Inhalt
Ihre Sucheingabe:

Sie befinden sich hier: Wühlfried > 01/13: Erforsche den Winter
← vorheriger Beitrag02/13: Schluss mit dem Gemuffel!

Erforsche den Winter

Januar 2013 Schnee und Eis sind nass und kalt, das weiß ja jeder. Aber hast du dir die beiden schon mal genauer angeguckt? Gefrorenes Wasser ist ganz schön spannend für Nachwuchsforscher.


Was ist eigentlich Schnee? Ganz einfach: Die Wolken am Himmel bestehen aus ganz kleinen Wassertröpfchen. Wenn es sehr kalt ist, kann es passieren, dass sich diese Wassertröpfchen mit winzig kleinen Teilchen – zum Beispiel Staukörnchen – verbinden und gefrieren. Das gefrorene Wasser und die Staub-Teilchen bilden dann kleine Kristalle: Schneeflocken!

Schneeflocken sind immer sechseckig oder auch kleine "Sterne" mit sechs Strahlen. Und man sagt, dass keine Schneeflocke wie die andere aussieht! Du kannst es ja mal nachprüfen:

nach obenExperiment 1: Schneeflocken-Test

Wenn es schneit, halte ein dunkles Stück Papier in den Schnee und fang darauf ein paar Flocken ein. Mit einer Lupe kannst du dir die Schneeflocken genau ansehen.
Wenn es mal nicht schneit, kannst du das dunkle Papier auch für ein paar Stunden ins Gefrierfach eures Kühlschranks legen. Unter der Lupe siehst du die Kristalle. Aber Vorsicht: Im Innenraum schmelzen sie schnell!

Wir wissen jetzt, dass Staub oder Sand nass sein muss, um zu gefrieren. Teste es selbst.

nach obenExperiment 2: Gefrorener Sand

Fülle zwei Dosen mit trockenem Sand. Dann gibst du in die eine Dose noch etwas Wasser – so viel bis der Sand feucht, aber nicht nass ist. Nun verschließt du die beiden Dosen mit dem Deckel und stellst sie für ein paar Stunden ins Gefrierfach. Was passiert mit dem Sand?

Hast du dich schon mal gefragt, warum das Meer nicht oder nur ganz selten zufriert? Probier es aus.

nach obenExperiment 3: Ozean einfrieren

Nimm zwei gleich große Becher und fülle in beide gleich viel Wasser. Aber nur ganz wenig, etwa 1 cm. In einen Becher rührst du nun einen Teelöffel Salz. Dann stellst du die Becher ins Gefrierfach eures Kühlschranks. Nach etwa einer halben Stunde kannst du zum ersten Mal nachschauen – was siehst du? Wenn du die Becher noch ein paar Stunden länger im Gefrierfach lässt, kannst du nochmal nachgucken.

So ein Bröckchen Eis fühlt sich relativ schwer an. Geht Eis deshalb im Wasser unter? Probier es aus:

nach obenExperiment 4: Eisberg

Nimm einen Topf und fülle ihn randvoll mit Wasser. Dann legst du ein paar Eiswürfel hinein. Was meinst du: Gehen die Eiswürfel unter?

Aber das Experiment geht noch weiter. Fülle jetzt vorsichtig so viel Wasser nach, bis der Topf kurz vorm Überlaufen ist. Was passiert, wenn die Eiswürfel schmelzen? Gibt es dann eine Überschwemmung?

Feuer und Eis sind zwei totale Gegensätze. Aber zusammen können Sie sehr schön aussehen.

Experiment 5: Mini-Iglu

Für dieses Experiment benötigst du die Hilfe von Erwachsenen. Du brauchst einige Eiswürfel, ein Teelicht und ein paar Streichhölzer. Draußen im Garten baust du aus den Eiswürfeln einen Mini-Iglu. An einer Seite musst du ein Loch für die "Tür" freilassen. Ist der Iglu fertig, zünden die Erwachsenen das Teelicht an und schieben es durch die Öffnung in den Iglu. Und nun kannst du beobachten, wie stark das Feuer ist. Schmilzt das Eis? Wie hoch musst du die Decke des Mini-Iglus bauen, damit er nicht mehr schmilzt?

