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Zuckererbsen

März 2002 Zuckererbsen bilden – im Gegensatz zu Mark- und Schalerbsen – bekanntlich keine ungenießbare Pergamentschicht an der Innenseite der süßen Hülsen (nicht Schoten!) aus. Man isst sie sehr oft schon mit den noch wenig entwickelten Samen (im ganz jungen Stadium als "Kaiserschote" bekannt). Sorten, deren Samenhüllen fleischig verdickt sind, werden zuweilen als "snap peas" bezeichnet, Kreuzungen aus Mark- und Zucker- als "Knackerbsen". In der Küche finden "Zuckerschoten" insbesondere bei chinesischen Gerichten Verwendung. Diese Gemüse-Unterart wird heute bei uns immer beliebter.


Was Mark- und Palerbsen genetisch besitzen …
Was Mark- und Palerbsen genetisch besitzen …
… fehlt der Zuckererbse: die Pergamentschicht. Die Hülsen lassen sich deshalb glatt brechen.
… fehlt der Zuckererbse: die Pergamentschicht. Die Hülsen lassen sich deshalb glatt brechen.
Im Rahmen der Wertprüfungen mit verschiedenen Nutzpflanzen baute das Bundessortenamt 1999 in seiner Prüfstelle Hannover acht Zuckererbsen-Züchtungen an und bewertete sie hinsichtlich der Erntemengen und Qualitätseigenschaften. Über das Ergebnis soll hier kurz berichtet werden:

nach obenSortenvergleich

Zeichnung: 1 = geringster, 9 = bester Wert
Zeichnung: 1 = geringster, 9 = bester Wert
"Von den geprüften Sorten brachte 'Rembrandt' den mit Abstand höchsten Ertrag. Ertragreich waren auch die Sorten 'Delikata', 'Ambrosia', 'Crispi' und 'Sugar Bon'.

Den geringsten Ertrag wies 'Edula' auf. Diese Sorte war zudem nicht einheitlich in der Hülsenform. Früh erntereif waren 'Sugar Bon' und 'Rembrandt'.

Der Pflanzenbestand zum Erntebeginn war bei 'Rembrandt' am höchsten; diese Sorte muss deshalb mit Rankhilfe (z. B. am Draht) angebaut werden. Geschmacklich wurde 'Rheinische Zucker' am besten beurteilt.
" (Aus: "Versuche im Deutschen Gartenbau 2000" [Gemüsebau]).

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Viel Spaß beim Gärtnern!

nach obenAnbau

Was aus heutiger Sicht in einem Gemüsebuch von 1781 so amüsant klingend zur Kultur gesagt worden ist, gilt im Prinzip immer noch: "… weil sie im frischen Lande am besten gerathen, und ein gedüngtes Land für ihren Wachstum zu geil ist. Sie haben zu ihrer Vollkommenheit nur das natürliche Salz der Erde nöthig, alles hinzugefügte ist ihnen schädlich; sie wachsen zwar stärker, aber tragen weniger Frucht und verwirren sich."

Sechsjährige Anbaupausen auf derselben Fläche sind – wie bei allen Erbsen – im Rahmen der Fruchtfolge nach Möglichkeit einzuplanen. Stallmist kommt nicht in Betracht. Die geringe Start-Gabe von etwa 30 bis 35 g/m2 eines blauen Mehrnährstoffdüngers reicht aus.

Im allgemeinen werden Zuckererbsen nicht vor Mitte April gelegt. 'Delikata' und 'Zuccola' zumindest eignen sich auch für die späte Aussaat.

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