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Ein wachgeküsster Garten

Verwilderter Garten aus den 70er Jahren - Ausgangspunkt für die zukünftige Gestaltung: ein kreisrundes, formales Wasserbecken.
© Heitzer, Hans
Verwilderter Garten aus den 70er Jahren - Ausgangspunkt für die zukünftige Gestaltung: ein kreisrundes, formales Wasserbecken.

Juli 2014 Die Besitzer eines Bungalows in einer Bungalowsiedlung aus den 70er Jahren waren mit ihrem verwilderten Garten unzufrieden. Ausgangspunkt für die zukünftige Gestaltung: ein kreisrundes, formales Wasserbecken.


Ein natürlicher und pflegeleichter Garten, der überwiegend von einer erhöhten Terrasse aus zu genießen ist − so stellte sich das Paar den renovierten Garten vor.

Es galt, einen Höhenunterschied von etwa 80 Zentimeter zwischen Terrasse und Wasserbecken zu überwinden − und das ausgerechnet an der schmalsten Seite des Gartens.

Links die erhöhte Terrasse, in der Mitte das Wasserbecken und rechts die Trockenmauer sowie das erhöhte Beet. In Beckennähe ein neu gepflanzter Zierapfel.
© Heitzer, Hans
Links die erhöhte Terrasse, in der Mitte das Wasserbecken und rechts die Trockenmauer sowie das erhöhte Beet. In Beckennähe ein neu gepflanzter Zierapfel.

Die Lösung: Terrassen, die unter Verwendung von Cortenstahlbändern platzsparend und harmonisch mit den verwendeten Bodenmaterialien eingesetzt wurden. Sie eignen sich auch perfekt für die Stufenanlage, die an beiden Seiten von Hochbeeten umsäumt wird.

Die Kieswege verleihen dem Garten Natürlichkeit und erinnern dabei an alte englische Landhausgärten. Die Trockenmauer, hergestellt aus dem regionaltypischen Obernkirchener Sandstein, ist Lebensraum für verschiedenste Nutztiere und greift den ökologischen Ansatz auf.

Cortenstahlbänder eignen sich perfekt für organische Gartenformen. Im Hintergrund das lilafarbene Kleine Seifenkraut. Die sonnenliebende Staude wirkt auch toll im Vordergrund von Staudenbeeten.
© Heitzer, Hans
Cortenstahlbänder eignen sich perfekt für organische Gartenformen. Im Hintergrund das lilafarbene Kleine Seifenkraut. Die sonnenliebende Staude wirkt auch toll im Vordergrund von Staudenbeeten.
Eine Natursteinmauer, die sich wellenförmig um das Wasserbecken windet, verbindet den vorderen mit dem hinteren Gartenteil. Das Hochbeet hat im Frühjahr seinen Auftritt: Chinesischer Hartriegel, Felsenbirne und eine Rhododendrongruppe blühen von März bis Ende Mai. Texturpflanzen, wie das Tafelblatt und Funkiengruppen, bestimmen im Sommer den Charakter des Hochbeetes.

Eine fest installierte Bewässerungsanlage sorgt neben dem Einsatz von vielen bodendeckenden Stauden für einen überschaubaren Pflegebedarf.

Die Gartenberatung des Verbands Wohneigentum steht auch Ihnen bei der Realisation Ihrer Gartenoase zur Seite. Sprechen Sie uns gerne an.

Ihr Gartenberater
Hans-Willi Heitzer

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Schlagworte dieser Seite:

Bewässerungsanlage, Garten, Gartengestaltung, Teich, Wasserbecken

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