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Allgemein

Wann ist das Kernobst pflückreif? Neben der Pflückreife, also dem Zeitpunkt an dem die Früchte vom Baum genommen werden müssen, ist auch der optimale Reifetermin zu berücksichtigen. Er ist erreicht, wenn das Obst seinen höchsten Genusswert erzielt hat. Nur bei Frühsorten fallen Pflück- und Genussreife zusammen. (September 2001)

Baumpfähle und -bänder stets überprüfen Die im Garten angesiedelten Obstbäume sind in der Regel auf unterschiedlichen Unterlagen veredelt. Große Baumformen, wie Viertel-, Halb- und Hochstämme, sind auf starkwüchsigen Unterlagen angezogen und einige Jahre nach der Pflanzung standfest. Um so mehr muss die Aufmerksamkeit den kleinbleibenden Baumformen zugewandt werden. (Juli 2001)

Schrotschusskrankheit kurzhalten! Diese gefährliche Pilzkrankheit tritt vorwiegend an Kirschen und Pflaumen, aber auch an anderen Steinobstarten auf. Das Schadbild präsentiert sich im Frühjahr mit roten Flecken auf den Blättern. Das abgestorbene Fleckengewebe fällt später heraus, so dass aufgrund der vielen Löcher im Laub der Eindruck entsteht, als habe jemand mit einer Schrotflinte einen Schuss in den betreffenden Baum abgegeben. (Juli 2001)

Wachstum und Ansatz der Obstgehölze ständig überwachen! Schon zu Beginn der Obstblüte heißt es: Augen auf halten! Entsteht eine Weißblüte, d.h. sind nur Blüten vorhanden, so sind mit großer Wahrscheinlichkeit die Aussichten für ein gutes Obstjahr schlecht, da die für die Ernährung notwendigen Blätter fehlen. Dieser Zustand signalisiert eine Schwächeperiode der betreffenden Bäume aufgrund von Wurzeldefiziten (Umpflanzung, Frosteinwirkung, Wühlmausfraß u.a.), so dass auf eine Ernte verzichtet werden muss. (Mai 2001)

Düngung im Obstgarten Nach der Ernte ist es sicherlich sinnvoll, sich einmal die Frage zu stellen, ob das Obst optimal mit den erforderlichen Nährstoffen versorgt wurde. An den laublosen Bäumen und Sträuchern geben folgende Kriterien wertvolle Aufschlüsse. (Februar 2001)

Wachstumsgesetze beachten! Alle baumartigen Obstgehölze unterliegen dem Gesetz der Spitzenförderung, d.h. sämtliche steilstehenden Baumorgane (Stamm, Hauptäste, senkrechte Triebe) neigen zu starkem Wachstum. Das kräftige Wachstum der steilstehenden Partien geht auf Kosten der unteren Kronenteile, die nur schwach oder überhaupt nicht austreiben. Bei Unterlassen des Schnittes sind größere Kahlstellen an Stamm und Ästen zu erwarten, die völlig unproduktiv sind. (Januar 2001)

Bodenmüdigkeit einkalkulieren! Unter Bodenmüdigkeit versteht man starke Wachstumsbeeinflussungen an Obstgehölzen, wenn die gleiche Obstart (z.B. nach Apfel- wiederum Apfelkultur) auf dem alten Standort angebaut wird, so dass Kümmerwuchs die Folge ist. (Januar 2001)


Freimachung von Unterlagen vermeiden In der Wintersaison ist eine Kontrolle auf eine einwandfreie Funktion der Obstunterlagen notwendig. Insbesondere gilt das für Gehölze, die auf schwachwüchsigen Unterlagen veredelt sind, wie Apfel auf Typ M 9, Birne auf Quitte und Süßkirsche auf Gisela oder Weiroot. (Dezember 2000)

Kulturheidelbeeren im Garten In den meisten Gärten findet diese strauchartig wachsende Pflanze keine optimalen Bedingungen vor. Sie wünscht extrem saure pH-Werte (4,0 bis 4,8), luftdurchlässige sehr humose feuchte Böden und verlangt eine geschützte Lage mit voller Belichtung. Ihre Ansprüche an den Bodennährstoffgehalt sind gering. (September 2000)

Fruchtbehang regulieren! Fast alle Obstarten, insbesondere das Kernobst, liefern in der Vollertragsperiode ungleichmäßige Erträge, die im wesentlichen durch drei Faktoren gesteuert werden: Ererbte Alternanz, Witterungsschwankungen, Kulturmaßnahmen. (Juli 2000)
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