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Weitgehende Unkenntnis

September 2000 In unserem hochtechnisierten Zeitalter entfernen sich die Menschen immer mehr von der Natur. Das ist bekannt. Insofern verwundert es auch nicht, wenn die holländische Gartenbauzeitschrift Groenten en Fruit 11/00 unter der Überschrift "Ein Jammer, dass Kinder so wenig vom (heimischen) Gemüse und Obst wissen" darüber klagt, dass Konsumenten, vor allem aber der Nachwuchs, wieder lernen müssten, Gemüse und Obst seien Naturprodukte.


Ob die Kombination "Motorisierung" und Gemüse das Wissen der Kinder um die heimischen Produkte steigert? (Aufnahmen vom "Historischen Blumen- und Gemüsemarkt" 1999 in Glückstadt/Elbe)
© Titze
Ob die Kombination "Motorisierung" und Gemüse das Wissen der Kinder um die heimischen Produkte steigert?
(Aufnahmen vom "Historischen Blumen- und Gemüsemarkt" 1999 in Glückstadt/Elbe)
Eine Untersuchung im Auftrage des "Europäischen Rates junger Landwirte (CEJA)" lasse erkennen: Jedes vierte niederländische Kind glaube, Oliven und Apfelsinen werden in seinem Heimatland angebaut. Die Ursache für dieses Wissensdefizit liege beim häufig fehlenden Bezug zu landwirtschaftlichen Betrieben und zu Gemüsegärten, bei dem beständig schlechter werdenden Schulunterricht, den Eltern, aber auch beim Import der Produkte aus aller Welt – so die Meinung einiger interviewter Bürger.

Die Menschen wüssten überwiegend nichts mehr über die Angebotszeiten einzelner (heimischer) Gemüse- und Obstarten, weil sie die Produkte 365 Tage im Jahr kaufen können. Rühmliche Ausnahme: Diejenigen, die "biologische" Erzeugnisse nachfragen, zeigen sich ein wenig über die Grundzüge dieser Kulturart informiert.

Durch Klassenausflüge der Grundschulen in Unterglas- und Freilandgemüsebaubetriebe (Motto: "Klas in de Kas"¹ oder "Schülergruppen ins Gemüse") und so etwas wie "Tage der offenen Tür" könne die Kenntnis über die Herkunft und Anbauweise verbessert werden, glauben die Befragten.

Ob das bei uns auch nur einen Deut anders ist?


¹ Klas = Klasse, Kas = Gewächshaus

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