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Kerbel für die feine Küche

Das vitaminreiche Kerbelkraut sollte im Garten nicht fehlen.
© Niller
Das vitaminreiche Kerbelkraut sollte im Garten nicht fehlen.

September 2001 Kerbel, neben Kresse und Schnittlauch das erste Grün im Frühjahr, ist in Süddeutschland unter dem Namen "Kräutel" bekannt und außerordentlich geschätzt.


Zur Osterzeit wird hier aus dem frischen und vitaminreichen Kraut eine schmackhafte Suppe zubereitet. Ansonsten dient er zusammen mit anderen Kräutern zur Herstellung der bekannten "Grünen Soße" sowie zum Würzen von Salaten, Rohkostgerichten und Quarkspeisen. Das Kraut wird meist roh verwendet, da es beim Garen einen Teil seines herzhaften Aromas verliert. Es sollte aus diesem Grund erst nach Beendigung des Kochvorgangs zu den Speisen gegeben werden.

Für die Ernte im zeitigen Frühjahr bzw. zur Osterzeit wird Kerbel gegen Ende September im Freien ausgesät und vor Winterbeginn mit Reisig abgedeckt. Sobald der letzte Schnee zu schmelzen beginnt, erhalten die Reihen eine Vliesauflage, wodurch die Ernte um gut drei Wochen verfrüht werden kann. Gut gedeiht Kerbel im Frühbeet und Gewächshaus mit Saat gegen Anfang Oktober.

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