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Obst


  • Robuste Obstbäume Dezember 2018
    Oberhalb von etwa 600 m über Normalnull, an ­stürmischen bzw. anderweitig ungünstigen Standorten kann es mit dem Anbau von Apfel und – erst recht – von Birne knifflig werden. Und dennoch stehen die Erfolgsaussichten dafür nicht schlecht: Auf die passende Sorte kommt es an.
  • Bitte pflanz mir eine Quitte! November 2018
    Ein Garten ohne Hausbaum ist wie eine Rose ohne Duft: Es fehlt einfach etwas. Für die heute eher kleinen Grundstücke kommen allerdings nur Gehölze im entsprechend handlichen Format in Frage. Eine geschickte Lösung: die Quitte!
  • Obstgarten wird Cottage-Idyll November 2018
    Rosen, Stauden, Buchshecken und Rasenwege – eine solche Kombination spiegelt den Charme englischer Gartengestaltung wider. Und doch liegt diese Idylle nicht auf der britischen Insel. Ein deutsch-schweizerisches Gärtnerpaar schuf sie in einem ländlichen Obstgarten in Norddeutschland.
  • Pflanzzeit für Rhabarber September 2018
    Wer noch keine Rhabarberstaude im Garten hat, kann das nun ändern: Das Gemüse, das bei uns meist eher als Obst angesehen wird, kommt am besten jetzt ins Beet.
  • Die Himbeeren sind startklar! August 2018
    Für sommertragende Sorten beginnt in diesem Monat die beste Pflanzzeit. Ihre weichen Ruten benötigen ein Spalier, an das sie angebunden werden müssen.
  • Vitamin-Rosen Juli 2018
    Gewissermaßen zählt die Königin der Blumen zum Wildobst. Wie Blutpflaume und Zierapfel fand sie vor langer Zeit den Weg in unsere Gärten. Hagebutten allerdings erntet dort heute kaum noch jemand. Das hat Gründe. Es spricht aber auch etwas dafür, Rosen ihrer Früchte wegen zu pflanzen!
  • Mut zur Feige! Mai 2018
    Das Gehölz mit dem berühmten Blatt und den süßen ­Früchten gedeiht nur im Weinbauklima? Nicht unbedingt. Die richtige Sorte und der geeignete Gartenplatz machen es möglich.
  • Neues von der Pflanzenmesse März 2018
    Alljährlich füllen Hunderte von Ausstellern auf der Inter­nationalen ­Pflanzenmesse in Essen im Spätwinter Halle um Halle, um Fachbesuchern ihr Angebot zu präsentieren. Wir waren wieder dabei, um uns für Sie umzuschauen.
  • So tickt der Obstbaum! Februar 2018
    In Beschreibungen klingt der Obstbaumschnitt oft kompliziert. Aber nur, so lange man die Grundbegriffe und Wachstumsregeln der Gehölze nicht kennt. Lesen Sie – es sind nicht viele. Mit etwas Übung sind Sie bald ein Baumflüsterer!
  • Apfelsorten für Allergiker Januar 2018
    Wenn Sie nicht selbst betroffen sind, dann kennen Sie sicher jemanden, der an einer Apfelallergie leidet – so sehr hat sich dieses Phänomen mittlerweile verbreitet. Seit 2007 befassen sich die Aktiven des BUND Lemgo damit. Ziel ist, Betroffenen zu helfen und gleichzeitig alte Sorten sowie den wertvollen Lebensraum Streuobstwiese zu erhalten.
  • Ein Beet für Naschbären Januar 2018
    Lust auf Blumen, Kräuter und Obst – aber nicht viel Platz im Garten? Wie wäre es mit allem in einem Beet? Die Expertin Anne Rosteck von der Staudengärtnerei Gräfin von Zeppelin hat sich dazu etwas Tolles einfallen lassen. Schauen Sie!
  • Tropische Genüsse: Exoten im Kübel Dezember 2017
    Viele leckere Tropenfrüchte reifen als Kübelpflanzen auch in unseren Breitengraden. Ob Bananen, Feigen, Andenbeeren, Pepinos oder Passionsfrüchte – die Ernte kann durchaus üppig ausfallen.
  • Fitte Obstbäume auf dem Rasen November 2017
    Ob Kirsche oder Apfel, Quitte oder Birne – Obstgehölze können in kleinen Gärten die Aufgabe eines Hausbaums mit praktischem Doppelnutzen übernehmen. Dafür stehen sie meist in der Rasenfläche, wo sie mit den Gräsern um Wasser und Nährstoffe konkurrieren. Mit einer angepassten Pflege machen Sie dem Baum das Leben leichter.
  • Harte Schale, feiner Kern Oktober 2017
    Bei dem Begriff Obst denkt man eher nicht zuerst an Nüsse. Vielleicht ändert sich das jetzt: Es gibt spannende Entwicklungen im Sortiment. Ein Überblick über die Möglichkeiten.
  • Diese Beeren mögen’s sauer! September 2017
    Gartenbesitzer mit kalkfreiem Boden, dessen pH-Wert deutlich unter 5 liegt, haben es mit der Pflanzenauswahl nicht ganz einfach. Bei sogenannten Moorbeetgewächsen dagegen sind sie im Vorteil. Das trifft auf Rhododendron zu. Und, im Falle der Obstarten, auf die Gattung der Heidelbeeren.
  • Sommerpflege im Obstgarten Juni 2017
    Im Juni gibt es viel zu pflücken: Kirschen und Beeren füllen die Körbe - zumindest in Regionen, wo die Obstblüte nicht dem Spätfrost im April zum Opfer gefallen ist. Neben der Ernte sind noch einige Handgriffe zur Pflege sinnvoll.
  • Die Beere aus dem Lampion Mai 2017
    Obst, wie eine Beere in der Hülle? Oder Fruchtgemüse wie Tomate, Aubergine und Paprika? Botanisch gesehen sind Andenbeere und Ananaskirsche tatsächlich Gemüse. Im Lebensmittelbereich zählt man die beiden da­gegen zu den Südfrüchten wie Kiwi und Mango, vor allem wegen des säuerlichen Geschmacks, und weil man sie roh essen kann.
  • Interessante Obstneuheiten April 2017
    Wieder haben wir uns auf der Internationalen Pflanzen­messe in Essen für Sie umgeschaut und in Katalogen geblättert. Diese Obstgewächse sind uns dabei besonders aufgefallen.
  • Obst in Bioqualität selbst anbauen April 2017
    Selten war es einfacher, frisches Obst und Gemüse oder aromatische Kräuter selbst anzubauen. Noch dazu in Bioqualität und auf kleinster Fläche. Für die Aufzucht von leckerem Obst im Topf, Kasten oder Kübel gibt es von frux eine neue Bioerde für Beeren- & Naschobst, ergänzend zur Bioerde für Naschgemüse.
  • Paradiesfrüchte dieser Welt März 2017
    Darf es ein bisschen Süden sein? Oder gar exotisch? Auf jeden Fall lecker und gesund? Dann ist vielleicht eine dieser hier vorgestellten Obst­arten etwas für Sie! Hiermit wird Ihr Garten ein kleines bisschen zum Schlaraffenland. Jetzt ist für diese Gewächse der beste Pflanztermin!
  • Wenn Obst sich schmal macht Februar 2017
    Ist der Garten klein und schmal, gibt es dennoch eine Wahl: Einige Baumobst-Arten lassen sich prima am Spalier erziehen. Auf diese Art verbinden Sie das Leckere mit dem ­Dekorativen. Ein Überblick über die Möglichkeiten.
  • Partnerwahl der Obstgehölze Januar 2017
    Ob Kirsche, Birne oder Apfel: Allein darf man seinen Baum nicht im Garten stehen lassen! Er braucht einen Partner, dessen Pollen die eigenen Blüten befruchten kann. Und zwar nicht irgendeinen. Von der Sorte hängt es ab!
  • Zitruspflanzen selbst vermehren Dezember 2016
    Zitronen, Mandarinen oder Orangen ernten, das ist ein Traum, den sich jeder erfüllen kann. Zitrusgewächse gedeihen in einem warmen Gewächshaus oder im Wintergarten ohne Probleme auch in unseren Breitengraden. Durch Stecklingsvermehrung können Sie auch selbst Pflanzen ziehen.
  • Absägen? Oder stehen lassen? Dezember 2016
    Wenn ein Obstbaum in die Jahre gekommen ist und nicht mehr so recht tragen will, steht eine Entscheidung an: Fällen und neu pflanzen? Oder doch noch ein bisschen damit ­warten? Eine Abwägungssache - vor allem, wenn man die Sache aus der Perspektive von Steinkauz & Co. betrachtet.
  • Obstgehölze bedarfsgerecht düngen November 2016
    Der Appetit von Obstgehölzen wird gerne überschätzt. ­Schließlich wird ihnen mit der Ernte ja nur ein Teil der ­Nährstoffe weggenommen. Dennoch: Ganz ohne Düngen geht es mit dem Fruchten auf Dauer auch nicht gut. Gewusst wie!
