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Gartenbeete planen

Februar 2012 Halten Sie durch! Die ersten Krokusse zeigen schon zaghaft ihre Blütenköpfe. Sicherlich können Sie den Frühling kaum abwarten und schmieden schon Pläne für Ihren Garten.


Beginnen Sie schon im März mit dem Unkrautjäten, die Stauden danken es Ihnen und Sie können im Sommer Ihren Garten vollends genießen.
© Andrea Krawczyk/Fotolia.com
Beginnen Sie schon im März mit dem Unkrautjäten, die Stauden danken es Ihnen und Sie können im Sommer Ihren Garten vollends genießen.

Gartencenter, Baumärkte und Gärtnereien stellen sich mit einem reichhaltigen Pflanzenangebot auf das "Frühlingserwachen" im Garten ein. Häufig führen Spontankäufe zu einer bunten Ansammlung von Frühlingsblühern im Gartenbeet.

Ein ganzjährig attraktiver Garten erfordert jedoch eine detaillierte Pflanzplanung. Vorausschauende Gartenbesitzer planen deshalb schon im Winter ihre Gartenbeete.

nach obenPlanen heißt Ordnen

Gelungene Kombination im schattigen Gartenteil: Die blaublühende Akelei und die weißen Tulpen werden im Frühsommer durch Schaumblatt, Geranium und Scheinmohn abgelöst.
© Heitzer, Hans
Gelungene Kombination im schattigen Gartenteil: Die blaublühende Akelei und die weißen Tulpen werden im Frühsommer durch Schaumblatt, Geranium und Scheinmohn abgelöst.
Weißer Garten, feuriger Garten, romantischer Garten. Ausdrucksstarke Gärten sind sehr oft nach einem bestimmten Thema gestaltet. Die Gestalt Ihres Hauses, das Landschaftsbild der Nachbarschaft und nicht zuletzt Ihre persönlichen Vorlieben geben Hinweise auf passende Leitbilder für Ihren Garten.

nach obenUmsetzung

Die geschnittenen Hecken und der englische Rasen bringen Ruhe. Sie stehen im Kontrast zu den Staudenbeeten und den ausgewachsenen Bäumen im Hintergrund.
© Chris Lofty/Fotolia.com
Die geschnittenen Hecken und der englische Rasen bringen Ruhe. Sie stehen im Kontrast zu den Staudenbeeten und den ausgewachsenen Bäumen im Hintergrund.
Die Umsetzung eines einheitlichen Pflanzenbildes erfordert die Berücksichtigung verschiedenster Faktoren wie Form, Textur, Farbe und Ausstrahlung der eingesetzten Pflanzen. Die Kombination unterschiedlicher Wuchshöhen im Beet erzeugt eine interessante Spannung. Ordnen Sie Ihren Garten in folgende Lebensbereiche: Gehölz, Gehölzrand, Freiflächen und Beet.

Im Schattenbereich blühen überwiegend Frühjahrsblüher. In den Freiflächen und im Beet wachsen die Sommer- und herbstblühenden Pflanzen. Gartenzwiebeln erweitern die Blühphasen der einzelnen Beete. Kontinuität erzeugen Gräser und immergrüne Gehölze, wie Buchs oder Bambus.

nach obenPflanzung

Das Tafelblatt ist ein idealer Begleiter unter Gehölzen und Bambus. Es ist trockenheitsverträglich und färbt sich im Herbst leuchtend rot.
© Heitzer, Hans
Das Tafelblatt ist ein idealer Begleiter unter Gehölzen und Bambus. Es ist trockenheits­verträglich und färbt sich im Herbst leuchtend rot.
Die Pflanzung folgt einem bestimmten Schema: Bäume, Sträucher und Solitärstauden bilden das Grundgerüst und werden zuerst gepflanzt. Begleit- und bodendeckende Stauden unterstützen die Solisten des Gartenbeetes in ihrer Wirkung.

nach obenGärtnern stellt einen Prozess dar, …

kein Endergebnis. Eine gelungene Pflanzung beruht nicht nur auf einer logischen Schrittfolge, sondern sie erfordert neben einer Vertrautheit mit den Pflanzen auch die Erkenntnis, dass niemals etwas absolut und unveränderlich ist. Stauden sind sehr anpassungsfähig. Eine Verbesserung des Beetes ist durch ein "Wandern" der Stauden möglich.

Ihr Gartenfachberater
Hans Heitzer

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Schlagworte dieser Seite:

Bäume, Frühlingsblüher, Frühlingserwachen, Gartenplanung, Krokus, Pflanzplanung, Schattenbereich, Solitärstauden, Sträucher

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