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"Würmer" in den Himbeeren

Juni 2002 Unsere Himbeeren sind die Früchte mit dem intensivsten Aroma. Ob in Roter Grütze, in der Kaltschale, als Sirup, im Kuchen, Marmelade oder in weiteren Anwendungen bringen sie ihr unverwechselbares Aroma. Das trifft sowohl für die heimische Waldhimbeere als auch für die vielen Gartensorten zu.


Die Larven des Himbeerkäfers im fast ausgewachsenen Stadium. Durch die Ernte aufgeschreckt, verlassen sie die Frucht und versuchen in den Boden zu kommen. Allgemein befindet sich nur eine Larve in der Beere.
© Jaehner
Die Larven des Himbeerkäfers im fast ausgewachsenen Stadium. Durch die Ernte aufgeschreckt, verlassen sie die Frucht und versuchen in den Boden zu kommen. Allgemein befindet sich nur eine Larve in der Beere.
Wenn da nur nicht der Makel des regen Innenlebens wäre. Spontan sucht jeder Kunde erst einmal nach den kleinen Larven, die von weiß, rosarot bis grau zwischen Zapfen und Frucht in der Dunkelheit die erste Phase ihres Lebens verbringen. Aus der überreif gewordenen Frucht fallen sie bei einem leichten Windstoß zu Boden und spinnen sich dort einen Kokon, in dem sie sich verpuppen.

Frischgeschlüpfter Himbeerkäfer beim Reifefraß
Frischgeschlüpfter Himbeerkäfer beim Reifefraß
Wenn sich im Frühjahr der Boden auf etwa 14 °C erwärmt hat, schlüpft der kleine Käfer, olivbraun und samtartig behaart. Zuerst frisst er an jungen Blättern. Wenn die Blütenknospen sichtbar werden, nagt er seitlich ein Loch durch die Kelchblätter, um an die Pollen zu kommen. Diese eiweißhaltige Nahrung ist für die Reife der Geschlechtsorgane notwendig.

Nach der Paarung legt das Weibchen etwa 100 bis 120 Eier im Laufe von wenigen Wochen in die aufgehende Blüte, von wo aus sich die Larve in die Frucht frisst.

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Schwieriger als die Beschreibung ist die Bekämpfung. Im Haus- und Kleingarten sind die Möglichkeiten recht begrenzt. Neben dem mühsamen Absammeln bleibt nur noch die Behandlung mit einem Pyrethrum-Präparat. Letzteres darf aber nur vor Beginn der Blüte eingesetzt werden. Die Wirksamkeit ist zeitlich begrenzt. Mit erneutem Zuflug muss gerechnet werden.

Das Tränende Herz (Dicentra spectabilis) wächst in vielen Bauerngärten. Halten Sie bei drohender Kälte schützendes Gartenvlies bereit, damit die frostempfindlichen Blüten dieser Staude nicht den Eisheiligen zum Opfer fallen.
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