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Erlebnis im Wald

© Lentner
Hallo Freunde! Ameisen leben – so wie ich – überwiegend unter der Erde. Ihr könnt deren Treiben aber auch oberhalb
des Waldbodens beobachten.

September 2005 Je mehr man davon isst, desto mehr bleibt auf dem Tisch übrig. Was ist das? – Klar doch, Nüsse! Am 23. September beginnt der Herbst, und dann sammeln viele tierische Baum- und Waldbewohner Nüsse als Nahrung für den Winter.


Das ist auch die Zeit, wo sich viele Tiere fleißig auf den Winter vorbereiten. Im Wald ist allerhand Nahrung zu finden. Kastanien, Bucheckern, Eicheln und allerlei Früchte und Beeren.

Eichhörnchen graben z. B. Löcher in die Erde und legen dort Wintervorräte mit diesen leckeren Sachen an. Sie vergessen zum Glück manchmal ihre Vorratslager und so können die vergrabenen Samen in der Erde auskeimen und im nächsten Jahr zu einem neuen Strauch oder Baum heranwachsen.

nach obenWie wächst die Haselnuss?

Aus so einer Haselnuss wachsen zunächst kleine Wurzeln in den Boden. Dann bricht der junge Trieb aus dem Boden hervor. Zu Anfang ist er noch ganz bleich, weil das Blattgrün sich erst an der freien Luft entwickelt. Nach kurzer Zeit ist der kleine Trieb dann grün und bekommt an der Spitze zwei Blätter.

Die sehen aber ganz anders als die Blätter beim erwachsenen Strauch aus. Darum haben sie auch einen besonderen Namen, nämlich Keimblätter. Erst danach kommen die richtigen Blätter zum Vorschein.

nach obenUlme oder Hasel?

Die Blätter der Ulme (Ulmus minor) und des Haselstrauchs unterscheiden sich nur schwer. Der Blattrand der Feld-Ulme ist nicht ganz symmetrisch und scheint irgendwie schief geraten zu sein. Die Oberseite des Blattes fühlt sich rauh an, wie Schmirgelpapier oder eine Katzenzunge.

Es gibt fast 30.000 verschiedene Baumarten. Ein Wald voller Bäume kann uns Menschen fast alles geben, was wir so brauchen – zum Beispiel Nahrung, Feuerwärme und Sauerstoff zum Atmen. Bäume filtern sogar den Dreck aus der Stadtluft, und man kann mit dem Holz Möbel, Hütten, und Wohnhäuser bauen. Trotzdem macht es viel mehr Spaß, auf einen lebendigen Kletterbaum zu steigen. Der hat ja von unten bis oben Äste wie Treppenstufen.

Das Holz der Feld-Ulme ist sehr wertvoll, weil es hart und sehr haltbar ist. Darum hat man früher Wagenräder und Wasserräder daraus gemacht. Heute verwendet man es für schöne Möbel, wertvolle Holzböden und Holzdecken, Radiogehäuse und Hackklötze.

nach obenAmeisenspur

Im Herbst, bei trockenem Wetter, kannst du im Wald gut Ameisen beobachten. Ameisen leben in großen Nestern zusammen, die unter oder über der Erde liegen. Die Arbeit an einem Ameisenbau aus Tannennadeln dauert Jahre und alle Arbeiterameisen des Ameisenvolkes helfen mit.

Um Material für den Nestbau oder Futter herbeizuschaffen, legen die Arbeiterinnen lange Wege zurück. Sobald eine Ameise etwas Futter findet, setzt sie kleine Duftmarkierungen auf den Boden, die die anderen Ameisen mit ihren Antennen aufspüren können. Deshalb laufen alle Ameisen auf der gleichen Spur. Wie auf einer Ameisenautobahn.

Wenn du ein Ameisennest aufgespürt hast, probier doch einfach mal aus, was passiert, wenn du ein kleines Stück Apfel auf ein Blatt Papier in die Nähe des Nestes legst.

Wenn viele Ameisen den Apfel gefunden haben, platzierst du den Apfel an einer anderen Stelle, nicht zu weit von dem ersten Platz entfernt.

Was wird passieren?

nach obenAmeisenbiss oder -stich?

Ameise
© Familienheim und Garten
Ameise
Die kleinen schwarzen Ameisen, die jeder kennt, sind ganz harmlos. Dagegen kann die Rote Waldameise mit ihren großen Kiefern schon ganz ordentlich zwicken. Anschließend spritzt sie aus ihrem Hinterleib Ameisensäure in die Wunde. Und das brennt wie Feuer. Mit klarem Wasser kannst du die Säure schnell abwaschen.

Es gibt aber auch Ameisen die stechen. Die hellbraune Knotenameise hat einen giftigen Stachel. Und der tut richtig weh. Ein kühles feuchtes Tuch verschafft Linderung.

Wenn du gegen Ameisengift allergisch, also überempfindlich bist, solltest du einen Arzt aufsuchen.

nach obenRindenschiff

Für den Schiffsrumpf eines Rindenschiffchens brauchst du nur ein Stück Rinde von einem Baumstumpf. Als Mast nimmst du einen Kiefern- oder Fichtenzweig, und ein Birkenblatt gibt ein vorzügliches Segel. Fertig ist das Rindenschiff mit dem schon dein Urgroßvater gespielt hat!

Tipp: Für ein großes Schiff kann es auch ein Grillholzspieß und ein Blatt Papier sein.

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