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Pflanzenschutz


  • Schädlinge Juli 2003
    Tierische Schädlinge verursachen bei den Pflanzen Gewebeverluste, sei es durch Saug-, sei es durch Fraßtätigkeit. Es kommt hier nicht auf die Größe des Tieres oder die seiner Mundwerkzeuge an. Die kleinsten Tierchen sind dabei meistens die gefährlichsten, weil sie sich bei günstigen Wetterverhältnissen, ungestört durch Nahrungsknappheit, natürliche Feinde oder den Gartenbesitzer oft in relativ kurzer Zeit zu Millionen vermehren können. Und darauf kommt es an. Der Verlust des Pflanzengewebes durch Fraß- oder Saugtätigkeit ist nicht der einzige, obwohl sicherlich der Hauptschaden. Durch Verletzungen trocknet die Pflanze aus. Die Wunden werden zu Eintrittspforten für die in früheren Folgen beschriebenen Krankheiten. Nachfolgend einige Tiergruppen, die im Garten schädlich werden können:
  • F1-Hybriden beim Sellerie Mai 2003
    Demnächst kommen die ersten Sellerie-Hybridsorten auf den Markt. Sie zeichnen sich durch Uniformität, Wüchsigkeit, runde Knollenform mit heller Farbe, stabiles Laub und zentralen Wurzelansatz aus. (Gemüse 2/03)
  • Unkräuter April 2003
    Wir wollen hier auf keinen Fall den oft wilden Pflanzen im Garten den totalen Krieg erklären. Ganz im Gegenteil. Eine Vielfalt der Pflanzen kann für den Garten sogar nützlich sein. Ein sorgloses, unüberlegtes und ungepflegtes Durcheinander darf aber mit den bewusst angelegten Mischkulturen oder mit einer gepflegten Wiese bzw. einem wohlüberlegten Biotop, im Interesse der Pflanzen selbst, nicht verwechselt werden. Die Pflanzen im Garten können sich ihre Nachbarn nicht aussuchen – deshalb müssen wir korrigierend eingreifen, liebe Gartenfreunde.
  • Pilzliche Krankheiten August 2002
    Pilze sind die bedeutendsten Krankheitserreger unserer Obst-, Zier- und Gemüsegärten. Die relativ geringe Bedeutung der Pilzerkrankungen in der Human- bzw. Tiermedizin ist darauf zurückzuführen, dass es den Pilzen als pflanzlichen Organismen viel leichterfällt, das pflanzliche, also ähnlich gebaute und funktionierende Gewebe anzugreifen und zu zersetzen, als das menschliche bzw. tierische.
  • Belebte Schadursachen Juli 2002
    In dieser und in den nächsten Folgen werden alle lebenden, sog. parasitären Schadursachen besprochen. Man unterteilt sie in Krankheiten, Schädlinge und Unkräuter. Auch hier, Sie werden es merken, sind die Parallelen zu der Humanmedizin nicht zu bestreiten.
  • Unbelebte Schadursachen Juni 2002
    Bis die Früchte und Blüten überhaupt für uns und vorher vielleicht noch für die schädlichen Lebewesen zur Verfügung stehen können, werden die Pflanzen den unbelebten Wachstumsfaktoren wie Klima, Boden und Chemikalien ausgesetzt.
  • Der Patient Pflanze April 2002
    Pflanzen sind, wie wir, wie Hund oder Katze auch, lebende Organismen. Sie haben, wie wir auch, ihren Lebenszyklus. Nach der Befruchtung beginnen sie ihr Leben als Embryo. Nach dem Keimen aus den Samen werden sie selbstständig. Sie atmen und ernähren sich, sie wachsen und entwickeln sich. Sie werden reif, um Nachkommen zu bilden. Sie vermehren sich. Sie werden alt und sie sterben.
  • 'Topaz', ein Edelstein unter den Apfelsorten November 2001
    Die Pflanzenzüchtung bemüht sich seit Jahren um neue Apfelsorten, die nicht nur gut schmecken, sondern auch resistent gegen die alljährlich auftretende Schorferkrankung sind.
