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...vom Bauern zum Piraten

September 2003 Viel ist über die Seeräuberei geschrieben worden. Sie beschränkte sich nicht nur auf das Mittelmeer. Auch in der Nord- und der Ostsee entwickelte sie sich im Mittelalter, vor allem als Strandräuberei. In diesem Fall war die Gesetzgebung nicht ganz unschuldig daran.


Die Küstenbewohner, meist arme Fischer und Kleinbauern, hatten schon immer ein Recht darauf, Gegenstände, die an den Strand gespült wurden, zu behalten. Das war das sogenannte Strandrecht, das – und das ist wichtig – auch für gestrandete Schiffe galt.

Viele Leute waren so arm, dass sie auf diese zusätzliche "Versorgungsquelle" angewiesen waren. Und so kam es, dass sie ihrem Glück gelegentlich etwas nachhalfen. Es genügte ja schon, ein Leuchtfeuer zu versetzen, um die Schiffe in die Irre zu leiten, oder, noch besser, auf ein Riff zu manövrieren. Das Strandrecht besagte auch, dass dem Finder das Strandgut nur wirklich gehörte, wenn es keine Überlebenden gab.

Grundsätzlich waren Piratenflaggen schwarz-weiß und bildeten einen gut sichtbaren Kontrast mit dem enorm symbolträchtigen Bild. Sie waren aus weißem Segeltuch, einem leicht zu beschaffenden Stoff, der nur mit Teer überschmirt wurde.
Grundsätzlich waren Piratenflaggen schwarz-weiß und bildeten einen gut sichtbaren Kontrast mit dem enorm symbolträchtigen Bild. Sie waren aus weißem Segeltuch, einem leicht zu beschaffenden Stoff, der nur mit Teer überschmirt wurde.
Oft unterließen Strandsucher deshalb ihre Hilfeleistungen oder wurden sogar zu Mördern, nur um das Strandgut zu behalten. Ein Teil des Strandgutes gehörte stets auch dem Landesherren, das waren damals meist Herzöge, Grafen oder auch Bischöfe. Wenn von den Handels- und Hafenstädten Beschwerden über die plündernde Bevölkerung kamen, zeigten sich die Landesherren einsichtig. Sie versprachen Strafen zu verhängen und setzten Strandvögte ein, um die Küste zu bewachen. In Wirklichkeit wollten aber auch sie nicht auf ihren Anteil verzichten. Ihre Strandvögte machten gemeinsame Sache mit den Strandpiraten und die Landesherren drückten beide Augen zu (während sie ihren Anteil kassierten). Zur richtigen Seeräuberei fehlte dann eigentlich nur noch ein kleiner Schritt.



nach obenSpiele-Tipp: Der König der Piraten


September 2003 Endlich können Fans der erfolgreichen Manga- und Anime-Serie One Piece die Abenteuer von Ruffy und seiner Crew selbst erleben.


Ausgestattet mit je einem Spieldeck machen sich die Spieler auf die Suche nach dem legendären Piratenschatz, dem One Piece. Dabei treffen sie auf unzählige Gefahren und erleben aufregende Abenteuer. Das One Piece Card Game bringt die spannende Piratenwelt auf die "Planken" des heimischen Spieltischs. Nun heißt es Anker lichten und Segel setzen!

Erhältlich im Spielwarenhandel.

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Gesellschaftsspiel, Pirat, Spiele-Tipp

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