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Was blüht uns Neues in 2017?
Gemüse-Stars

Januar 2017 Viele Neuheiten lohnen es, für das neue Gartenjahr entdeckt zu werden. Der Trend geht weiterhin zu Gemüsen, die biologisch angebaut wurden, also ohne Verwendung chemischer Pflanzenschutzmittel. Das zeigt sich auch im Saatgut-Sortiment. Immer mehr Gemüsesorten sind jetzt als Bio-Saatgut erhältlich. Ein weiterer Trend ist die Rückbesinnung auf regionale Gemüse wie Kohlarten oder auch Zwiebeln.


nach obenSpitz-Rotkohl 'Tinty'

Spitz-Rotkohl 'Tinty' von Kiepenkerl
© Nebelung GmbH
Spitz-Rotkohl 'Tinty' von Kiepenkerl
Der Spitz-Rotkohl 'Tinty' (Kiepenkerl) vereinigt den angenehm mildsüßen Geschmack von zartem Spitzkohl mit der kräftigen, roten Farbe von Rotkohl. Er hat dünne, fein geschichtete Blätter, die einen lockeren Kopf bilden. Durch seine zarten Blätter und die schöne kräftige Farbe bereichert er aber vor allem Rohkostsalate. Seine schöne Färbung bleibt beim Kochen, Dämpfen und bei der Zubereitung im Wok erhalten.

Sehr lecker schmecken die kleingeschnittenen Blätter als Rotkohl-Apfel-Salat mit Walnüssen oder in Kombination mit Orangen und Bananen. Als Füllung in einem Wrap mit Möhren und Bratenaufschnitt sorgt er für kräftige Farbe und knackigen Biss.

nach obenBio-Steckzwiebeln und Bio-Schalotten

Neu im Bio-Sortiment (Sperli) sind in diesem Jahr die Bio-Schalotten 'Red Sun' und die Bio-Steckzwiebeln 'Sturon'. Beide wurden unter Einhaltung der strengen EG-Öko-Richtlinien gezogen. Damit können Sie sich gesunde Zwiebeln im Garten oder im Balkonkasten selbst ziehen − und sich im Herbst über ein tolles Ernteerlebnis freuen!

Bio-Steckzwiebeln 'Sturon' von Sperli
© Sperli GmbH
Bio-Steckzwiebeln 'Sturon' von Sperli
Bio-Schalotte 'Red Sun' von Sperli
© Sperli GmbH
Bio-Schalotte 'Red Sun' von Sperli
Aus den Bio-Steckzwiebeln 'Sturon' entwickeln sich große, besonders runde Haushaltszwiebeln mit vollem, würzigem Aroma. Sie haben eine gelbbraune, feste Schale und lassen sich sehr gut über längere Zeit lagern. Die Sorte ist schossfest, das heißt, die Pflanze steckt ihre ganze Kraft in die Ausbildung großer Zwiebeln und schießt nicht in Saat.

Die rote Bio-Schalotte 'Red Sun' zeichnet sich durch ein im Gegensatz zu anderen Schalotten etwas kräftigeres, herzhaftes Aroma aus. Die Zwiebel-Spezialität gelangte ursprünglich mit Kreuzfahrern aus dem Vorderen Orient nach Frankreich. Schon lange gilt sie bei Feinschmeckern als besonders schmackhaft, ideal für Soßen und zum Schmoren. Die neue Sorte 'Red Sun' ist sehr ertragreich. Sie bildet mehrere runde, im Inneren leicht rötlich gefärbte Tochterzwiebeln, die sich lange lagern lassen. Die Pflanzen sind noch dazu virusresistent und daher auf natürliche Weise robust und weniger anfällig gegen Krankheiten. Im Frühjahr werden die kirschgroßen Steckzwiebeln in den Boden gesetzt. Bewährt hat sich ein Pflanz-Abstand von 15 cm.

nach obenStangensellerie 'Giant Red'

Stangensellerie 'Giant Red' von Sperli
© Sperli GmbH
Stangensellerie 'Giant Red' von Sperli

Interessiert an den vorgestellten Sorten?

Sie erhalten sie im Handel sowie im Versandhandel wie z. B. Amazon.de. Die orange-markierten Sorten führen Sie direkt zur Fundstelle bei Amazon.de.
Viel Spaß beim Gärtnern!
Haben Sie Freude am Ausprobieren? Wie wäre es mal mit Stangensellerie? Er ist durch die gesunde, moderne Küche zu einem echten Trendgemüse geworden, vor allem als Rohkost werden die würzigen, knackigen Stangen immer beliebter. Mit gutem Grund, denn Sellerie ist reich an Ballaststoffen und Vitaminen. Stangensellerie wird in Amerika viel kultiviert und hat sich von dort auch bei uns verbreitet. Er bildet keine Knollen, dafür aber bis zu 60 cm lange Stangen mit glänzenden grünen Blättern. Sie sind sehr saftig und überraschen mit würzigem, frischem Aroma, das roh oder auch gedünstet hervorragend zur Geltung kommt. Eine extravagante Neuzüchtung ist der Stangensellerie 'Giant Red' (Sperli). Seine Stängel sind an der Basis kräftig rot gefärbt. So gibt er besonders auf Rohkosttellern einen verführerischen Farbtupfer. Die Stiele und Blätter haben einen exzellenten, aromatischen und milden Geschmack − ideal als Snack, zum Knabbern und Dippen.