  • 80 Jahre für eine neue Sorte Oktober 2016
    In der September-Ausgabe berichteten wir über die Wichtigkeit von Resistenzen gegen Krankheitserreger bei der Apfelzüchtung. Diesmal fragten wir bei Professor Viola Hanke nach, wie eine neue Apfel-Sorte gezüchtet wird. Sie leitet das Institut für Züchtungsforschung an Obst des Julius-Kühn-Instituts (JKI, Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen) in Dresden-Pillnitz.
  • Von Züchtern und Resistenzen September 2016
    Wer Stachelbeeren, Äpfel oder andere Obstarten pflanzen möchte, hört oder liest immer wieder, er solle auf resistente Sorten achten. Das hat gute Gründe.
  • Die "neuen" Quitten August 2016
    Wussten Sie, dass es Quitten gibt, die man roh essen kann? Bislang allerdings lediglich in wärmeren Gebieten wie dem östlichen Mittelmeerraum. Die Obstbaumschule Krämer entdeckte eine Sorte, deren Früchte auch hierzulande süß genug sind zum Rohessen.
  • Sommerschnitt bei Obstbäumen Juni 2016
    Wenn der Winter als beste Zeit für den Schnitt der Obstgehölze gilt, dann nur, weil die Bauern sonst keine Zeit dafür hatten. Für die Pflanzen ist der Sommer viel günstiger.
  • Unbeliebte Erntehelfer Mai 2016
    Um es vorweg zu sagen: Auch Vögel und Falter möchten einfach nur leben und sich vermehren. Fällt die Obst­ernte für Sie jedoch allzu mager aus, ist es geschickt, die Tiere ein bisschen auszutricksen.
  • Internationale Pflanzenmesse 2016 - Interessantes für Obstfreunde März 2016
    Alljährlich Ende Januar steht im Kalender der Gartenjournalisten ein Pflichttermin: die Pflanzenmesse in Essen. Nirgendwo sonst lassen sich Neuheiten und Trends für Hobbygärtner besser aufspüren. Diese Produkte sind uns dieses Mal aufgefallen.
  • Fitness-Tees für Obstgehölze Februar 2016
    Vorbeugung ist besser als Heilung. Daher gilt es, möglichst gute Wachstumsbedingungen zu schaffen. So werden Bäume und Sträucher widerstandsfähiger gegen Schaderreger. Mit Pflanzenstärkungsmitteln machen Sie Pilzen, Läusen, Raupen & Co. das Leben noch schwerer.
  • Wundverschluss - ja oder nein? Januar 2016
    Beim Obstbaumschnitt entstandene Wunden mit einem größeren Durchmesser als der eines Fünf-Mark-Stücks sollen mit einem Verschlussmittel bestrichen werden. Sagen die einen. "Bloß nicht!" sagen andere. Wir fragten den Profi Rolf Heinzelmann, wie er es damit hält.
  • Wenn Apfel und Birne verheiratet werden Dezember 2015
    Wissenschaftler von der Fachhochschule Osnabrück arbeiten an einer neuen Obstart: einem Mischling aus Apfel und Birne. Eine knifflige Sache, aber es klappt!
  • Alles Gute kommt von oben Oktober 2015
    Bei Äpfeln und Birnen gilt: Wenn sie nicht in der Saftpresse oder im Mus, sondern im Lager landen sollen, müssen die Früchte schön sorgsam von Hand gepflückt werden. Und das obendrein zum richtigen Zeitpunkt. So machen's die Profis!
  • Schlanke Säulen September 2015
    Schlanke SäulenIm März 2010 berichtete mein Kollege Rolf von Soosten an dieser Stelle über Säulenobstbäume. Ausschließlich um Äpfel ging es seinerzeit. Bis heute sind sie die einzigen, denen der säulenhafte Wuchs mit extrem kurzen, fruchttragenden Trieben im Erbgut steckt. Kleine Gärten und der Trend zum Balkon- und Terrassengärtnern veranlassen die Züchter, nach weiteren Obstarten zu suchen, die sich sehr schlank machen können.
  • Der Geschmack von Erdbeeren August 2015
    Wer kennt eigentlich noch das wunderbare Aroma einer frischen Erdbeere? Supermarkt- Einkäufer eher nicht. Wanderer und Spaziergänger vielleicht, wenn sie das Glück haben, Walderdbeeren am Wegesrand zu finden. Gartenbesitzer vermutlich. Denn die haben schließlich die Möglichkeit, Sorten anzupflanzen, die nach etwas schmecken. Und davon gibt es inzwischen wieder einige.
  • Freunde des Obstgärtners: Heimliche Helfer Juli 2015
    Früher oder später kommen sie immer: Blattläuse, Wickler- und Frostspannerraupen, Blattwespenlarven und Blütenstecher wollen sich vermehren. Leider auf Kosten unserer Obstgewächse. Doch jeder Spieler hat einen Gegenspieler. Wenn Sie diese fördern, brauchen Sie meistens einfach nur abzuwarten, bis der Spuk wie von selbst vorüber ist. Dazu müssen Sie allerdings wissen, wer Ihre Freunde überhaupt sind.
  • Ich bin neu hier: Kirschessigfliege Juni 2015
    Das ging erschreckend schnell. 2011 wurde die Kirschessigfliege zum ersten Mal in Deutschland nachgewiesen. Im vergangenen Jahr hatte sie sich bereits im ganzen Land ausgebreitet. Obstund Weinanbauern macht der Winzling schwer zu schaffen. Logisch, dass sie auch um Hobbygärten keinen Bogen macht.
  • Ein Baum, zwei Sorten Mai 2015
    Die Eltern mögen gelbe Äpfel, ihre Kinder rote. Platz ist aber nur für einen Baum. Na und? Gibt es halt einen, der beides trägt. Solche als Obst-Duos oder gar -Trios gehandelten Mehrsorten- Angebote machen natürlich auch Hobbygärtnern Freude, die gerne etwas Abwechslung haben. Beerensträucher kommen zuweilen auch als Paar. Dabei geht es neben der Vielfalt um die nötige Bestäubung.
  • Zwerg-Obst April 2015
    Einer der großen Trends bei den diesjährigen Neuheiten der Obstzüchter und -händler: Mehr Zwerge unter den Fruchtgewächsen. Dahinter steckt das wachsende Interesse der Menschen am eigenen Anbau - auch in der Stadt und in kleinen Gärten.
  • Neues von der Pflanzenmesse März 2015
    Die Obstzüchter geben sich experimentierfreudig. Zudem bemühen sie sich, dem Hobbygärtner entgegenzukommen. Robust müssen die Sorten sein, wenig anfällig gegen Krankheiten. Außerdem sollten sie in die kleinen Gärten von heute passen. Oder sogar im Topf gedeihen. Und pflegeleicht. Wir haben uns auf der Internationalen Pflanzenmesse in Essen für Sie umgesehen.
  • Multitalente für Schleckermäuler Februar 2015
    Das Interesse an Wildobst steigt. Zu Recht! Es vereint das Zierende mit dem Leckeren. Einige Gehölzarten laufen obendrein mehrmals im Jahr zur optischen Höchstform auf. Die Pflanzung eines solchen Multitalents lohnt sich also doppelt und dreifach!
  • Sinnvoll oder nicht? Rindenpflege bei älteren Obstbäumen Januar 2015
    Manche Obstgärtner schwören drauf: Sie bürsten im Winter lose Borkenteile und Flechten von den Stämmen ihrer Bäume ab. Das Argument: Sie entfernen Schädlinge, die in den Ritzen bis zum Frühling Unterschlupf gefunden haben. Andere vermuten: Drahtbürste und Baumkratzer verursachen Eintrittspforten für Krankheitserreger. Ein genauer Blick auf die Schädlinge hilft, Nutzen und Risiken gegeneinander abzuwägen.
  • Übernahme eines Obstgartens Dezember 2014
    Wechselt ein Obstgarten den Besitzer, stellt sich die Frage: Was tun mit der mehr oder weniger bebauten Fläche? Jeder Fall ist anders, dennoch gibt es einige grundsätzliche Ratschläge, die Obstexperte Rolf von Soosten erläutert.
  • Apfelernte auf der Obstplantage November 2014
    Wo informiert sich der Haus- und Kleingärtner über Sorten, Unterlagen oder Schädlinge im Obstbau? Für den Hausgarten gibt es keine namhaften internationalen Institute. Abgesehen von den Pflanzenschutzmitteln kann der Gartenliebhaber jedoch viel vom professionellen Obstbau lernen. Obstexperte Rolf von Soosten gibt Tipps.
  • Himbeeren neu pflanzen Oktober 2014
    Himbeeren sind beliebt bei Groß und Klein. Gartenexperte Rolf von Soosten gibt Tipps zur richtigen Pflanzung des leckeren Beerenobstes.