Bei einem Spaziergang durch den tiefverschneiten Wald könnt ihr ein witziges Spiel ausprobieren:

nach obenSchneedusche

Schneedusche
© Familienheim und Garten, Lentner
Schneedusche
Stell dich allein oder mit Freunden unter ein verschneites Bäumchen. Auf Kommando wird das Bäumchen kräftig geschüttelt. Herrlich so eine Dusche!

Wenn du also nächste Mal eine Schneeballschlacht oder eine Schneedusche machst, Schlitten fährst oder ein Schneemonster baust, weißt du also eine ganze Menge über Schnee und Eis. Viel Spaß im Winter!

nach obenAuflösungen

Experiment 2: Gefrorener Sand

Der trockene Sand gefriert nicht, aber der feuchte Sand wird steinhart. Doch es ist gar nicht der Sand, der gefriert, sondern nur das Wasser. Es gefriert zu Eis und das schließt die Sandkörner ein. Der Sand wird zu einer brettharten Masse.

Experiment 3: Ozean einfrieren

Salz setzt den Gefrierpunkt nach unten. Während Süßwasser schon bei 0 Grad gefriert, muss es schon deutlich kälter sein, bis auch das Salzwasser gefriert. Das ist einer der Gründe, warum Meere sehr selten zufrieren. Und es ist auch der Grund, warum manchmal Salz gestreut wird, wenn es im Winter schneit. Es taut das darunterliegende Eis auf.

Experiment 4: Eisberg

Eiswürfel gehen nicht unter. Wie kleine Eisberge schwimmen sie in Wasser. Aber wie bei den Eisbergen liegen auch bei ihnen zwei Drittel unter der Wasseroberfläche. Das bisschen Schmelzwasser, das entsteht, wenn der über dem Wasser liegenden Eiswürfelteil schmilzt, reicht nicht, um den Topf zum Überlaufen zu bringen.

Experiment 5: Mini-Iglu

Ja, der Eiswürfel schmilzt, wenn du eine Kerze darunter entzündest. Und dann tropft er dir die Flamme aus. Du musst also ein bisschen testen, wie hoch du die Iglu-Decke bauen musst. Das hängt natürlich auch von der Höhe deines Teelichtes ab.

← vorheriger Beitrag02/13: Schluss mit dem Gemuffel!
Eichhörnchen sitzt im Schnee im Park
Wühlfried
12/19: Wissen, rätseln, spielen
Eis selber machen
Wühlfried
07/19:So lecker! Eis selber machen
Gerade in Städten finden Eichhörnchen nicht genug Nahrung. Auch Vogelfutter fressen die kleinen Nager. Am besten kauft man fertige Mischungen im Tierfachgeschäft.
Wühlfried
01/19: Gartentiere im Winter

Schlagworte dieser Seite:

Eis, Eisberg, Iglu, Ozean, Schnee, Schneedusche, Schneeflocken, Winter, Wühlfried vom Untergrund

Klicken Sie auf ein Schlagwort, um alle Artikel mit diesem Schlagwort anzuzeigen.

Bitte melden Sie den Kommentar nur, wenn er andere Menschen beleidigt, beschimpft oder diskriminiert, oder Äußerungen enthält, die Gesetze verletzen (beispielsweise zu einer Straftat aufrufen).

Diesen Artikel kommentieren (0)

Ihr Kommentar


Datenschutz | Impressum | Kontakt
Die Website enthält Bilder von www.pixelio.de

Familienheim und Garten Verlagsgesellschaft mbH

Copyright

Familienheim und Garten
Verlagsgesellschaft mbH
Bonn, 2020

Entwicklung/Realisierung

MultimedaConcept, Bonn
Kennedyalle 17, 53175 Bonn
office@mmcm.de
www.mmcm.de