nach obenRosinentomate 'Arielle'

Rosinentomate 'Arielle' von Sperli
© Sperli GmbH
Rosinentomate 'Arielle' von Sperli
Schon wieder eine neue Tomaten-Sorte? Das Besondere an dieser Tomate: die Früchte können entweder frisch verzehrt oder aber auch direkt an der Pflanze getrocknet werden. So dienen sie dann zu einem späteren Zeitpunkt als leckere Trockentomate, wenn die sommerlichen Tage nur noch eine Erinnerung an die letzte Gartensaison sind. Die Früchte der roten Cherrytomate reifen an langen Rispen heran.

Möchte man sie jedoch als Trockentomate verwenden, werden die Rispen nach der Ernte von Juli bis Oktober an einem luftigen, warmen Ort innerhalb von vier Wochen zu Tomatenrosinen getrocknet. Sie können aber auch im warmen Gewächshaus direkt an der Pflanze trocknen.

nach obenPaprika 'Fundador'

Jalapeno-Paprika 'Fundador' von Kiepenkerl
© Nebelung GmbH
Jalapeno-Paprika 'Fundador' von Kiepenkerl
Die kleinen, etwa 7 cm langen, konischen, roten Früchte dieses Jalapeno-Paprika (Capsicum annuum) entwickeln eine angenehme Schärfe. Sie sind dickwandig und haben ein volles Aroma. Das macht sie ideal für würzige Salsa-Saucen oder gibt Gerichten wie Chili con Carne eine pikante Note.

Die Früchte sind zunächst grün, reifen dann aber auch in unserem Klima früh nach rot ab. Dabei gilt – je länger die Früchte am Strauch reifen, desto schärfer werden sie. Jalapenos sind in ihrem Heimatland Mexiko ein viel genutztes Würzmittel, werden grün geerntet aber auch gedünstet gern gegessen. Die Früchte enthalten Capsaicin, was die Schärfe der Früchte ausmacht. In Mexiko werden sie vielseitig zum Kochen verwendet, zum Beispiel für verschiedene Saucen zum Dippen von Nacho-Chips, in Eintöpfen oder zum Würzen von Fleisch- und Fischgerichten.

nach obenAussaat-Tipps

Rotkohl

Kohl ist ein Starkzehrer und liebt nährstoffreichen, schweren, feuchten Boden. Der beste Aussaatzeitpunkt ist ab März ins Frühbeet und Gewächshaus oder ab April direkt ins Beet.

Die Jungpflanzen können dann Ende März/Anfang April ausgepflanzt werden. Für sehr frühe Pflanzungen im Frühjahr ist ein Abstand von 30 × 30 cm ausreichend. Im Sommer wachsen die Köpfe stärker. Darum ist dann ein weiterer Abstand von 40 × 50 cm zu empfehlen. Bei enger Pflanzung schließen sich die Köpfe früher und bleiben etwas kleiner. Dann wiegen sie nur 400 bis 600 g. Werden sie in weiterem Abstand gepflanzt, entwickeln sich die Pflanzen stärker und bilden größere Köpfe, die etwa 1 kg schwer werden.

Beim Anbau von Kohl ist unbedingt eine Anbaupause von 3 bis 4 Jahren zwischen zwei Pflanzungen auf demselben Beet einzuhalten, um Nachbauprobleme zu vermeiden.

Tomaten

Tomaten sind wärmeliebend. Die Aussaat erfolgt daher von Februar bis Anfang April in Töpfen oder Schalen auf der hellen Fensterbank oder im geheizten Gewächshaus. Säen Sie je drei oder vier der feinen Samen pro Topf in lockere Aussaaterde und gießen Sie kräftig an. Ab Mitte Mai, nach den Eisheiligen, können die Pflänzchen dann ins Freie oder ins Gewächshaus gesetzt werden. Tomaten bevorzugen einen warmen, sonnigen und windgeschützten Platz und einen lockeren, nährstoffreichen und feuchten Boden. Die Pflanzen werden ca. 150 cm hoch und brauchen einen stützenden Stab. Gießen und düngen Sie ausreichend.




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Schlagworte dieser Seite:

Gemüse, Rosinentomate, Rotkohl, Schalotte, Spitz-Rotkohl, Stangensellerie, Steckzwiebel, Tomate, Trockentomate

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