  • Saisonende und Neubeginn September 2014
    Wann beginnt eigentlich das Jahr für den Obstgärtner? Diese Frage lässt sich kaum korrekt beantworten. Für den einen im Frühjahr, für den anderen bereits nach der Ernte. Klar ist: Auch nach der Ernte gibt es noch einiges zu tun. Gartenexperte Rolf von Soosten gibt Tipps wie Sie Schädlingsbefall und schlechte Erträge in nächsten Jahr vermeiden.
  • Trotz Insektengiftallergie: Sicher Arbeiten zwischen Blumenbeet und Obstbaum August 2014
    Ein unbedachter Griff beim Beetumgraben oder Früchtepflücken am Baum und schon ist es passiert: Eine Biene oder Wespe sticht zu. Für Insektengiftallergiker kann der eigene Garten schnell zur Gefahrenzone werden. Doch mit einer Allergie-Impfung lassen sich die allergischen Reaktionen stark abschwächen oder ganz verhindern.
  • Verticilliumwelke - Welkepilz mit zunehmender Bedeutung August 2014
    Erdbeeren werden immer häufiger von der Verticilliumwelke befallen. Gartenexperte Rolf von Soosten gibt Tipps zum Erkennen und Vorbeugen des Pilzes.
  • Welches Obst für den Hausgarten? Juli 2014
    Das Obst-Angebot in Supermärkten ist reich: Fast jede Frucht ist ganzjährig erhältlich. Da stellt sich die Frage, ob der eigene Anbau noch lohnt. Garten-Experte Rolf von Soosten meint: ja - mit einer wohlüberlegten Planung. Wie die aussehen kann, zeigt er am Beispiel von Beerenobst.
  • Heidelbeeren langlebig und interessant Juni 2014
    Heidelbeeren sind lecker - ob auf Torten, Pfannkuchen oder einfach pur. Auch Hobbygärtner haben viel Freude daran, denn die Pflanzen sind recht anspruchslos. Tipps für die Kultivierung gibt Gartenexperte Rolf von Soosten.
  • Nützliche im Hausgarten Mai 2014
    Häufiges Thema unter Hausgartenbesitzern sind die Schädlinge an Obst und Gemüse, aber auch bei Rasen, Teich und am Haus selbst. Gartenexperte Rolf von Soosten beleuchtet, wie es denn um die Wertschätzung von Nützlingen bestellt ist.
  • Mehr Erfolg mit Erdbeeren April 2014
    Die Erdbeere ist zweifellos das beliebteste Obst im Haus- und Kleingarten. Ihre Vorteile: Frühe Ernte, leckere und gesunde Früchte, einfache und an den meisten Standorten erfolgreiche Kultur. Dennoch gibt es Fehler, die das Ergebnis verschlechtern können. Gartenexperte Rolf von Soosten gibt Tipps.
  • Bodenpflege unter Obstgehölzen März 2014
    Wir erwarten von unseren Gehölzen regelmäßiges Wachstum und gesunde Früchte. Die Voraussetzungen dafür müssen wir schaffen. Dazu gehören nicht nur Nährstoffversorgung, Pflanzenschutz und – bei Bedarf – Bewässerung. Auch die Bodenpflege ist wichtig für das Wachstum. Gartenexperte Rolf von Soosten gibt Tipps aus der Praxis.
  • Wellant® - Ein neuer Stern am Apfelhimmel? Februar 2014
    Aus Holland kommt eine neue Apfelsorte, die große Früchte mit kräftigem Aroma verspricht. Gartenexperte Rolf von Soosten nimmt sie unter die Lupe.
  • Die Quitte - eine selten gewordene Frucht Januar 2014
    Bei unseren Großeltern war sie begehrt, besonders jetzt in der dunklen Jahreszeit: die Quitte. Als Gelee, Marmelade und Konfekt sorgte sie für willkommene Abwechslung im Speiseplan. Inzwischen ist die Frucht selten geworden. Vielleicht sind es die zunehmenden Ansprüche der Konsumenten oder die aufwendige Verarbeitung? Oder die Tatsache, dass man sie nicht roh essen kann? Aber es gibt sie noch: Auf den Wochenmärkten und bei Direktvermarktern.
  • Warum Obstgehölze nicht so wachsen, wie wir wollen Dezember 2013
    Die Natur hat häufig ihren eigenen Kopf. Gerade bei Obstgehölzen stimmt die Entwicklung der Pflanze nicht immer mit den Wünschen ihres Besitzers überein. Das kann verschiedene Gründe haben.
  • Schnittsaison - Infektionen vorbeugen November 2013
    In der feuchten Jahreszeit ist der richtige Schnitt-Termin wichtig, um Obstbäume vor Pilzbefall und zerstörerischen Infektionen zu schützen. Hier eine Übersicht über die häufigsten Pilzarten und Tipps, wie man die Gehölze im eigenen Garten davor bewahrt.
  • Himbeerrutensterben - Ursachen und Bekämpfung Oktober 2013
    Obstbauende Betriebe haben immer mehr Probleme mit der Gesundheit der Himbeere. Wir beleuchten einige der Ursachen und ihre Bekämpfung.
  • Trockenheit und Sonnenbrand September 2013
    Heiße Sommertage spiegeln sich in unseren Gärten nicht nur positiv wider. Wer Pflanzen und Tiere genau betrachtet, erkennt einen gewissen Wasserbedarf. Schlappende Gemüsepflanzen und Sommerblumen lassen sich meist leicht wiederbeleben. Bei den mehrjährigen Gewächsen aber sind manche Vorgänge äußerlich nicht zu entdecken. Die Wirkungen werden erst später, vielleicht erst im Folgejahr, sichtbar. Aber auch hier lassen sich Schäden abwenden.
  • Schwarze Johannisbeeren August 2013
    Die Schwarze Johannisbeere gehört zu unseren heimischen Obstarten. Noch heute finden wir einfache wilde Formen in lichten Wäldern, auf feuchtem Boden, im Quellbereich kleiner Bäche und auf anmoorigem, stets saurem Standort. Häufig schützt ein lichtes Kronendach die frühe Blüte vor späten Frösten. Und welche Ansprüche hat das Obst im Garten?
  • Mit einfachen Mitteln zu besserem Obst Juli 2013
    Ist nicht jeder von uns bemüht, gesunde ausgereifte Früchte im Garten zu ernten? Es gibt eine Reihe von Möglichkeiten ohne Chemie auf seine Ergebnisse der Gartenarbeit stolz zu sein. Dazu sind Kenntnisse der Biologie nötig, die aber nicht immer Hochschulniveau voraussetzen.
  • Zwetschgen im Hausgarten Juni 2013
    Bei Äpfeln, Birnen und Pfirsichen haben sich die klein bleibenden Bäume schon recht verbreitet. Anders scheint es bei Pflaumen und deren Verwandten zu sein. Selten sieht man Bäume, deren Durchmesser und Höhe gut in den Hausgarten passen. Vielleicht liegt es an einem Respekt vor dem Wachstum früherer Sorten-Unterlagen-Kombinationen oder auch an der Unkenntnis neuer Anzuchtsmethoden.
  • Wasserversorgung unserer Obstarten Mai 2013
    Pflanzen brauchen Wasser, das ist bekannt. Aber was ist zu tun, wenn der Regen nicht ausreicht? Für eine sinnvolle Bewässerung im Hausgarten spielen viele Faktoren eine wichtige Rolle.
  • Pflanzenschutz vor Vegetationsbeginn April 2013
    Die Gesunderhaltung unserer Gartenpflanzung beginnt schon vor dem Austrieb des neuen Blattes im zeitigen Frühjahr. Schon jetzt lassen sich viele Probleme vorbeugend verringern oder gar beseitigen. Wenn man weiß, wie's geht.
  • Veredeln - ein Wunderwerk? März 2013
    Das Verbinden zweier unterschiedlicher, aber genetisch nahe verwandter Pflanzen nennt man Veredeln. Die Technik ist besonders verbreitet in der Anzucht von Obst- und Ziergehölzen, aber auch bei Gemüsearten wie Gurken und Tomaten und Zierpflanzen.
  • Johannisbeeren Januar 2013
    Johannisbeeren und Erdbeeren bringen im Hausgarten regelmäßige Erträge auf recht kleiner Fläche. Verbunden mit meist gesundem Wachstum und vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten macht sie dies zu den beliebtesten Sommerfrüchten. Wie Sie schnell zu guten Erfolgen kommen, zeigen wir hier.
  • Obstbaumschnitt - Womit beginnen wir? Dezember 2012
    Mit dem Ende der Ernte und dem einsetzenden Laubfall beginnt der ruhigere Teil der Gartenarbeit. Das heißt jedoch nicht, dass es keine Arbeit mehr gibt. Obstbäume und Beerenobststräucher haben im Laufe der Vegetation ihre Form und Struktur verändert. Je nach Obstart und Ziel beginnt der Schnitt, eine besinnliche Beschäftigung, bei der der Kopf und das Können gefragt sind!
