Inhalt
Ihre Sucheingabe:

Sie befinden sich hier: Pflanzen > Gemüse > Gemüse - Pflanzenschutz > Läuseresistenter Salat
← vorheriger BeitragRaupenfraß – Muss das sein?
nächster Beitrag → Schwächeparasiten

Läuseresistenter Salat

April 2001 Blattläuse verschiedener Arten lassen Salat zwar nicht gerade appetitlich aussehen und ggf. nur eingeschränkt verwenden, was jedoch bedeutsamer ist: Sie können durch ihre Saugtätigkeit die Pflanzen schwächen sowie Misswuchs und Verkrüppelungen verursachen.


Der „Blick durch die Lupe“ zeigt eine geflügelte und mehrere ungeflügelte Blattläuse. Eine Kontrolle und ggf. Bekämpfung muss bei nicht resistenten Pflanzen rechtzeitig erfolgen.
© Titze
Der „Blick durch die Lupe“ zeigt eine geflügelte und mehrere ungeflügelte Blattläuse. Eine Kontrolle und ggf. Bekämpfung muss bei nicht resistenten Pflanzen rechtzeitig erfolgen.
Diese Schädlinge sind auch Überträger von Viruskrankheiten: kräuselig deformierte, hell-dunkelgrüne mosaikartig gescheckte Blätter = Salatmosaik. Solche Schadbilder treten hauptsächlich im Sommer nach starkem Blattlausbefall auf.

Zur frühzeitigen Bekämpfung kann man beispielsweise Spruzit Staub (Wartezeit: 3 Tage) einsetzen. Allerdings: Sind die Köpfe beim Butter- und Eisssalat erst geschlossen, dann ist den Tierchen damit kaum noch erfolgreich beizukommen.

Interessiert an den vorgestellten Sorten?

Sie erhalten sie im Handel sowie im Versandhandel wie z. B. Amazon.de. Die orange-markierten Sorten führen Sie direkt zur Fundstelle bei Amazon.de.
Viel Spaß beim Gärtnern!
Inzwischen bescherte uns die Züchtung beim Kopf-, Eis-, Eichblatt- und Bataviasalat auch schon einige resistente (= widerstands-/abwehrfähige) Sorten gegen die schwer zu bekämpfende Salatlaus (Große Johannisbeerblattlaus). In der Kopfsalat-Gruppe sind dies z. B.
  • 'Catarina' (S1)
  • 'Comina' (S,H)
  • 'Dynamite'
  • 'Fiorella' (F,S,H)
  • 'Herman'
  • 'Sylvesta' (F,S,H)

Versuche in der Schweiz (Ernte Juni) zeigten bei den resistenten Kopfsalatsorten durchschnittlich eine, maximal 12 der oben genannten Läuse, bei den herkömmlichen im Mittel 64, maximal 544 Tiere je Kopf (Gemüse 2/1999).

Die Widerstandsfähigkeit ließ sich in langwieriger Arbeit dank der Einkreuzung immuner Wildformen erreichen. "Durch die Resistenz erkennt die Laus den Salat nicht als Nahrurgsquelle und verlässt die Pflanze wieder, außerdem findet auf resistenten Sorten keine Vermehrung statt." (Gemüsebaupraxis 5/2000).

Nach solchen an sich sehr erfreulichen Berichten stellt sich für den Freizeitgärtner freilich immer wieder die gleiche Frage: Bekomme ich diese Sorten auch schon in "bunten Tüten"?

← vorheriger BeitragRaupenfraß – Muss das sein?
nächster Beitrag → Schwächeparasiten
Ein Anbauziel: Läusefreier Salat
Salat: Netzabdeckung und Resistenz
Eissalat
Eissalat der Shootingstar
Gartengedanken: Aus dem eigenen Garten

Schlagworte dieser Seite:

Bataviasalat, Buttersalat, Eichblattsalat, Eissalat, Große Johannisbeerblattlaus, Kopfsalat, Salat, Salatlaus

Klicken Sie auf ein Schlagwort, um alle Artikel mit diesem Schlagwort anzuzeigen.

Bitte melden Sie den Kommentar nur, wenn er andere Menschen beleidigt, beschimpft oder diskriminiert, oder Äußerungen enthält, die Gesetze verletzen (beispielsweise zu einer Straftat aufrufen).

Diesen Artikel kommentieren (0)

Ihr Kommentar


Datenschutz | Impressum | Kontakt
Die Website enthält Bilder von www.pixelio.de

Familienheim und Garten Verlagsgesellschaft mbH

Copyright

Familienheim und Garten
Verlagsgesellschaft mbH
Bonn, 2019

Entwicklung/Realisierung

MultimedaConcept, Bonn
Kennedyalle 17, 53175 Bonn
office@mmcm.de
www.mmcm.de