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Gewusst wie! Reste verwerten

August 2020 Einfach wegwerfen geht gar nicht. Reste aus der Küche lassen sich super verwerten – Nachmachen empfohlen!


Martha Stuart
© EMF/ JOHN HUBA
Martha Stuart
„Ich beginne den Tag oft mit einem frisch­ gepressten Saft aus Spinat, Grünkohl u. Ä. und mir bleibt eine Menge nährstoffreicher Gemüsemasse übrig. Wenn ich sie nicht kompostiere, koche ich daraus Brühe, rühre sie in eine Suppe oder füttere meine Hunde, Pferde und Hühner damit.“ (Martha Stuart)

All das, was oft im Mülleimer landet, in der Küche kreativ zu nutzen, spart nicht nur Geld und verkleinert Ihren ökologischen Fussabdruck, sondern macht das Kochen auch kreativer. Hier kommen ein paar Tricks von Martha Stuart, diese vermeintlich überflüssigen Lebensmittel in etwas Köstliches zu verwandeln.

nach obenNüsse: Nussmus

Nussmus
© EMF/AARON DYER
Nussmus
Einen Überschuss an Nüssen einfach zu Nussmus verarbeiten. Dazu rohe oder geröstete Nüsse einer oder mehrerer Sorten mit einer Prise Salz (und nach Belieben etwas Öl) in den Hochleistungsmixer geben und zu einer geschmeidigen Paste verarbeiten. Hält sich in einem verschlossenen Gefäß im Kühlschrank bis zu zwei Wochen.

nach obenParmesanrinde: Minestrone

Parmesanrinde hält sich gut verpackt im Gefrierschrank monatelang. Sie gibt einer Minestrone oder anderen Suppen und Eintöpfen erstaunliche Geschmackstiefe. Die letzten 15 Minuten mitkochen lassen.

nach obenMaiskolben: Maiscremesuppe

Beim Abschaben der Maiskörner vom Kolben diesen kurzen Extraschritt einbauen: Den Kolben aufrecht in eine Schüssel stellen und nach dem Entfernen der Körner noch mit dem Messerrücken entlang des Kolbens herunterschaben, sodass eine cremige Flüssigkeit austritt, die einer Maissuppe und anderen Cremesuppen zusätzliches Maisaroma verleiht. Kocht man die Kolben in Wasser aus, erhält man eine schmackhafte Brühe.

nach obenDijonsenf: Vinaigrette

Anstatt den letzten Rest aus dem Senfglas zu kratzen, gleich die restlichen Zutaten für eine würzige Vinaigrette hinzufügen. Mit einer zerdrückten Knoblauchzehe oder fein gewürfelten Schalotte und gehackten Kräutern (Estragon oder Thymian) beginnen und das Glas etwa bis zu einem Viertel mit Essig nach Wahl auffüllen. Salz und Pfeffer zufügen, Deckel zuschrauben und kräftig schütteln. Olivenöl Extra Vergine hineingeben (etwa das Dreifache der Essigmenge) und das Glas wieder kräftig schütteln, damit eine Emulsion entsteht. Das Dressing hält sich im Kühlschrank bis zu einer Woche lang. Vor der Verwendung nochmals kurz schütteln.

nach obenLake von Eingelegtem: Cocktails

Wenn alle Essiggurken oder Mixed Pickles aus dem Glas gefischt wurden, Lake aufheben und einen Spritzer davon statt Olivenlake in den nächsten Martini geben. Dafür eignet sich die Lake aller sauer eingelegten Gemüse. Genauso kann die Lake in Salatdressings Verwendung finden und Kartoffel- oder Thunfischsalat geschmacklich aufpeppen.

nach obenKorianderstiele: Currys

Verlangt ein Rezept nur nach Korianderblättern, heben Sie die Stiele auf. Sie verleihen südostasiatischen und indischen Currys sowie Salaten, Reis- und Nudelpfannen und Suppen zusätzliches Aroma.

nach obenVanilleschoten: Vanillezucker

Vanilleschoten sind teuer, sodass man am besten nach dem Herausschaben der Samen auch die Schoten verwendet. Schote in ein Glas mit Zucker geben, Deckel aufschrauben und das Ganze bei Raumtemperatur mindestens eine Woche lang ruhen lassen.

nach obenKäsereste und Wein: Fromage Fort

Fromage Fort
© EMF/MARCUS NILSSON
Fromage Fort
Für Fromage Fort, also „starken Käse“, verarbeitet man Käsereste und etwas Wein (und je nach Käsesorten und Geschmack noch etwas Knoblauch) im Mixer zu einem Aufstrich. Pikanter Ziegenkäse, milder Gorgonzola Dolce, cremiger Brie, nussiger Gruyère – alles ist möglich und schmeckt vorzüglich. Mit Crackern servieren oder auf Baguettescheiben streichen (kurz im Backofen übergrillt sehr gut zu Cocktails). Oder einen üppigen Klacks davon auf ein Grillsteak oder einen Hamburger oder als schnellen Soßenersatz auf grüne Bohnen oder Spargel geben.

nach obenSchon gewusst?

So einfach geht Maiskochen: Ganze Kolben mit Hüllblättern auf einen Rost in den 200 °C heißen Backofen legen. Nach 30 Minuten gehen die Blätter ganz leicht ab, die Maiskörner sind perfekt durchgegart und können sofort für Salate, Eintopf- und Nudelgerichte verwendet werden.

Buchtipp: Das Handbuch für (fast) alles
© EMF Verlag
Buchtipp: Das Handbuch für (fast) alles

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Martha Stuart
Das Handbuch für (fast) alles
384 Seiten, Hardcover
28 Euro, EMF Verlag
ISBN 9783960934608

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Buch-Tipp, Cocktails, Currys, Dijonsenf, Käsereste, Minestrone, Nussmus, Nüsse, Parmesanrinde, Reste, Vinaigrette

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