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Richtig heizen

Jetzt ist Heizsaison: Höchste Zeit, sich zu fragen: „Ist meine Heizung fit?“.
© PantherMedia/Vadmary
Jetzt ist Heizsaison: Höchste Zeit, sich zu fragen: „Ist meine Heizung fit?“.

Dezember 2018 Jetzt ist Heizsaison. Höchste Zeit, sich zu fragen: „Ist meine Heizung fit?“. Oder lief Ihre Heizung nur mit stotterndem Motor an? Gluckerten die Heizkörper? Wir haben uns moderne Heizungen angeschaut, einen Experten befragt und geben Tipps zum effektiven Heizen.


Rund ein Drittel des deutschen Endenergieverbrauchs entfällt auf Raumwärme und Warmwasser. Doch nur jeder vierte Kessel entspricht dem neuesten Stand der Technik. Welche Technik sich am besten für die eigenen vier Wände eignet, wissen Energie-Berater.

nach obenModerne Heizkessel sind effektiver

Im Schnitt sind alte Heizungen in Deutschland mehr als 20 Jahre alt. Experten raten in der Regel zu einer neuen Heizung, wenn der Heizkessel schon länger als 15 Jahre in Betrieb ist. Das lohnt sich nicht nur, weil weniger Reparaturen anfallen, sondern spart auch Heizkosten. Denn moderne Heizkessel setzen den Brennstoff deutlich effizienter ein und reduzieren dadurch sowohl Kosten als auch Emissionen. Auf dem Markt gibt es für jedes Haus die passende Lösung: Am meisten verbreitet ist die Gasheizung, rund 50 Prozent aller Gebäude sind damit bestückt. Ölkessel stehen in etwa 30 Prozent aller Wohngebäude. Der technische Standard bei beiden ist die Brennwerttechnik. Sie können mit der neuen Heizung bei ihrem gewohnten Brennstoff bleiben und die Gas- oder Ölheizung auf neueste Technik umrüsten, oder auf erneuerbare Energien setzen wie bei Pellett-, Scheitholz-, Hackschnitzelheizung oder Wärmepumpe. Besonders das Heizen mit Holz ist für viele Hausbesitzer in den vergangenen Jahren wieder attraktiv geworden.

nach obenWelche Heizung ist Stand der Technik?

Während in den 1980er Jahren überwiegend Heizkessel mit Niedertemperaturtechnik verwendet wurden, stellen heutzutage Gas- und Öl-Brennwertkessel den Stand der Technik dar. Ein Brennwertkessel funktioniert so: Die im Wasserdampf der Abgase enthaltene Abwärme wird durch Kondensation nutzbar gemacht. Im Vergleich zu einem konventionellen Heizkessel mit Niedertemperaturtechnik verbraucht ein Brennwertkessel etwa 10 Prozent weniger Brennstoff. Derzeitig ist die Nutzung fossiler Energieträger für die Wärmeversorgung immer noch die wichtigste und gängigste Art der Wärmeerzeugung. Wer seinen neuen Heizkessel auch künftig mit Erdgas oder Heizöl betreiben will, sollte sich für einen Brennwertkessel entscheiden.


Die im Wasserdampf enthaltene Abwärme wird im Brennwertkessel nutzbar gemacht.
Richtig heizen / Seite 2
Tauscht man eine alte Heizungspumpe durch eine elektronisch gesteuerte Hocheffizienzpumpe aus, spart man fast immer Stromkosten.
Richtig heizen / Seite 3
Dr. Johannes Spruth, Diplom-Physiker und Autor
Richtig heizen: Interview / Seite 4

Schlagworte dieser Seite:

Brennwertkessel, Heizen, Heizkessel, Niedertemperaturtechnik, Öl-Brennwertkessel

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