  • Obstgehölze und ihre Nachpflanzung November 2012
    Aus der Geschichte der Landwirtschaft ist vielen der Begriff der "Dreifelderwirtschaft" noch geläufig: Bereits unsere Vorfahren sorgten durch Fruchtwechsel und Brache für bessere Wuchsbedingungen. Dieser Gedanke ist auch heute noch wichtig. Freilich hat sich der Kenntnisstand verändert, und es gibt einige Möglichkeiten, negative Folgen des Nachbaus zu verringern.
  • Remontierende Erdbeeren Oktober 2012
    Das Angebot an Saisonfrüchten nimmt stetig zu. Auch Hobbygärtner setzen sich mehr und mehr mit immertragenden Beerenobstsorten auseinander. In diesem Jahr wurde vielerorts die Haupterdbeerernte durch anhaltenden Regen geschädigt und der Bedarf an frischen Beeren nicht ausreichend gedeckt.
  • Pflege der Erdbeeren im Herbst September 2012
    Mit der Ernte sollte die Pflege der mehrjährigen Obstarten nicht enden. Denn nach einer gewissen Pause, einer Ruhezeit, wie sie bei den Erdbeeren besonders gut erkennbar ist, bereiten sich die Pflanzen nicht nur auf den Winter, sondern auch auf die nächste Ernte vor.
  • Veränderungen an Blättern und Trieben August 2012
    Jetzt, zur Zeit der vollen Belaubung, fallen bei genauerem Hinsehen veränderte Farben und Formen an den Blättern auf. Sie sind nicht immer ein Alarmzeichen, doch weisen sie gelegentlich auf eine Gefahr für die Gehölze hin. Auch ein Blick in Nachbars Garten lohnt sich.
  • Kulturheidelbeeren Juli 2012
    Die Kulturheidelbeere ist eine relativ junge Obstart. Erst vor gut 100 Jahren begann man in Nordamerika mit gezielten Anpflanzungen von Naturauslesen.
  • Immertragende Erdbeeren Juni 2012
    Eine lang anhaltende Ernte bis in den Spätsommer versprechen immertragende Erdbeeren. Aber nur bei geschickter Pflege.
  • Mairac - eine neue Apfelsorte Mai 2012
    Der Obstmarkt beschert uns jedes Jahr eine neue Apfelsorte. Im eigenen Garten muss man sicherlich nicht immer den letzten Schrei besitzen. Aber es macht doch neugierig, wenn neue Namen auftauchen. Zu den diesjährigen Neuheiten zählt 'Mairac', aus der Schweizer Forschungsanstalt Changins im Wallis.
  • Die Befruchtung an Apfelbäumen Mai 2012
    Die Befruchtung ist eine der wesentlichen Voraussetzungen zur Bildung von Früchten bei den Obstgehölzen. Ein komplexer Vorgang.
  • Johannisbeeren auslichten und verjüngen April 2012
    Kürzlich wurde ich in einen benachbarten Garten gebeten, um dort zu helfen. Die Frage war: Die vorhandenen Johannisbeeren auslichten, verjüngen oder roden?
  • Richtig erziehen: Süßkirschbaum im Garten März 2012
    In den vergangenen Jahrzehnten wurde immer wieder empfohlen, Süßkirschen nicht im Haus- und Kleingarten zu pflanzen. Dies war und ist noch heute zum Teil berechtigt: Die Vorfahren unserer Süßkirschen sind die stattlichen Vogelkirschen (bis 20 m). Unsachgemäße Grenzabstände verursachen Ärger und die Früchte sind – wenn überhaupt – nur unter Risiko zu pflücken. Auch der Ertragsbeginn lässt lange auf sich warten und wegen der genetisch bedingten Befruchtungsprobleme sind Erträge nicht sicher.
  • Wie erziehe ich einen Apfelbaum passend für meinen Garten? Februar 2012
    Bauen wir ein Haus, übernimmt der Architekt die harmonische Aufteilung von Objekt, Baugrund und Umgebung. Pflanzen wir einen Baum, von dem wir lange Freude und Nutzen erwarten, gilt ebenfalls Planung und Umsicht.
  • Schädlinge auf dem Vormarsch Januar 2012
    In den letzten Monaten konnte man in den deutschsprachigen Fachzeitschriften für den Obstbau einige beunruhigende Nachrichten lesen. Vor allem die Ausbreitung von Schädlingen, die bisher selten oder überhaupt nicht in Mitteleuropa heimisch waren, lässt aufhorchen.
  • Apfelbäume - Fehler rückgängig machen Januar 2012
    Im Gegensatz zu Gemüsepflanzen wachsen Obstbäume über mehrere Jahre zu großen Exemplaren heran. Manchmal jedoch stärker und früher als geplant. Die Gründe sind vielfältig: So können es Bäume auf falsch gelieferten Unterlagen sein. Möglicherweise ist auch die Wuchsstärke der Sorte nicht bekannt oder berücksichtigt worden. Ebenso kann ein Kulturfehler die Ursache sein, beispielsweise wenn der Baum zu tief gepflanzt wurde. Zum Glück lassen sich manche Fehler nachträglich beheben.
  • Winterschnitt und Pflanzengesundheit Dezember 2011
    Die Zeiten, in denen Obstbäume pedantisch nach bestimmten Systemen geschnitten wurden, sind vorbei. Ebenso gewisse Maßnahmen zum chemischen Pflanzenschutz, sprich Spritzungen mit Obstbaumkarbolineum, Gelbspritzmitteln und Kupferkalkbrühe. Früher beseitigte man damit am Gehölz überwinternde Schädlinge. Eier, Puppen, erwachsene Tiere, Pilzsporen, Flechten und Moose starben je nach Art des Mittels ab. Heute setzt man diese Mittel nicht mehr ein. Doch die Schädlinge sind geblieben.
  • Platt-, Wild-, Weinberg-Pfirsiche November 2011
    In den vergangenen Jahren wurden vermehrt eigenartig aussehende Pfirsiche angeboten. Die dafür verwendeten Namen reichten von Wildpfirsich über Weinbergpfirsich, Bergpfirsich, Tellerpfirsich bis zu Plattpfirsich. Doch wenn jemand einen Baum erstehen möchte, stellt sich die Frage: Wie heißt die Frucht eigentlich korrekt?
  • Kompost in Obstgehölzen November 2011
    Kompost nutzt Garten- und Küchenabfälle als wertvolle Humusquelle für den eigenen Garten. Für die optimale Wirkung gilt es einiges zu beachten.
  • Bodensanierung September 2011
    Nicht alle Haus- und Kleingärten stehen auf jungfräulichem Land. Gemüse hat eine kürzere Umtriebszeit und verschiedene Pflanzenarten. Anders sieht es beim Obst aus. Viele Obstarten gehören zur Pflanzenfamilie der Rosengehölze, die mit verringertem Wachstum reagieren, wenn man sie wieder auf die gleiche Stelle pflanzt. Ein weiterer Nachteil: Wegen ihrer langen Lebensdauer wird der Standort – der Boden – sehr einseitig belastet und ausgezehrt. Was ist also zu tun, bevor ein Standort wieder bepflanzt wird?
  • Apfelsorten für den modernen Haushalt August 2011
    Das Sortenkarussell dreht sich weiter! Besonders jetzt, wenn erste Früchte reifen, steigt die Aufmerksamkeit zu diesem Thema. Das ideale Sortiment wird es bei langlebigen Obstarten nicht geben, zumal das Kommen und Gehen neuer Sorten durch moderne Technik beschleunigt wird. Hier der Versuch, eine Entscheidungshilfe zu geben: Mit einer Kombination aus altbewährten Sorten und Neuheiten.
  • Schäden durch Frost und Trockenheit Juli 2011
    In diesem Jahr hat uns das Wetter wieder einen Strich durch die Rechnung gemacht. Auf das im März beginnende schöne Wetter reagierten die Obstgehölze und viele andere Pflanzen mit dem Austrieb und bald auch mit der Blüte. So berichtet man im Süddeutschen von einem Entwicklungsvorsprung zu Normaljahren bis zu 14 Tagen. März und April waren die wärmsten und trockensten seit 50 Jahren! Die Niederschläge liegen – auch noch im Mai – bei einem Drittel des langjährigen Durchschnitts. Dazu kommt der durchweg sehr trockene Nord- und Ostwind, der schon im Winter zum Vertrocknen mancher Gartenpflanzen führte (Bambusarten). Für Gartenliebhaber und Landwirte keine schöne Situation.
  • Gute Fruchtqualität Juni 2011
    Früchte guter Qualität an den Bäumen sind keine Selbstverständlichkeit. Es gehört schon ein wenig Engagement und Wissen dazu.
