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Gartengedanken: Wettbewerbe

August 2001 Der August ist benannt nach dem römischen Kaiser Augustus (60 vor bis 14 nach Christus). Er hatte in diesem Monat die meisten Siege errungen und änderte den früheren Monatsnamen Sixtilius (= der sechste) in seinen eigenen Namen.


Die anstehenden Blumenschmuck- und Gartenwettbewerbe in den Städten und Gemeinden, oft in Federführung der örtlichen Siedlergemeinschaft, werden ebenfalls Sieger und Platzierte haben.

Als Bewerter in vielen Kommissionen und Jurys stelle ich mir immer wieder die Frage: Warum investieren die Gartenfreunde so viel Zeit, die wir angeblich nicht haben, in ihre Gartenanlagen, Vorgärten und Balkonpflanzungen? Suchen wir nach Lösungsansätzen:

nach obenSortenauswahl

Vor kurzem erhielt ich wie jedes Jahr die Einladung einer LWG (Lehranstalt für Wein- und Gartenbau) zur Fachtagung "Beet- und Balkonpflanzen 2001/-2002". Hierbei werden u. a. 400 neue Arten und Sorten bewertet, um regionale Empfehlungen auszusprechen. Manchmal denke ich noch zurück an meine Lehrzeit, als der Saatgutkatalog keine 50 Seiten dick war. Astern, Bartnelken, Dahlien, Goldlack, Löwenmäulchen, Schmuckkörbchen und Zinnien waren in einem überschaubaren Sortiment vorhanden. Neues entdecken und ausprobieren, ist dies eine Antwort?

nach obenDüngen und Wässern

Der Nährstoffvorrat für die Balkonpflanzen neigt sich im August dem Ende zu. Das Spiel mit dem Wasser beginnt. Bei Trockenheit kommt es zu Wachstumsstockungen, die Nährstoffe werden nicht optimal transportiert. Jetzt zeigt sich der Gartenfreund mit dem grünen Daumen. Gesundes Konkurrenzdenken, ist dies eine Antwort?

Nun, ich glaube, es ist die Freude an der Entwicklung der Pflanzen vom Korn bis zur fertigen, blühenden Pflanze. Anlässlich eines Bewertungsganges sagte uns eine Gartenliebhaberin:

"Ein Haus ohne Blumen ist wie ein Gesicht ohne Lächeln."

Ein Ausspruch zum Nachdenken.

Ihr Bundesgartenfachberater
Axel Ackermann

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