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Wasser im Garten

November 2011 Wasser ist eines der faszinierendsten Elemente im Garten. Es fesselt besonders, wenn es in großen Massen Verwendung findet und zum herausragenden Blickfang im Garten wird. Die Einsatzmöglichkeiten von Wasser sind sehr vielfältig. Klassiker sind ohne Zweifel Teiche und Wasserbecken. Je größer sie sind, desto unkomplizierter wird die Pflege.


Bachlauf
© Heitzer, Hans
Bachlauf
Brunnen
© Heitzer, Hans
Brunnen

Teiche, die weniger als 2,5 m3 Wasservermögen besitzen, sind recht aufwendig zu pflegen. Algen vermehren sich überwiegend im flachen Wasser. Achten Sie deshalb darauf, das Ihr Teich mindestens 50 bis 60 cm tief ist.

Doch nicht nur die Ausgestaltung des Teiches ist wichtig, auch der passende Standort und die Auswahl der Pflanzen sind entscheidende Kriterien für ein natürliches Gleichgewicht zwischen Pflanzen und Lebewesen. Tiefer Schatten, wie etwa durch Mauern oder Gebäude, sollte vermieden werden, ebenso überhängende Bäume, deren Blätter ins Wasser fallen.

© Heitzer, Hans
Formale Becken wirken durch ihre klare geometrische Form. Befindet sich die Wasserfläche nahe am Haus, so ist sie als eine Erweiterung des Gebäudes zu betrachten. Ihre Proportionen müssen also zur Höhe und Breite des Hauses passen. Perfekt angelegte formale Becken wirken sehr gut ohne zusätzliche Dekorationen. Ihre Schönheit liegt in der Reduktion auf das Wesentliche.

Schnitt durch ein formales Wasserbecken mit Quellstein, Wassertiefe etwa 80 cm.
© Heitzer, Hans
Schnitt durch ein formales Wasserbecken mit Quellstein, Wassertiefe etwa 80 cm.

Damit die formale Wirkung erhalten bleibt, müssen die Wasserpflanzen mit Bedacht ausgewählt werden. Seerosen sollten in Körbe gepflanzt werden, damit sie nicht zu üppig wachsen.

Gartenteich
© Heitzer, Hans
Gartenteich
Ein naturnaher Wassergarten wirkt am besten, wenn er nicht als angelegtes Gartenelement erkannt wird. Ein geheimnisvoller Sitzplatz, abgeschirmt durch einen Bambus oder eine Hecke, lädt zum ungestörten Genuss des Wassergartens ein. Blätter und Blüten, die über den Uferrand ragen, verwischen die Grenze zwischen Wasser und Land.

Wasserpflanzen tragen wesentlich zur Wasserhygiene bei. Sie produzieren den für das natürliche Gleichgewicht wichtigen Sauerstoff. Nährstoffzehrende Bakterien benötigen diesen Sauerstoff zum Abbau organischer Stoffe. Fehlt er, dann entstehen giftige Faulgase.

Unterwasserpflanzen, wie die Nadelsimse (Eleocharis acicularis) oder das Tausendblatt (Myriophyllum spicatum) verschaffen Molchen, Kaulquappen und Schnecken Schatten und Schutz.

Uferpflanzen, wie Froschlöffel, Pfahlrohr, Blumenbinse oder Sumpfdotterblume bieten kleinen Amphibien und Vögeln Unterschlupf. Am besten man gestaltet eines der Ufer wie einen flach abfallenden Strand. Kleintiere nutzen ihn als Tränke, Badeplatz oder als Ein- und Ausstieg.

Ob Wasserspiel, Teich oder Becken, Wasser schafft in jedem Garten entspannende Oasen.

Ihr Gartenfachberater
Hans Heitzer

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Gartenteich
Am Teichufer
Die Weiße Seerose (Nymphaea alba) gibt es auch in farbigen Sorten.
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Aqua-Biotop, Bachlauf, Biotop, Brunnen, Gartenteich, Teich, Wasser, Wasserpflanzen

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