  • Neue Apfelsorten auf dem Markt Mai 2011
    In den Wintermonaten gab es gute Gelegenheiten, neue Sorten des Marktes mit denen der Hausgärten zu vergleichen. Frisch zum Frühjahr nun die Ergebnisse.
  • Schon mal gehört? Goji-Beeren April 2011
    Seit einigen Jahren werden in Naturkostläden, Delikatessengeschäften und auf Ausstellungen Goji-Beeren angeboten. Doch hinter dieser angeblichen Neuigkeit verbirgt sich etwas recht Banales: Die Goji-Beere ist seit Jahrzehnten im Sortiment guter Baumschulen als fruchttragender Deckstrauch bekannt.
  • Johannisbeeren April 2011
    Welche Erwartung stellt der Gartenbesitzer an das Erntegut? Bei großfrüchtigen Obstarten spielen die Äußerlichkeiten eine wichtige Rolle – das Auge isst mit. Bei Johannisbeeren dominieren eindeutig die inneren Qualitätsmerkmale: Saftausbeute, Zucker-Säureverhältnis, Aroma, Verwertbarkeit.
  • Fehler und deren Folgen März 2011
    Anlässlich einer Reise an die Ostsee, in die wunderschöne Landschaft Fischland, Darß und Zingst, fielen dem Autoren bei der Pflanzung neuer Hochstämme zur Erhaltung des Landschaftsbildes Fehler auf, die zu verhindern gewesen wären.
  • Wie und wo überwintern Schädlinge? Februar 2011
    Während winterlicher Pflegearbeiten hat der Gartenbesitzer die Möglichkeit, sich einen Überblick über den zu erwartenden Schädlingsbefall zu verschaffen und durch gezieltes Beseitigen der sichtbaren Überwinterungs- und Vermehrungsorgane vorzubeugen.
  • Bitterfäule: Gloeosporium-Fäule Januar 2011
    Der vergangene Herbst bot mit seinen regnerischen und nebligen Tagen ideale Bedingungen für Fäulnis an den Früchten.
  • Johannisbeeren durch Steckholz vermehren Januar 2011
    Sieht man sich bei den Johannisbeeren die Preise und manchmal auch die Qualitäten der Pflanzware an, kommt doch die Frage auf, ob man als begeisterter Freizeitgärtner nicht einmal selber die Vermehrung versuchen sollte.
  • Süßkirschen und Sauerkirschen - Pyramiden- oder Hohlkrone Dezember 2010
    Der ursprüngliche Standort wilder (Vogel-)Kirschen (Prunus avium) ist der lichtreiche Waldrand in Landschaften auf Kalkverwitterungsgestein und lehmreichen Böden. Während der Blüte leuchtet das Weiß der stattlichen Bäume zwischen dem ersten Grün. Kennzeichnend für die Kronen ist der glatte silbrige Stamm und die mittenbetonte Krone, die Äste sind quirlartig angeordnet. Diesen Aufbau haben alle aus der Wildkirsche entstandenen Süßkirschsorten.
  • Streuobst - Mostobst: Most und Apfelsaft November 2010
    Streuobst oder Mostobst? Eine klare Definition dieser Begriffe fehlt. Während man darunter in einigen Gebieten Deutschlands und einiger Nachbarländer (Schweiz und Österreich) einzelnstehende und an Straßen wachsende Apfel- und Birnbäume versteht, sind Streu- und Mostobst in anderen Landschaften kaum bekannte Bezeichnungen. Aus dem Streuobst stammt der Most, der gärende oder vergorene Apfel- und Birnensaft, der wiederum vielerorts unbekannt ist oder für nicht trinkbar gehalten wird. In Nord- und Ostdeutschland ist Most gleich dem haltbar gemachten Apfel- oder Birnensaft.
  • Zwergobstgehölze Oktober 2010
    In den letzten Jahren werden in zunehmendem Maße Obstgehölze in Töpfen angeboten. Sie werden als "Naschobst", "Miniobstbäume" für den Balkon oder für die Terrasse empfohlen, als das ideale Geschenk für den Kleingartenbesitzer beworben oder auch fälschlich als "Obstbonsai" angepriesen. Nun, solange diese Attribute zur Werbung dienen, kann man nicht viel dagegen sagen. Doch aus der Sicht des Kunden, besonders jenes, der ein begeisterter Haus- oder Kleingärtner ist, können Bedenken auftreten.
  • Neue Erdbeersorten September 2010
    Sowohl der Profi als auch der Hobbygärtner suchen stets nach neuen Sorten. Der eine aus kommerziellen Gründen, der andere aus Freude, Neues und Besseres zu finden. Beides sind die Motoren für das Sortenkarussell. Beim Erwerbsobstbau sorgen Versuchsanstalten für Ergebnisse von Sortenvergleichen. Diese sind nur begrenzt auf den Hausgarten übertragbar. Der Grund sind unterschiedliche Kriterien. Haltbarkeit und Transportfähigkeit sowie Ertragsleistung und verkaufsförderndes Aussehen stehen vorn. Dennoch lohnt sich der Blick.
  • Himbeeren im Herbst August 2010
    Betrachten wir uns den Preisspiegel der Weichobstarten im Laufe des Sommers, so liegen die Erstlingspreise für heimische Produkte recht hoch. Sie fallen je nach Witterung oft sehr schnell bis zur Haupternte. Danach jedoch steigt der Preis mit sinkendem Angebot wieder an. Das trifft für die Erdbeere und die Himbeere im Besonderen zu. Wollen wir als Hausgartenbesitzer uns diesem Marktgesetz beugen? Seit einigen Jahrzehnten haben wir die Möglichkeit, im eigenen Garten Sorten zu pflanzen, die mit der Ernte nach dem Hauptangebot beginnen. Bei den Himbeeren sprechen wir von den "herbsttragenden" Sorten.
  • Johannisbeeren Juli 2010
    Beim Pflücken der reifen Johannisbeeren kreisen die Gedanken um die Verarbeitung und die entstehenden Produkte. Aber: Im vollbelaubten Zustand zeigt uns der Strauch, ob er zu dicht gehalten wurde, wo die Beeren vermutlich nicht ausreifen und ob ausreichend neue Triebe für die Verjüngung vorhanden sind. Nach der Ernte, besonders nach dem Blattfall schwindet oft die Übersicht. Die zusammengetragenen Bilder sollen zu etwas mutigerem Schnitt und zu mehr Verjüngung beitragen.
  • Knospe, Blüte, Frucht Juni 2010
    Das Schwellen der Knospen und das anschließende Aufblühen begeistert Gartenbesitzer jedes Jahr. Wenn dann die Bienen und andere Insekten den Pollen von Blüte zu Blüte übertragen, erwartet man bei den Obstgehölzen gut gefärbte und aromatische Früchte. Noch interessantere Vorgänge spielen sich im Inneren von Blättern, Blüten und Knospen ab ? ein je nach Obstart unterschiedlicher Rhythmus.
  • Frühlingsfreuden - Frühlingsleiden Mai 2010
    Mit Beginn der Vegetation neigt der Gartenbesitzer dazu, seine Pfleglinge wieder genauer zu betrachten. An den Obstgehölzen fallen Veränderungen auf, die sich zum Teil im Winter gebildet oder aber vergrößert haben. Die Ursachen können sehr verschieden sein.
  • Sorten der Säulenbäume April 2010
    Über die Herkunft und Pflege von Säulenbäumen haben wir in der März-Ausgabe berichtet. Die Vielfalt dieser Apfelgewächse ist groß, es gibt verschiede ältere und neuere Sorten auf dem Markt. Hier ein Überblick über die Säulenbäume, die derzeit verfügbar sind oder es in absehbarer Zeit sein werden.
  • Entwicklung und Pflege der Säulenbäume März 2010
    "Nichts ist so konstant wie der Wechsel", wusste bereits der Philosoph Heraklit von Ephesos (ca. 520 bis 460 v. Chr.). Dies trifft auch für den Obstbau zu. Als Säulenbäume erfreuen heute Apfelgewächse auch auf kleinsten Flächen. Doch bis dahin war es ein weiter Weg.
  • Düngung der Obstpflanzungen Februar 2010
    Wie ermittle ich den Ernährungszustand der Obstgehöl ze? Die Blätter und die Entwicklung der Triebe zeigen im Laufe des Jahres die Nährstoffverhältnisse an.
  • Schnitt der Obstgehölze Januar 2010
    Gehölze haben unterschiedliche Wuchscharaktere. Die Palette reicht von streng aufrecht wachsenden Stämmen mit regelmäßig angeordneten Seitenästen (Tannen) bis hin zu locker aufgebauten Kronen, denen keine Ordnung abzugewinnen ist (Walnuss). Allen gemeinsam ist der Stamm, auf dem sich die Krone entwickelt. Diesen Arten gab man den Begriff Bäume.
