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Schlagwortsuche: "Alternanz"

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Januar 2007
Obstgehölze sind langlebige Wesen. Wer offenen Auges durch die Obstlandschaften und Realteilungsgebiete Süddeutschlands fährt, wird auf die teilweise riesengroßen Birnbäume, die alten Apfel- und Walnussbäume aufmerksam werden. Viele von ihnen sind weit über einhundert Jahre alt. Sie und die Bäume in unseren Gärten haben gemeinsam, dass sie sich mit zunehmendem Alter verändern:
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Juni 2002
Das periodische Tragen oder Alternanz nennt man den regelmäßigen Wechsel von Vollertrag und Ausfallsjahr bei Äpfeln und Birnen, gelegentlich auch bei Zwetschgen. Hierzu neigen einige Sorten besonders stark. Dieser Rhythmus setzt meist mit Beginn des Vollertrages ein, ausgelöst durch Blütenfrost oder besonders günstige Befruchtungsverhältnisse.
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September 2001
Die meisten Gartenbesitzer werden mit der Stippigkeit an älteren wertvollen Apfelsorten, wie Cox-Orangenrenette, Jamba, James Grieve, Boskoop, Alkmene u. a. Bekanntschaft gemacht haben. Diese physiologische Erkrankung zeigt sich an leicht eingesunkenen dunkelgrünen bis braunen Stellen auf der Fruchtschale, beginnend im unteren Teil in Kelchnähe. Die abgestorbenen Zellpartien dringen z. T. einige Millimeter ins Fruchtfleisch und führen zu einem bitteren Geschmack.
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Mai 2001
Schon zu Beginn der Obstblüte heißt es: Augen auf halten! Entsteht eine Weißblüte, d. h. sind nur Blüten vorhanden, so sind mit großer Wahrscheinlichkeit die Aussichten für ein gutes Obstjahr schlecht, da die für die Ernährung notwendigen Blätter fehlen. Dieser Zustand signalisiert eine Schwächeperiode der betreffenden Bäume aufgrund von Wurzeldefiziten (Umpflanzung, Frosteinwirkung, Wühlmausfraß u. a.), so dass auf eine Ernte verzichtet werden muss.
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Februar 2001
Nach der Ernte ist es sicherlich sinnvoll, sich einmal die Frage zu stellen, ob das Obst optimal mit den erforderlichen Nährstoffen versorgt wurde. An den laublosen Bäumen und Sträuchern geben folgende Kriterien wertvolle Aufschlüsse:
  1. Zustand des Triebes
  2. Besatz mit Fruchtholz sowie Blühtrieben bzw. deren Verhältnis zueinander
  3. Anzahl der Fruchtkuchen; sie geben über den zuletzt angefallenen Ertrag Auskunft
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Juli 2000
Fast alle Obstarten, insbesondere das Kernobst, liefern in der Vollertragsperiode ungleichmäßige Erträge, die im wesentlichen durch drei Faktoren gesteuert werden:
  1. Ererbte Alternanz (Abwechslung zwischen einem Vollertrags- und einem Ausfalljahr)
  2. Witterungsschwankungen, vor allem um die Blütezeit
  3. Kulturmaßnahmen
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März 2000
Von Kernobstbäumen kann man im ertragsfähigen Alter – unabhängig von der Baumform – einen Ertrag von 2 bis 2,5 kg/m² obstbestandener Fläche im Jahresdurchschnitt erwarten. Weniger bringen einige alte aber sehr gute Sorten wie 'Cox-Orangenrenette', 'Berlepsch' und 'Ananasrenette', hier fallen 1,8 kg/m² an.





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