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Gartengedanken: Nagetiere

Feldmaus
© Mesch
Feldmaus

Januar 2002 Im Januar, dem kältesten Monat des Gartenjahres, legt die Natur im Garten eine Ruhepause ein. Wenn ich mir allerdings die frisch gestoßenen Erdhügel in meiner Blumenwiese und Rasenfläche anschaue oder bei manch einem Winterschnittkurs am Komposthaufen verdächtige Erdlöcher sehe, gehen meine Gedanken zur größten Ordnung der Säugetiere, den so genannten Nagetieren (Rodentia).


Sicherlich wird eine Wühlmaus, eine Wanderratte oder Hausmaus niemals zum Tier des Jahres gewählt werden, dennoch kommen sie in unseren Gärten, Gartenhäusern, aber auch Vorratsräumen vor. Während über Wühlmäuse in den Reihen der Gartenfreunde noch intensiv diskutiert wird, ist bei Mäusen und Ratten Stille angesagt. Warum?

nach obenHygiene bei der Eigenkompostierung

Materialien für die Eigenkompostierung fallen auch in den Wintermonaten an. So z. B. Obst- und Gemüseabfälle, der ausgediente Weihnachtsbaum, Grabgestecke und Pflanzmaterial aus Blumenschalen. Rohe oder gekochte tierische Küchenabfälle (Speisereste) wie z. B. Knochen, Wurst, Käse oder Milchprodukte sollten nicht auf den Kompost kommen. Selbst der in sich geschlossene Schnellkomposter sollte nicht als Abfallbehälter benutzt werden.

nach obenBekämpfung

Im Laufe der Evolution haben sich die Nagetiere eine Vielzahl von Lebensräumen erobert, wie z. B. die Murmeltiere, welche die Hochgebirgszonen besiedelt haben. Deshalb reichen oft natürliche Feinde wie Hunde und Katzen, aber auch das Wiesel nicht aus, um Mäuse und Ratten in Grenzen zu halten.

Auch darf man es sich nicht zu einfach machen, Giftköder auszulegen wie bei folgendem Gartenfreund: Der bemerkte aufgrund von Löchern und Kotspuren am Komposthaufen Ratten. Schnell waren Köder im Komposthaufen verteilt. Nachbars Hühner nutzten aber auch diesen Komposthaufen als Ort von Delikatessen. Was folgte, überlasse ich der Fantasie des "Familienheim und Garten"-Lesers.

Denken Sie bei der Bekämpfung nicht nur an Fertigköder, sondern auch an Pellets, Paste, Pulver und Schaum. Sie sehen, Vergangenheit und Zukunft liegen eng beisammen.

nach obenÜbrigens

Benannt ist der Januar nach dem Gott Janus mit den zwei Gesichtern. Er war der Hüter und Schützer der Türen und Tore. Janus wurde bei den Römern zum Gott allen Anfangs. Das eine halbe Gesicht sieht in die Vergangenheit, das andere halbe Gesicht sieht in die Zukunft.

Ihr Bundesgartenfachberater
Axel Ackermann

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