  • Resistente Apfelsorten Dezember 2009
    Der Apfelschorf, der Obstbaumkrebs und der Mehltau sind die gefürchtetsten Krankheiten beim Apfel. Während der Krebs ganze Äste und sogar Kronenteile absterben lassen kann, lässt der Schorf vor allem in regenreichen Jahren die Früchte unappetitlich werden. Der Mehltau dagegen ist weniger problematisch. In warmen Jahren befällt er die Langtriebe, aber auch die Blätter der Fruchtäste und die Früchte. Mehltauanfällige Sorten verlieren Assimilationsfläche, Zuwachs und Ertrag leiden.
  • Bodenpflege der Obstgehölze November 2009
    Bodenbearbeitungsmaßnahmen sollen – richtig angewandt – den Ertrag und die Qualität des Gehölzes erhöhen oder sichern. Klingt kompliziert, kann aber sehr einfach sein.
  • Himbeeren - Ursachen für die Ausfälle im Jahr 2009 Oktober 2009
    Anlass zu diesem Beitrag ist der schlechte Zustand, in dem sich seit Frühsommer diesen Jahres die Himbeeren in vielen Gegenden befinden. Welche verschiedenen Krankheiten und Schädling gibt es, wie wichtig sind Witterungseinflüsse und Bodenpflege? Wo finden wir die Ursache? Unser Hausarzt sagte mal: "Der eine hat Flöhe, der andere Läuse, der Dritte hat eben beides". Bei den Himbeeren kommen mehrere Ursachen zusammen.
  • Kernobst - Maßnahmen zur besseren Fruchtreife und Ausfärbung September 2009
    Die erste Phase der Ausdünnung – die natürliche Ausdünnung – beginnt wenige Tage nach der Blüte, wenn sich der Baum "reinigt". Es fallen viele verblühte Blüten ab. Durchschnittlich reichen beim Kernobst 4 bis 5 \%, beim Steinobst 15 \% zu einer normalen Ernte. Bei günstigen Befruchtungsbedingungen verbleiben aber viel mehr. Daher helfen Gartenbesitzer und Obstbauern gern nach und "dünnen aus".
  • Erdbeeren - alte oder neue Sorten? August 2009
    Die übliche Pflanzzeit für Erdbeeren im Garten ist der August. Zwar ist zu diesem Zeitpunkt nicht immer bereits geeignetes Pflanzmaterial erhältlich, doch sollte man eine frühestmögliche Pflanzung anstreben.
  • Erbeeren selbst vermehren? Juli 2009
    Einen Baum pflanzt man – nach Meinung unserer Vorfahren – einmal im Leben. Obstbäume im Haus- und Kleingarten alle zehn Jahre. Erdbeeren aber sollte man jedes Jahr neu pflanzen. Damit verbindet man die etwas frühere Ernte der Einjährigen mit der oft üppigeren Ernte der Zweijährigen. Obendrein vermindert sich das Risiko der Spätfröste und der Botrytisfäule. Also: Überdenken Sie Ihre Strategie.
  • Süßkirschbäume - Früher verpönt, heute modern Juni 2009
    Vor Süßkirschen in Haus- und Kleingärten wurde wegen des starken Wuchses gewarnt. Sie durch den Schnitt und anderen Hilfsmaßnahmen wie Binden und Wurzelbehandlung von ihrem Wachstum abzubringen war kaum möglich. Auch schwächere Unterlagen wie Colt brachten nicht den gewünschten Erfolg.
  • Quitten, vergessene Früchte? Mai 2009
    Aufmerksamen Lesern von Obst- und Gartenbaublättern wird sicher auffallen, dass der guten alten Quitte kaum Aufmerksamkeit gewidmet wird. Die Gründe dafür? Möglicherweise spielt hier der Generationswechsel eine Rolle. Da die Quitte selten roh gegessen, sondern verarbeitet wird und die Arbeit in der Küche bei der jüngeren Generation oft durch vorgefertigte und Fertiggerichte erleichtert wird, verschwinden auch die Kenntnisse über die Verarbeitung solcher seltenen Obstarten.
  • Frostschutz: im April bereits daran denken April 2009
    Die ersten Maitage bereiten den Gartenbesitzern alljährlich Sorge: Die Eisheiligen können in Abhängigkeit von der Großwetterlage, von der Geländeform, der Bodenfeuchtigkeit und dem Bewuchs an verschiedenen Obstarten und Zierpflanzen Schäden in unterschiedlichem Maße verursachen. Um abzuschätzen, ob eine Gefahr besteht, werfe man zuerst einen Blick auf die Wetterkarte.
  • Frühjahrsarbeiten an Obstgehölzen März 2009
    Haben Sie schon daran gedacht, dass jetzt, bevor das Dickenwachstum des Holzes beginnt, die richtige Zeit ist, Bindungen der Bäume an ihre Baumpfähle zu kontrollieren? Häufig sind sie, altersbedingt, spröde geworden und drohen mit zunehmendem Laub und Winddruck zu reißen. Es kommt auch vor, dass sie, wenn sie zu eng gebunden sind, einwachsen.
  • Holunderbeeren für den Garten Februar 2009
    In meinem Elternhaus spielten die Fliederbeeren eine beachtliche Rolle: War kalte Fliederbeersuppe mit Grießklößen angekündigt, kam keiner zu spät zum Essen. Mit Apfelstücken, Zitronenschale und einer Zimtstange war sie ein Höhepunkt an warmen Spätsommertagen. Holunderbeeren werden als Handelsware kaum angeboten, allenfalls findet man sie auf den Wochenmärkten.
  • Ein Plädoyer für die immertragenden Himbeeren Januar 2009
    In Fachkreisen gilt die Himbeere als die vielseitigst zu verwendende Sommerfrucht. Im Kühlregal der Märkte ist sie relativ teuer: Die Kultur im Erwerbsobstbau erfordert hohe Investitions-, Pflege- und Erntekosten. Dazu kommt die geringe Haltbarkeit zwischen Ernte und Verkauf. Mit den modernen Sorten lässt sich im Privatgarten die Erntezeit über mehrere Monate strecken.
  • Kulturheidelbeeren Dezember 2008
    Gemessen an ihrem Wert und an dem geringen Pflegeaufwand sind Kulturheidelbeeren recht unbedeutend geblieben. Dieser aus Nordamerika stammende Strauch kam nach dem Kriege zu uns und wurde in einigen nord deutschen Gegenden durch Einfluss amerikanischer Hilfsmaßnahmen für die Bevölkerung eingeführt.
  • Winterarbeiten an Obstgehölzen November 2008
    Für den Besitzer eines Haus- oder Kleingartens gibt es keine Winterruhe. Ist nicht jetzt die rechte Zeit, die Obstgehölze auf überwinternde Schädlinge zu inspizieren? Wie dicht ist der Besatz an Eiern der Roten Spinne, von Blattläusen und Blattsaugern?
  • Obsternte und Lagerung Oktober 2008
    Der richtige Zeitpunkt zum Pflücken ist ganz wichtig für die Ausbildung von Aroma, Saftigkeit und Lagerfähigkeit der spät reifenden Obstsorten. Dabei gibt es erhebliche Unterschiede zwischen Zwetschgen-, Birnen- und Apfelsorten.
  • Nematoden gegen die Obstmade September 2008
    Der Befall von Äpfeln und Birnen mit Obstmaden hat in den vergangen Jahren stark zugenommen. Gut zu wissen, dass man ihnen auch mit nützlichen Nematoden zu Leibe rücken kann.
  • Sommergäste in Obstgehölzen September 2008
    Gemeint sind hier die Blattläuse. Sie erscheinen mit zunehmender Wärme, manchmal schon im zeitigen Frühjahr, haben jedoch in den Sommermonaten ihren Höhepunkt im Auftreten.
  • Zeit für die Erdbeerpflanzung August 2008
    Im Zeitalter des qualitätsbewussten Einkaufs und der guten Ernährung lesen wir immer häufiger über Studien und Vergleiche von zur Ernährung dienenden Produkten. Dabei spielen die frisch angebotenen Obst- und Gemüsearten eine besondere Rolle. Ob nun Import-Erdbeeren mit Erdbeeren heimischer Herkunft hinsichtlich ihrer möglichen Rückstände verglichen werden oder auf ihren Wert an gesundheitsfördernden Inhaltsstoffen – die wertvollsten Früchte sind die aus dem eigenen Garten.
  • Fruchtfall - Ursachen und Aufmaß Juli 2008
    Wir kennen alle weißblühende Obstbäume. Sie sind eine Freude für das Auge. Auch eine Freude bei der Ernte?
  • Schnecken in Erdbeeren Juni 2008
    Beginnt das Jahr mit feuchten Witterungsperioden, haben Schnecken günstige Entwicklungsbedingungen. Besonders der Wechsel von Schauern und sonnigen Stunden führen zu einer Dichte, die ihren Höhepunkt zum Zeitpunkt der reifenden Erdbeeren hat.
