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Öfter tragende Erdbeeren im Sack

Juli 2002 Erdbeersorten, die nicht wochen-, sondern monatelang tragen, sogenannte öfter-, genauer zweimaltragende Sorten, sind Favoriten im Haus- und Kleingarten. Mit ihnen gibt es Erdbeeren bis weit in den September hinein.


nach obenKultur ohne Sack

Solche Erdbeersorten brauchen unbedingt reichlich Nährstoffe. Gewöhnlich legen die Pflanzen zwischen Ende Juni/Anfang Juli eine kleine Pause ein, was den Blüten- beziehungsweise Fruchtansatz betrifft. Zu Beginn dieser Pause gibt man zur Unterstützung der zweiten Erntephase 40 g/m2 eines chloridfreien Volldüngers, damit die Pflanzen bis Ende September gut tragen. Noch im September muss dann wiederum gedüngt werden mit 50 g/m2, damit sie nicht entkräftet in den Winter gehen, sondern sich vorher noch erholen. Diese späte Düngung betrifft aber ausdrücklich nur die erwähnte Erdbeergruppe, nicht einmaltragende Sorten. Im Oktober entfernt man alle noch etwa vorhandenen Früchte, damit sie die Pflanzen nicht unnötig belasten. Sie würden ohnehin nicht mehr ausreifen.

Interessiert an den vorgestellten Sorten?

Sie erhalten sie im Handel sowie im Versandhandel wie z. B. Amazon.de. Die orange-markierten Sorten führen Sie direkt zur Fundstelle bei Amazon.de.
Viel Spaß beim Gärtnern!

nach obenSorte

Samenvermehrbare F1-Hybriden öftertragender Sorten wie 'Elan' werden neuerdings im Frühjahr als Jungpflanzen angeboten. Diese kann man wie üblich beetweise ziehen, aber sehr gut auch in Ampeln und vor allen Dingen unabhängig vom Beet in Säcken. Wie funktioniert das?

nach obenKultur im Sack

Man nimmt dazu größere (80 l) Foliensäcke (Müllsäcke, Sperrgutsäcke, Substratsäcke und dergleichen), die man entweder neu im Fachhandel kauft oder sowieso schon hat, und füllt sie mit etwas schwererem, erdbeertauglichen Substrat, vorteilhaft dauergedüngtem, ziemlich stramm. Danach bindet man sie zu, legt sie lang und bringt oben Löcher an für 4 bis 5 Erdbeerpflanzen, zusätzlich auf etwa halber Höhe seitlich Löcher, durch die überschüssiges Gieß- oder Regenwasser abläuft. In dem guten, schädlings- und krankheitsfreien Substrat entwickeln die Pflanzen sich bestens, tragen ab Juni oder Juli bis Herbst. Man hat keinen Ärger mit Unkraut oder Schaderregern wie Nematoden, Milben, Engerlingen und dergleichen.

Selbstverständlich ist dafür zu sorgen, dass das Substrat immer genügend feucht ist, was leicht gelingt, weil durch die Folie wenig Feuchtigkeit verdunstet. Dauergedüngtes Substrat wird nach Ablauf von 2 bis 3 Monaten nachgedüngt, anderes schon früher.

Im Herbst haben die Erdbeeren ausgedient. Sie in den Säcken zu überwintern lohnt nicht. Man räumt also weg und beginnt im nächsten Frühjahr zeitig neu. Jungpflanzen werden dann von Garten-Centern angeboten oder per Bestellung geliefert. Diese Art der Erdbeerkultur lässt sich auch im Bereich von Gartenhöfen, Dachgärten und an ähnlichen Orten realisieren.

Sobald die Sonnenbraut (Helenium × cultorum) verblüht ist, lohnt ein starker Rückschnitt, um sie zu einem neuen Blütenflor anzuregen.
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