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Fertighäuser:
Mehr Wohnraum aus der Hausfabrik
Seite 2

November 2020


nach obenWas bietet die Bausubstanz?

Neben den baurechtlichen Aspekten ist die Statik ein wichtiges Thema. Wünschen Sie sich ein neues Geschoss, müssen das die Wände bis in das Fundament tragen können. Ein Anbau braucht ein Fundament und eine Bodenplatte. Wenn eine Kelleraußenwand entfallen soll, um das Untergeschoss zu erweitern, muss das bestehende Gebäude zusätzlich abgestützt werden.

Der schnelle Hausaufbau übt immer wieder Faszination auf Bauherren und Betrachter aus.
© BDF/Fischerhaus
Der schnelle Hausaufbau übt immer wieder Faszination auf Bauherren und Betrachter aus.
Die Dachfenster sind dank der industriellen Vorfertigung bereits eingebaut.
© djd/WeberHaus
Die Dachfenster sind dank der industriellen Vorfertigung bereits eingebaut.

nach obenHeizung, Strom, Wasser

Wie wird der neue Gebäudeteil erwärmt? Wo laufen die Wasser- und Abwasserleitungen lang? Was ist mit der Stromversorgung? Oft lassen sich bestehende Anschlüsse nutzen. Reicht die bestehende Heizungsanlage, um mehr Wohnraum zu erwärmen? Nicht nur die bauliche Konstruktion muss man bei einer Hauserweiterung bedenken ? verändert man ein Gebäude, müssen auch die aktuellsten Regelungen der Energieeinsparverordnung (EnEV) beachtet werden.

nach obenVorteil Fertigbau

Eine Aufstockung oder ein Anbau können mit passgenau vorgefertigten Elementen in Leichtbauweise realisiert werden. Diese leichten Holzkonstruktionen eigenen sich aus statischen Gründen gut für An- und Aufbauten. Viele Fertighaus-Anbieter planen individuelle Anbauten oder Aufstockungen und setzen diese in gewünschten Ausbaustufen oder schlüsselfertig um. Moderne Fertighäuser überzeugen mit anspruchsvoller Architektur, individueller Planung, hochwertigen Materialien, präziser Konstruktion und dem klassischen Hauptmerkmal: einer kurzen Bauzeit. Zudem zeichnen sie sich durch hervorragende Wärmedämmung aus – dafür sind die physikalischen Eigenschaften des natürlichen Baustoffs Holz sowie die intelligenten Wandkonstruktionen verantwortlich. Denn in die Wände sind mehrere Schichten hoch wirksamer Dämmstoffe eingebaut. Praktisch: Ein Fertighaus wird in der Regel von einem einzigen Hersteller errichtet und meist schlüsselfertig an die Bauherren übergeben. Statt mit unterschiedlichen Handwerksbetrieben zu verhandeln, gibt es einen Ansprechpartner. So spart man Zeit und Nerven.

An großen Produktionstischen fertigen Handwerker große Bauteile, meist in Holz-Tafelbauweise.
© BDF/Fingerhaus
An großen Produktionstischen fertigen Handwerker große Bauteile, meist in Holz-Tafelbauweise.
Montagearbeiten erfolgen unbeeinflusst von Wind und Wetter in den Montagehallen.
© BDF/Fingerhaus
Montagearbeiten erfolgen unbeeinflusst von Wind und Wetter in den Montagehallen.

nach obenBaustoff Holz

Die Grundidee des Fertighauses basiert auf der Vorfertigung: In der „Hausfabrik“ entstehen die einzelnen Bauteile der Gebäude. An großen Produktionstischen fertigen Handwerker bis zu rund 12,50 m große Bauteile, meist in Holz-Tafelbauweise.

Sämtliche Leitungskanäle für Strom, Wasser, Heizung oder Lüftung beziehungsweise Aussparungen für Fenster und Türen sind bereits ab Werk integriert. Auch Grundputz oder Fassadenelemente wie Holzplatten werden auf die Außenwände aufgetragen. Zu den weiteren Vorteilen dieser Bauweise zählt, dass die Montagearbeiten unbeeinflusst von Wind und Wetter unter idealen Bedingungen in den Montagehallen erfolgen. Von der Stange sind vorgefertigte Bauten schon lange nicht mehr, für jede Lage gibt individuelle Lösungen. Während ein herkömmliches Haus erst auf der Baustelle errichtet wird, wird ein Fertighaus in großformatigen Teilen auf das Baugrundstück gebracht. Dort erfolgt lediglich die Endmontage.



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Bausubstanz, Fertighaus, Holz, Leichtbauweise, Vorteil, Wohnraum, Wärmedämmung
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