  • Baumformen und deren Eignung für den Hausgarten (Teil 2): Hecken und Spaliere Mai 2008
    In der März-Ausgabe haben wir bereits die verschiedenen Baumformen und ihre Verwendungsmöglichkeiten behandelt. Abschließen wollen wir das Thema mit Hecken und Spalieren.
  • Maden in den Kirschen? Mai 2008
    Maden in den Kirschen verderben uns die Freude und den Appetit an diesen Früchten. Leider nehmen die Meldungen über das Auftreten der Kirschfruchtfliege zu. Über die genaue Ursache wird gerätselt.
  • Wie soll Pflanzmaterial aussehen April 2008
    Bei Neupflanzungen oder Ergänzungen steht neben der Sortenwahl die Frage nach Qualität und Form der Obstgehölze. Da sich die Beschaffung immer mehr von der Baumschule zum sogenannten Fachmarkt verschiebt (z. B. Gartencenter) wird stets mehr Fachwissen vom Käufer verlangt. Um aus der angebotenen Ware das Brauchbare herauszusuchen, soll ihm hier Hilfestellung gegeben werden.
  • Baumformen und deren Eignung für den Hausgarten (Teil 1) März 2008
    Spricht man von Baumformen, denkt man zuerst an die Größenverhältnisse zwischen Krone und Stamm. Das erscheint logisch, doch ist die Wurzel – wir sprechen von der Unterlage – und der Standort – im Wesentlichen die Bodenqualität – für den Aufbau des Habitus mitentscheidend. So unlogisch wie es ist, auf ganz leichtem Boden einen Baum auf schwachwachsender Unterlage zu pflanzen, so sinnlos ist es, einen Hochstamm auf eine solche zu veredeln. Großrahmige Bäume werden allgemein auf starkwachsende Wurzel gesetzt. Verallgemeinernd kauft man höhere Bäume auch auf stärker wachsenden Wurzeln.
  • Sie kennen kein Johannisbrot? Februar 2008
  • Das Fruchtholz behandeln Februar 2008
    Beim Schnitt großkroniger Bäume fällt das Auge zuerst auf den Stamm, seine Verlängerung in der Krone und auf die gerüstbildenden Äste. Das Fruchtholz, das praktisch eine "Garnierung" darstellt, fällt erst im Laufe des Schnittes auf und wird meistens zum Ende behandelt.
  • Den Standort für Himbeeren verbessern Januar 2008
    Der vergangene Sommer zeigte in vielen Gärten auf, wo die Boden- und Standortbedingungen für die Himbeere ungünstig sind. Sichtbare Symptome sind nachlassendes Wachstum der Jungruten, gelbe bzw. braune Ränder der älteren Blätter, kleine Früchte, die oft nicht ordentlich ausreiften und ein ungewohnt hoher Befall von silbrig braunen Flecken an den Ruten. Zuerst wird man die Ursachen in der reichlich feuchten und oft unfreundlichen Witterung der Hauptwachstumsperiode suchen. Zeigt uns doch dieser Umstand die besonderen Bedürfnisse dieser Obstart auf.
  • Baum des Jahres 2008 - Walnuss Januar 2008
    Baum des Jahres 2008 ist die Walnuss (Juglans regia L.). Sie ist bereits seit der Jungsteinzeit in Mitteleuropa nachweisbar.
  • Schildläuse Dezember 2007
    Die Schildläuse gehören zu den Pflanzenläusen, die in mehreren Familien weltweit verbreitet sind. Besonders ausgeprägt sind bei ihnen die Geschlechtsunterschiede.
  • Vorbereitung für den Winter November 2007
    Mit dem Blattfall und der Winterruhe beim Obst setzt beim Gartenbesitzer oft eine Zeit der Lustlosigkeit zur Gartenarbeit ein. Man sieht die Pflückleitern herumstehen, gebrochene Äste trauern im Baum und herbstaktives Unkraut verbreitet und vermehrt sich ungehindert. Psychologisch sicher verständlich, dass man sich mit den Pflanzen Ruhe gönnt. Es gibt aber auch die andere Einstellung: Die schönen Stunden bei niedrigstehender Sonne und aromagefüllter Luft werden zu einem Erlebnis wenn vorbereitende Arbeiten erledigt werden. Im Winter geht man dann mit Freude in den Garten.
  • Wurzelkropf Oktober 2007
    Jetzt im Herbst findet man beim Roden alter Bäume oder beim Setzen neuer Sträucher gelegentlich runzelige faustgroße Auswüchse an den Wurzeln.
  • Triebsucht an Apfelbäumen September 2007
    Eine seltene aber nicht unproblematische Erscheinung ist die Triebsucht, auch Besentriebigkeit genannt. Sie tritt meist an den unteren Teilen der Krone von Apfelbäumen auf. Typisches Symptom ist das besenartige Austreiben aller Knospen von Langtrieben. Das können sowohl Wasserreiser als auch Endtriebe von Ästen sein. Unauffällig im belaubten Zustand beim Schneiden fällt diese Anomalie jedoch ins Auge und es stellt sich die Frage nach der Ursache.
  • Ernte und Lagerung der spätreifenden Apfel- und Birnensorten September 2007
    Wenn die Tage merklich kürzer werden, denkt der Gartenbesitzer an das Ernten des Obstes. Bei frühreifenden Sorten stellt man sehr bald fest, ob sie geerntet werden können. Das Risiko, zu früh oder zu spät zu pflücken hält sich in Grenzen. Anders dagegen bei den Lagersorten. An sie werden zusätzliche Anforderungen über die Haltbarkeit auf dem Lager und die Dauer des Aromas gestellt. Die beiden letztgenannten Forderungen lassen sich in einem begrenzten Rahmen beeinflussen.
  • Was ist los mit den Erdbeeren? August 2007
    Wenn Erdbeeren mitten im Wachstum ins Stocken geraten, wenn sich die Blätter braun färben und die Pflanzen verkümmern, wie verbrannt aussehen, dann wurde nicht zuviel gedüngt.
  • Schwer bekämpfbare Unkräuter Juli 2007
    Es gibt sowohl im Hausgarten als auch im Erwerbsobstbau Situationen, in denen man mit herkömmlichen Mitteln nicht auskommt. Beispielsweise bei der Übernahme eines neuen Gartens oder wenn vom Nachbarn ungebetene Kräuter eindringen.
  • Werden die Blutläuse zum Problem des Jahres? Juni 2007
    Allgemein sagt man, dass die Blut- oder Schmierläuse an den Wurzeln der Apfelbäume überwintern. Die Tiere, die dieses Winterquartier nicht finden, gehen bei normalen Temperaturen zugrunde. Beim Baumschnitt findet man nur recht selten Kolonien, die noch lebende Tiere enthalten.
  • Wie schädlich ist der Apfelmehltau? Juni 2007
    Der Apfelmehltau gehört zu den Krankheiten, über die viel geschrieben und diskutiert worden ist. Uns allen ist sein Schadbild vor Augen und wer alte Sorten sein Eigen nennt, denkt mit Grauen über das Aussehen der Bäume besonders in diesem Jahr nach.
  • Wann treten welche Himbeerschädlinge und Krankheiten auf? Mai 2007
    Im Frühjahr fallen Himbeerpflanzen auf, deren Austrieb zurückbleibt oder sich gar nicht rührt. Ist die Rute vertrocknet, kann es sich um einen Frostschaden handeln, wenn die Wurzel in Ordnung ist. Die Pflanze macht bald Anstalten zu neuen Knospen im Wurzelbereich. Mit Ertrag in diesem Jahr ist nicht zu rechnen.
  • Stachelbeeren schneiden April 2007
    Die Stachelbeere gehört sicher zu den weniger bedeutenden Obstarten. Betrachtet man aber den Markt, so ist das Angebot zeitlich sehr begrenzt und häufig auch klein. Das beruht auf der relativ geringen Flächenleistung im Erwerbsobstbau und an dem sehr hohen Arbeitsaufwand der Ernte. Um so interessanter kann sie für den Hausgarten sein, um die Vielfalt in der Küche zu vergrößern.
  • Behandlung der Spitzen schwachwachsender Bäume März 2007
    Bei gesunden Bäumen bestimmt die Spitze das Wachstum der Krone und der Wurzel. Die Endknospen der Langtriebe produzieren den Wuchsstoff, der abgeführt in die Wurzeln das Wurzelwachstum fördert. Die Folge ist verstärktes Spitzenwachstum. Es entsteht hier ein Kreislauf, in den wir regulierend eingreifen können.
  • Augen auf beim Obstbaumkauf Februar 2007
    Der Titel kann provozierend wirken. Das soll er auch. Der Unterschied zwischen einem Blumenstrauß für 20 € und einem Obstgehölz zum gleichen Preis liegt in der Lebensdauer: Ersterer ist nach zwei Wochen vergessen, letzterer hat vielleicht nach zwanzig Jahren erst zwei Drittel seines Lebens hinter sich! Gar zu wenig Wissen und Aufmerksamkeit wird dem Kauf von langlebigen Gehölzen gewidmet.
