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Veredelte Tomatenpflanzen bringen sichere Ernten

Januar 2000 Der Kulturerfolg bei Gewächshaustomaten wird, bedingt durch häufigen Anbau auf gleicher Fläche, nicht selten durch das Auftreten bodenbürtiger Krankheiten eingeschränkt.


Kummer bereiten vor allem die Korkwurzelkrankheit und der Nematodenbefall. Zur Lösung dieses Problems bedient sich der Erwerbsgemüsegärtner neuerdings der Veredelung der Tomatenpflanzen auf widerstandsfähige Unterlagen. Zur Zeit werden drei Wildtomatenherkünfte dazu verwendet.

Mittels eines kleinen Stahlstiftes wird der Kopf der Edelsorte mit der Edelsorte verbunden.
© Niller
Mittels eines kleinen Stahlstiftes wird der Kopf der Edelsorte mit der Edelsorte verbunden.
Im Gegensatz zur Gegenzungenveredelung bei Gewächshausgurken wird bei Tomaten die Kopfveredelung praktiziert. Hierbei werden Unterlage und Edelsorte jeweils ganz durchschnitten und anschließend der Kopf der Edelsorte mittels eines kleinen Stiftes, ähnlich einem Drehbleistift, auf die Unterlage gesetzt. Die Schnittstellen wachsen in kurzer Zeit zusammen und sind zur Pflanzzeit kaum mehr sichtbar.

Veredelte Tomatensetzlinge bringen einen deutlichen Mehrertrag, beanspruchen aber durch ihren stärkeren Wuchs einen etwas größeren Pflanzabstand. Allerdings muss der Freizeitgärtner für veredelte Tomatenjungpflanzen etwas tiefer in die Tasche greifen.

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Gewächshaus, Kopfveredelung, Korkwurzelkrankheit, Nematoden, Tomate, Veredeln
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