle und Spurenelementen. Das aktiviert das Bodenleben, und die Wurzeln bekommen mehr Luft, weil der Boden lockerer wird.

FuG: Woran kann es liegen, wenn der Rasen trotz Dünger und regelmäßiger Pflege von Unkraut befallen ist?
pH-Bodentest
© Neudorff/Dorothea Baumjohann
pH-Bodentest


Für eine gute Bodenstruktur und eine gesunde Grünfläche ist ein optimaler Säuregehalt im Boden nötig. Der pH-Wert sollte also zwischen 5,5 und 6,5 liegen. Er kann ganz einfach selbstständig mit einem pH-Bodentest überprüft werden. Hat der Boden einen pH-Wert von unter 5,5 und ist damit zu sauer, werden die Gräser geschwächt. Sie können sich dann schlecht gegen Unkraut und Moos behaupten. Außerdem werden sie anfällig für Krankheiten. Solch eine Versauerung kann mit Hilfe von Azet VitalKalk+ (mit bodenbelebenden Azotobacter-Bodenbakterien) bekämpft werden.

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Schlagworte dieser Seite:

Bodenstruktur, Dünger, Grundlagen, Hobbygärtner, Nahrung, Rasen, Rasenpflege

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