  • Obstbäume für Einzelstellung Januar 2007
    Während man sich an Birken und Fichten als Hausbäume gründlich sattgesehen hat, sind Obstbäume für diesen Zweck inzwischen sehr gefragt. Man muss bei der Auswahl und anschließenden Pflanzung allerdings berücksichtigen, dass nicht jeder Obstbaum für Einzelstellung in Frage kommt. Das ist vor allen Dingen in kleinen Gärten wichtig, wo der Platz für weitere Obstgehölze fehlt.
  • Warum eigentlich die Obstgehölze schneiden? Januar 2007
    Obstgehölze sind langlebige Wesen. Wer offenen Auges durch die Obstlandschaften und Realteilungsgebiete Süddeutschlands fährt, wird auf die teilweise riesengroßen Birnbäume, die alten Apfel- und Walnussbäume aufmerksam werden. Viele von ihnen sind weit über einhundert Jahre alt. Sie und die Bäume in unseren Gärten haben gemeinsam, dass sie sich mit zunehmendem Alter verändern:
  • Obstbäume im Winter Dezember 2006
    Gelegentlich neigt der Hausgartenbesitzer dazu, nach der Obsternte ohne Übergang die Winterruhe einkehren zu lassen. Rein vom Gefühl her mag das richtig sein. Aber das Gewissen fordert mehr: Ist da nicht jetzt der Zeitpunkt der Bodenanalyse?
  • Winterschutz für Erdbeeren November 2006
    Denkt man an Winterschutz, so muss das nicht unbedingt mit Abdecken von Flächen zusammenhängen. Schäden an Obstgehölzen und Erdbeeren kommen häufig von unten, von den Wühl- oder Schermäusen. Es hilft nicht viel, sich darauf zu berufen, man habe keine. Die Wühlmäuse gehen, wenn sie erwachsen sind, auf Wanderschaft um sich neue Lebensräume zu suchen. Migration nennt es der Fachmann. Dabei überwinden sie beachtliche Entfernungen, auch oberirdisch.
  • Unkräuter in Obstpflanzungen November 2006
    Das Problem unerwünschter Kräuter im Garten ist so alt wie der Garten selbst. Es hat Generationen gegeben, die keine Unkräuter duldeten. Mittlerweile wird doch einiges ganz anders gesehen. Die Toleranz ist größer geworden. Doch eine gewisse Vorsicht ist geboten. Man darf die Unkräuter nicht allein sehen, sondern im Zusammenhang mit den Kulturpflanzen.
  • Himbeeren Oktober 2006
    Sehen wir uns die Preise für Obst an, dann gehört die Himbeere zweifellos zu den teuersten Obstarten. Sie wird nur selten in größeren Mengen angeboten. Himbeeren haben ein geringes "Shelf-live". Darunter versteht der Handel die Haltbarkeit zwischen Ernte und Verkauf. Hochpreisige Ware und kurze Haltbarkeit bedeutet großes Risiko. Anders sieht es auf dem Wochenmarkt oder im Hofladen aus, wo die Ware dem Bedarf entsprechend geordert, gepflückt oder gelagert werden kann.
  • Himbeeren jetzt zurückschneiden September 2006
    Die Sommersorten der Himbeeren sind abgeerntet und diese Triebe sind jetzt wertlos und werden abgeschnitten. Je nach Witterung und Feuchtigkeit sind genügend Jungruten herangewachsen, die den Ertrag für das nächste Jahr sichern.
  • Obstreife und Lagerung September 2006
    Das Wachstum der jungen Frucht nach der Befruchtung verläuft, wenn man es grafisch darstellt, s-förmig. Zunächst, wenn die Zellteilung beginnt, ist es gering. Mit Haselnussgröße etwa ist die Zellbildung abgeschlossen und die Phase der Zellvergrößerung beginnt. Wenige Wochen vor der Pflückreife lässt das Größenwachstum nach und endet mit der Bildung des Korkgewebes zwischen Fruchtstiel und Fruchtkuchen am Fruchtholz.
  • Die richtige Pflanzhöhe bei Erdbeeren August 2006
    Die Botanik sieht verschiedene Formen der Verbreitung von Pflanzen vor. Die durch Samen ist die häufigste. Hierbei teilen sich die Chromosomenpaare in der Blüte und je eine Hälfte erscheint in der Samenzelle bzw. im Pollenkorn.
  • Fruchtqualität verbessern August 2006
    In den letzten Wochen vor der Ernte beginnen die Äpfel zu färben. An jungen Bäumen und in kleinen Kronen werden meistens alle Früchte im Laufe eines Tages vom Sonnenstrahl erreicht.
  • Blattschäden und deren Ursachen Juli 2006
    • Johannisbeerblasenlaus
    • Mehltau
    • Zikaden
    • Apfelblattgallmilbe
    • Witterungseinflüssse
    • Falscher Einsatz von Unkrautbekämpfungsmitteln
  • Ein bisschen Mut und eine gute Säge! Juni 2006
    Gelegentlich wird man entscheiden müssen, ob es sinnvoll ist, einen alten oder gar sehr alten ungepflegten Baum durch einen intensiven Schnitt zu sanieren oder ihn aufzugeben. Abgesehen von der altbekannten Tatsache, dass ein solcher schneller gerodet als neu gewachsen ist, kann eine schöne Baumkrone sowohl in einer hausgartengeprägten als auch in der freien Landschaft ein belebendes Element und mit ihrem filigranen Astwerk ein schöner Anblick sein.
  • Erdbeeren Mai 2006
    Seit etwa zwanzig Jahren spielen die Frigo-Pflanzen eine nicht mehr wegzudenkende Rolle im Erdbeeranbau. Für Haus- und Kleingärtner ist es jedoch kaum möglich, diese Form der Erdbeerjungpflanzen käuflich zu erwerben. Das hängt mit den frigo-spezifischen Eigenschaften zusammen.
  • Rundknospen April 2006
    Diese eigenartige Erscheinung wird erst sichtbar, wenn die Blätter abgefallen sind. Die Knospen werden im Laufe des Winters dicker; sie ähneln kleinen Kugeln. Zum Frühjahr hin fühlen sie sich weich an; viele treiben gar nicht oder nur schwach aus. Die nicht austreibenden Knospen werden braun und verwelken.
  • Etwas mehr über den Schorfpilz April 2006
    Das Jahr 2004 hat uns gezeigt, dass der Schorfpilz immer wieder erhebliche Ausfälle bringen kann. Selbst im Erwerbsobstbau sind trotz Anwendung von Fachkenntnissen und moderner Bekämpfungsmittel viele Fälle aufgetreten. Wenn im Hausgarten der Aufwand an Chemie auf ein Mindestmaß reduziert ist, so kann es doch recht hilfreich sein, über diesen gefährlichsten Schaderreger im Obstbau etwas mehr zu wissen.
  • Renekloden und Mirabellen März 2006
    In den vergangenen Jahren ist viel über neue Obstsorten geschrieben worden. Dabei hat man ganz die Renekloden und Mirabellen vergessen. Wenn sie auch nicht so vielseitig wie blaue Zwetschgen zu verwenden sind, haben sie doch ihre hervorzuhebenden Vorteile.
  • Die Wachstumsgesetze und der Umgang mit ihnen (Teil 2) Februar 2006
    Hinsichtlich gewisser Eigenschaften unterscheidet der Obstbauer verschiedene Triebformen.
  • Die Wachstumsgesetze und der Umgang mit ihnen (Teil 1) Januar 2006
    Versuchen wir uns einmal vorzustellen, wo wir in einer naturbelassenen Landschaft die Vorfahren unserer Obstgehölze finden würden. Sicher sind die lichtbedürftigen Kern- und Steinobstarten an den Waldrändern, Strauchbeeren im buschigen Gelände, die Nussarten in der freien Landschaft und Erdbeeren und die kleinen Sträucher Heidel- und Preiselbeeren dagegen im waldfreien Gelände zu finden. In ihrer Entwicklungsgeschichte haben sie einen Standort gefunden, der ihrem Habitus entspricht.
  • Walnüsse – zum Anbau geeignete Sorten Januar 2006
    In der damaligen Forschungsanstalt Geisenheim wurden in den 30er Jahren verschiedene Herkünfte aus dem deutschsprachigen Raum und den Nachbarländern aufgepflanzt und auf ihre Eignung für den Anbau geprüft. Aus diesen langjährigen Arbeiten haben sich die folgenden Sorten herauskristallisiert. Sie tragen anstatt Namen Nummern. Die ernstzunehmenden Baumschulen arbeiten meistens eng mit Geisenheim zusammen, so dass Sortenechtheit und Gesundheit gegeben sind.
  • Archiv (2002 - 2005)

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