  • Windschutzpflanzungen für Kernobst November 2001
    Der Anbau von Äpfeln und Birnen ist in starken Windlagen problematisch. Nicht nur deshalb, weil Früchte vorzeitig abgeworfen werden, sondern auch Schäden an Trieben und Knospen entstehen. Das beeinträchtigt die Blütenbildung genauso wie den Bienenflug. Die größten Verluste entstehen sowohl bei Fruchtansatz als auch beim vorzeitigen Abwerfen noch unreifer Früchte.
  • Gummifluss beizeiten bekämpfen! Oktober 2001
    Der Gummifluss kann an allen Steinobstarten auftreten, besonders gefährdet sind Süßkirsch-, Aprikosen- und Pfirsichkulturen. Das Krankheitsbild äußert sich durch eine Gummibildung unter der Rinde, es entstehen regelrechte Herde, sodass farblose oder rotbraune Tropfen an den befallenen Stämmen und Zweigen herausdringen.
  • Schädlich aber genießbar September 2001
    Manche Schaderreger signalisieren ihr Treiben erst dann, wenn sie ihren "Wirt" geschädigt haben. So z. B. der Schwefelporling. Dieser vorwiegend Kernholz der Laubgehölze zerstörende Pilz ist zwischen Mai und Oktober kaum zu übersehen. Dafür sorgt sein großer Fruchtkörper am Baumstamm oder Ast.
  • Ist ein umweltschonender und trotzdem erfolgreicher Pflanzenschutz möglich? September 2001
    Die Anforderungen, die man von allen Seiten an die neu entwickelten Pflanzenschutzmittel und -maßnahmen stellt, werden immer anspruchsvoller. Das gilt besonders für den Bereich Haus und Garten, und das ist gut so, sogar sehr gut.
  • Stippigkeit an Äpfeln September 2001
    Die meisten Gartenbesitzer werden mit der Stippigkeit an älteren wertvollen Apfelsorten, wie Cox-Orangenrenette, Jamba, James Grieve, Boskoop, Alkmene u. a. Bekanntschaft gemacht haben. Diese physiologische Erkrankung zeigt sich an leicht eingesunkenen dunkelgrünen bis braunen Stellen auf der Fruchtschale, beginnend im unteren Teil in Kelchnähe. Die abgestorbenen Zellpartien dringen z. T. einige Millimeter ins Fruchtfleisch und führen zu einem bitteren Geschmack.
  • Amerikanischen Stachelbeermehltau nicht hochkommen lassen August 2001
    Die Krankheit wurde aus Amerika eingeschleppt und tritt in Europa seit Beginn des 20. Jahrhunderts auf. Das recht auffällige Schadbild präsentiert sich besonders gut an unbelaubten Büschen und Sträuchern. Die Triebe sind verkrümmt, mitunter auch korkenzieherartig verdreht. Während der Vegetation sind die Blätter der Jungtriebe mit einem mehlig-weißen Belag üherzogen.
  • Umpfropfen von Obstgehölzen August 2001
    Wie schon in dem vorausgegangenen Beitrag in der Juni-Ausgabe angesprochen, beginnt die Veredlungszeit, wenn die Rinde gut löst (April/Mai). Man nimmt ein in völliger Winterruhe befindliches Reis, hält es mit den Knospen zum Körper und führt mit einem scharfen Veredlungsmesser einen Kopulationsschnitt durch. Auf der Gegenseite wird mit einem sehr flachen Schnitt die Rinde vom Reis entfernt.
  • Obstgehölze während der Vegetation überwachen August 2001
    Zur Sicherung einer guten Obsternte sind verschiedene Faktoren maßgebend. Treten unerwünschte Entwicklungen auf, kann man ihnen nur begegnen, wenn sie frühzeitig gestoppt werden.
  • Adalbert Griegel: Erfolgreicher und umweltgerechter Schutz der Pflanzen Juli 2001
    • Mein gesunder Obstgarten
    • Mein gesunder Ziergarten
    • Mein gesunder Gemüsegarten
  • "Mein gesunder Ziergarten" (Adalbert Griegel) Juli 2000
    Die von Adalbert Griegel geschriebene Buchtrilogie "Mein gesunder Obstgarten" (Preisträger des Bundeswettbewerbes "Integrierter Pflanzenschutz"), "Mein gesunder Ziergarten" und "Mein gesunder Gemüsegarten" hat sich in den letzten Jahren bei den Hobbygärtnern zur Beratungshilfe Nr. 1 in Pflanzenschutzfragen entwickelt.

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