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Schlagwortsuche: "Pflanzenernähung"


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© Titze; IMAI Masterclips
Boden und Pflanzenernährung
Einwandfrei ernährte Pflanzen sind vorwiegend gesunde Pflanzen – und das in zweifacher Hinsicht. Deshalb sollten wir bemüht sein, unsere Gemüsegewächse so gut wie möglich zu versorgen, damit's ihnen und uns zum Vorteil gereicht.
Nährstoffmängeln rechtzeitig vorbeugen!
An den Obstgehölzen wurde in vielen Gebieten Bormangel festgestellt, der in den weitaus meisten Fällen sekundär war, d. h. die Mangelerscheinungen wurden durch Festlegung des Spurenelementes im Boden verursacht, und zwar aufgrund zu hoher pH-Werte oder Staunässe mit mangelnder Durchlüftung; aber auch Trockenjahre fördern vermehrtes Auftreten.
© May
Im Frühjahr auf Nährstoffmangelschäden achten!
Neben den Kernnährstoffen Stickstoff, Phosphor, Kalium, Kalk und Magnesium benötigen die Obstgehölze eine optimale Spurenelementsversorgung, damit ein gesundes Wachstum möglich ist. Schwerpunkt unserer heutigen Betrachtungen sollen Eisen, Magnesium (kein Spurenelement), Mangan, Bor und Zink sein.
© Titze
Die zwei Seiten des Spiegels
Kommen wir noch einmal auf die äußeren Wachstumsfaktoren (Licht, Temperatur, Wasser, CO2, O2, Nährelemente; vgl. FuG 1/2000) zurück. Jeder von ihnen kann (zu) knapp, bestmöglich oder (zu) reichlich vorhanden sein – genau wie es die Kurve (Abb. 1) zeigt – und so das Wachstum und den Ertrag der Pflanzen beeinflussen. Ihre Wirkung ist verflochten, komplex.
Bodenpflege
Licht, Temperatur ("Wärme"), Wasser, Luft (CO2= Kohlendioxid, O2= Sauerstoff) und Nährstoffe (13 notwendige mineralische, davon 6 Haupt- (Stickstoff (N), Phosphor (P), Kalium (K), Calcium (Ca), Magnesium (Mg) und Schwefel (S)) und 7 Spuren-Nährelemente (Chlor (Cl), Bor (B), Molybdän (Mo), Eisen (Fe), Mangan (Mn), Zink (Zn) und Kupfer (Cu))) sind von außen wirkende Wachstumsfaktoren, die die Entwicklung und damit schließlich den Ertrag unserer Pflanzen bestimmen. (Die "inneren" Wachstumsfaktoren, wie Erbanlagen, Wuchs- und Wirkstoffe usw. sollen hier nicht weiter behandelt werden). Geraten einer oder mehrere dieser Faktoren über mehr oder weniger enge Optimal-Grenzen hinaus in niedrigere (Minimum-) oder höhere (Maximum-) Bereiche, bleibt das nicht ohne negative Folgen für die Pflanze.



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