Inhalt

Besser kein Gras unter Obstbäumen!

Juli 2002 Entsprechende Versuche ergaben, dass Graswuchs unter Obstbäumen unvorteilhaft ist. Gras "frisst" aus dem Futternapf der Obstbäume den Löwenanteil, einschließlich Wasser.


Dienen Grasabfälle als Mulchdecke, gelangt etwas davon wieder in den Boden. Wer indes Gras schneidet und wegkarrt, braucht sich nicht zu wundern, wenn Obstbäume schlecht tragen, selbst falls vorschriftsmäßig gedüngt wird, was ja nicht immer erfolgt. Obstbäume in Grasland verlangen um mindestens ein Drittel höhere Düngegaben als gewöhnlich, denn zuerst bedienen sich die flachwurzelnden Gräser. Nur das, was sie passieren lassen, nutzt den Gehölzen. Daran ändern auch Baumscheiben nur, wenn sie mindestens bis zur Kronentraufe reichen.

nach obenAlternativen zum Gras

  • Offener Boden trocknet leicht aus.
  • Die Einsaat von Gründüngungspflanzen mit späterem Mulchen der Grünmasse wirkt sich unter Umständen günstig aus, reicht jedoch insgesamt nicht an Strohmulch heran. Gründüngungspflanzen müssen ja erst "in Fahrt" kommen und brauchen dazu ebenfalls Nährstoffe und Wasser, sodass sie mindestens zeitweise Konkurrenten der Obstbäume sind.
  • Eindeutig am besten ist offener Boden mit Mulchdecke aus organischem Material sowie ausreichende Nährstoff- und Humusversorgung.

vorheriger Beitrag

Schlagworte dieser Seite

Gründüngung, Mulch, Mulchen, Obstbaum
Klicken Sie auf ein Schlagwort, um alle Artikel mit diesem Schlagwort anzuzeigen.

Bitte melden Sie den Kommentar nur, wenn er andere Menschen beleidigt, beschimpft oder diskriminiert, oder Äußerungen enthält, die Gesetze verletzen (beispielsweise zu einer Straftat aufrufen).

Diesen Artikel kommentieren (0)

Ihr Kommentar


Diese Seite nutzt ausschließlich Session-Cookies. Permanente Cookies werden nicht verwendet!
Nähere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.