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Gartengedanken: Gehölze im Garten

Oktober 2000 Jetzt ist die klassische Zeit, um seinen neuen oder in die Jahre gekommenen Hausgarten mit Hilfe der Gartenfachberatung im DSB anzulegen oder mit neuen Gehölzen ein anderes Gesicht zu verleihen. Viele Gehölzanbieter versuchen dabei, oft ohne ausgebildetes Fachpersonal und nicht selbst kultivierte Pflanzen, sich eine goldene Nase zu verdienen. Leider zeigt sich der Fehlgriff eines Gehölzes erst im Laufe des folgenden Kulturjahres. Hat sich dann das besonders günstige Gehölzangebot gelohnt?


nach obenDeutsche Markenbaumschule

Der Bund deutscher Baumschulen (BdB) führt deshalb in seinen angeschlossenen Betrieben in unregelmäßigen Zeitabständen sogenannte Anerkennungsaktionen durch und verleiht ein Zeichen für qualitätsgeprüfte Pflanzen mit Anerkennungsnummer.

Die letzten Aktionen fanden 1992, 1996 und 1999 statt. Folgende Fachgebiete wurden dabei geprüft:

Fachgebiet
A − Laubgehölze – Koniferen – Rosen
B − Obstgehölze
D − Veredelungsunterlagen
E − Vermarktungsunternehmen – Einzelhandel
F − Vermarktungsunternehmen – Großhandel

Interessant ist und nachdedenklich stimmt dabei, dass 1992 noch 879 Betriebe, 1999 nur noch 503 Betriebe sich einer Prüfung unterzogen. In den einzelnen Bundesländern waren es z. B. in Berlin 1992 5 Betriebe, 1999 1 Betrieb; in Schleswig-Holstein 1992 244 Betriebe, 1999 187 Betriebe.

nach obenADR-Rosensorten

Prüfungen werden auch bei Rosensorten durchgeführt und mit einem Zeichen versehen. Dieses Zeichen besagt, dass die Rose die "Altdeutsche Rosen-Neuheiten-Prüfung" mit Erfolg bestanden hat und als "Anerkannte Deutsche Rose" geführt werden darf.

Bei dieser Prüfung, die sich auf 3 bis 4 Jahre erstreckt, werden sehr strenge Maßstäbe angelegt – sie ist die härteste Rosen-Prüfung der Welt. So müssen sich die Prüfsorten u. a. – ohne ein einziges Mal mit Bekämpfungsmitteln gegen Krankheiten behandelt zu werden – in neun neutralen Prüfungsgärten unter verschiedenen Boden- und Klimaverhältnissen bewähren.

Jährlich einmal – nach Prüfungsabschluss – entscheiden die Prüfer aufgrund der Prüfungsergebnisse über Anerkennung oder Ablehnung. Die Strenge der Prüfung geht unter anderem auch daraus hervor, dass im Lauf von mehr als drei Jahrzehnten nur rund 15 % der geprüften Sorten "ADR-Sorten" wurden – diese Anerkennung erhalten nur die wertvollsten Sorten.

Die Jahreszahl bei dem ADR-Zeichen stellt das Anerkennungsjahr als ADR-Rose dar.

Ihr Bundesgartenfachberater
Axel Ackermann

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