Inhalt

Gefährlicher Neophyt

Riesenbärenklau/Herkulesstaude (Heracleum mantegazzianum)
© gartenberatung.de
Riesenbärenklau/Herkulesstaude (Heracleum mantegazzianum)

September 2015 Seit einigen Jahrzehnten breitet sich der Riesenbärenklau, auch Herkulesstaude genannt, immer stärker aus. Überwiegend an Uferrandstreifen, Brachflächen, Waldsäumen und Straßen. Mittlerweile dringt sie bis in Siedlungsräume vor.


Einheimische Pflanzenarten werden von ihr verdrängt und oft ganze Ökosysteme geschädigt. Der Saft der Pflanze enthält photosensibilisierende Stoffe, und birgt für den Menschen eine besondere Gefahr. Bei Hautkontakt, in Verbindung mit der UV-Strahlung des Sonnenlichtes, kann es zu verbrennungsähnlichen, schwer abheilenden Schäden der Haut führen. Um Gefahren, besonders für Kinder, auszuschließen und die Schäden an Natur und Umwelt zu mindern, ist eine intensive Bekämpfung der Herkulesstaude unumgänglich. Aber: nur Beharrlichkeit und die richtigen Maßnahmen führen dabei zum Ziel. Achtung: Immer gut geschützt und gut koordiniert arbeiten. Die Bekämpfung muss regelmäßig über mindestens vier Jahre erfolgen. Die bekämpften Flächen müssen lange unter Beobachtung bleiben, da die Samen der Pflanze bis zu 10 Jahre keimfähig sind.

Schlagworte dieser Seite

Bekämpfung, Brachflächen, Hautkontakt, Herkulesstaude, Riesenbärenklau, Samen, Siedlungsräume, UV-Strahlung, Uferrandstreifen
Klicken Sie auf ein Schlagwort, um alle Artikel mit diesem Schlagwort anzuzeigen.

Bitte melden Sie den Kommentar nur, wenn er andere Menschen beleidigt, beschimpft oder diskriminiert, oder Äußerungen enthält, die Gesetze verletzen (beispielsweise zu einer Straftat aufrufen).

Diesen Artikel kommentieren (0)

Ihr Kommentar


Diese Seite nutzt ausschließlich Session-Cookies. Permanente Cookies werden nicht verwendet!
Nähere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.