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Der Garten im Herbst

Oktober 2017 Frühling und Sommer sind meist besetzt mit vielen Gartenarbeiten: es wird gesät, gepflanzt, geschnitten und gemäht. Wie schön, dass der Herbst uns nun Gelegenheit gibt, einen Gang zurückzuschalten und den letzten Auftritt der Natur in diesem Jahr in einem bunten Garten zu genießen. Und dieser Auftritt kann großartig sein, vorausgesetzt der Garten bietet eine große Vielfalt. Dann kann sich das Jahr mit einem Feuerwerk aus Blüten, buntem Laub und Fruchtschmuck verabschieden.




Bild 1: Glattblatt-Aster
© Verband Wohneigentum e. V.
Bild 1: Glattblatt-Aster
Viele Stauden, Gräser und auch einige Gehölze haben erst im Herbst ihren großen Auftritt. Pflanzt man diese in Gruppen, erhält man tolle Blickpunkte im Garten. Einfach, aber wirkungsvoll im Staudenbeet ist z. B. die Kombination aus dem straff aufrecht wachsenden Reitgras 'Karl Foerster', dazu die Glattblatt-Aster Bild 1, die Fetthenne 'Herbstfreude', die Prachtkerze (Gaura lindheimeri) und im Vordergrund die Teppich-Myrten-Aster 'Snowflurry'. Wer einen warmen und geschützten Platz im Garten hat, sollte die Oktober-Waldrebe (Clematis terniflora) ausprobieren. Neben ihren vielen, sternförmigen Blüten bringt sie einen schönen Duft in den herbstlichen Garten und dient zudem als Bienenweide.

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Viel Spaß beim Gärtnern!

nach obenBienenfutter

Die wohl wichtigste Bienenweide im Herbst ist der Efeu, der zwar unscheinbar blüht, aber einer Vielzahl von Insekten die Möglichkeit gibt, sich vor dem Winter noch einmal zu stärken. Der stark wuchernde Efeu wurde aus vielen Gärten verwiesen. Eine Alternative ist der, leider viel zu unbekannte, Strauch-Efeu 'Arborescens'. Dieser rankt nicht, wächst auch im Schatten und kann als Formgehölz geschnitten werden. Vielleicht eine Alternative zu dem vom Zünsler geplagten Buchs?

nach obenFarbspektakel

Bild 2: Wilder Wein
© Verband Wohneigentum e. V.
Bild 2: Wilder Wein
Bild 3: Feuerdorn
© Verband Wohneigentum e. V.
Bild 3: Feuerdorn
Wie gut, wenn man bei der Pflanzung von Gehölzen auf den Aspekt der Herbstfärbung achtet. Sie kann noch länger und spektakulärer sein als die Blüte eines Strauches. Wer sich also z. B. die Felsenbirne, den Blumen-Hartriegel, den Scheinhasel, den wilden Wein Bild 2, die Vogelbeere oder den Amberbaum in seinen Garten holt, wird mit einem Farbspektakel im Herbst belohnt. Tragen die Gehölze auch noch Fruchtschmuck, bringen sie bis in den Winter hinein Farbe in den Garten und bieten zudem den Vögeln Nahrung. Dazu eignen sich Zieräpfel, Feuerdorn Bild 3, Wildrosen, Pfaffenhütchen, Mispelarten, Zierquitte oder Stechpalme.

nach obenRuhezeit

Bild 4: Spinnweben
© Verband Wohneigentum e. V.
Bild 4: Spinnweben
Weniger ist mehr – dies gilt besonders für die Gartenarbeiten im Herbst. Sie tun sich und der Natur etwas Gutes, wenn Sie viele Gartenarbeiten auf das Frühjahr verschieben: Welke Blätter schützen die Wurzeln vor Nässe und Frost, außerdem bieten sie Insekten einen Platz zum Überwintern. Den Rückschnitt verschieben Sie am besten auch auf das Frühjahr, sonst werden die Pflanzen anfälliger für Frostschäden. Lediglich auf dem Rasen muss das Laub entfernt werden und Sie sollten alle kranken Pflanzenteile und Fruchtmumien aus dem Garten entsorgen. Natürlich kann jetzt im Herbst vieles neu- und umgepflanzt werden. Denken Sie daran, jetzt auch schon die Nistkästen zu reinigen, da viele Vögel diese als Übernachtungsquartier im Winter nutzen. So bleibt also noch viel Zeit, den Herbstgarten im Sonnenschein zu genießen und den Spinnen Bild 4 beim Weben zuzusehen.

Noch mehr Infos rund um den „Garten im Herbst“ finden Sie auf den nächsten Seiten und unter: www.gartenberatung.de
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Schlagworte dieser Seite:

Bienenweide, Frostschäden, Gartenberatung, Ruhezeit, Staude

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