Inhalt
Ihre Sucheingabe:

Sie befinden sich hier: Pflanzen > Ziergarten > Ziergarten - Verschiedenes > Archiv (2002 - 2005) > Reizvolle Schmuckgräser

Reizvolle Schmuckgräser

Juli 2000 Gräser sind einkeimblättrige, krautige Pflanzen, die eine welweite Verbreitung haben. Ihr Vorkommen reicht vom Polarkreis bis zum Äquator, vom Meeresstrand bis zur Schneegrenze der Hochgebirge. Verwandtschaftlich gehören noch die asiatischen Bambusarten dazu, die vor etwa 150 Jahren in die europäische Gartenkultur aufgenommen wurden.


nach obenBedeutung der Gräser

Insgesamt haben die Gräser 40 % Anteil an der Erdoberfläche. Wirtschaftlich gesehen dienen die Süßgräser der menschlichen Ernährung, wie Getreidearten, Hirse, Mais, Reis.

Die Pflanzenfamilie der Gräser gehört mit etwa 700 Gattungen mit 8.000 bis 10.000 Arten zu den umfangreichsten.

Ähnlich der formenreichen Pflanzensippe der Farne, deren Vorhandensein reicht Millionen von Jahren zurück, verhalten sich die stillen Schönheiten der Gräser. In ihrer Lebensweise ein- oder mehrjährig, sind bei ihnen mannigfaltige Blütenstände wahrzunehmen, wie Ähren, Rispen und Ährenrispen.

Von den erwähnten Typen üben die Schmuckgräser neben der optischen Wirkung eine einzigartige Faszination aus. Gemeint sind die niedrigen Gräser ebenso wie die Giganten unter ihnen.

nach obenVerwendung – Wuchsstärke

Gleich den Kulturstauden gebührt den Gräsern ein fester Platz im Garten. Merke: Jeder Grashalm besitzt Knoten – eine Ausnahme macht das Pfeifengras, dessen Knoten sich dicht über dem Boden versteckt bilden. Über jedem Knoten befindet sich die Wachstumszone.

Es ergeben sich daher unterschiedliche Wuchseigenschaften. Roggen wächst innerhalb von 24 Stunden 2 bis 3 cm; Bambus am Tage bis 25 cm!

Eine kleine Auswahl möchte die hübschen Blütenstände herausstellen.

nach obenPampasgras Cortaderia selloana

Pampasgras
© Esebeck
Pampasgras
Das federbuschartige, zweihäusige Gras mit silberweißen Rispen (60 cm) blüht Ende September, Oktober und besiedelt die Steppen Argentiniens. Bei einer Höhe von 3 m nimmt das stattliche Gras auch mit beengten Plätzen vorlieb.

Es bevorzugt viel Licht, Sonne sowie einen dränierten Boden. In Frostlagen ist es locker mit Buchenlaub einzuschütten und erst im Frühjahr auf fast Handbreite zurückzuschneiden. Nicht vor dem Wintereinbruch, da die zusammengebundenen Grashalme ein Schutz sind.

nach obenChinaschilf Miscanthus sinensis

Interessiert an den vorgestellten Sorten?

Sie erhalten sie im Handel sowie im Versandhandel wie z. B. Amazon.de. Die orange-markierten Sorten führen Sie direkt zur Fundstelle bei Amazon.de.
Viel Spaß beim Gärtnern!
Chinaschilf
Chinaschilf
Das reizvolle, mannshohe asiatische Gras entwickelt im Spätsommer aufrechte federige Blütenstände und Blätter mit silbrigem Mittelstreifen. Zierliche schmale Blätter 'Gracillimus', 'Zebrinus' wirkt dekorativ durch gelbe Blattquerstreifen.

Wertvoll zur Auflockerung von Gehölzstreifen, aber besonders wirksam für Einzelstellung in Rasenflächen. Pflanzung April. Abdecken in extremen Frostlagen.

Ähnlich schmückend das Goldleistengras, Spartina pectinata 'Aureomarginata', Blätter bogig geneigt, gelbgesäumt. Alle angeführten brauchbar zwischen Trockenblumen für den Vasenschmuck.

nach obenFederborstengras (Pennisetum-Arten)

Federborstengras
© Esebeck
Federborstengras
Zottiges Federborstengras
© Esebeck
Zottiges Federborstengras
Das tropische Gras erhielt wegen seines walzlich-fedrigen Blütenstandes den treffenden Namen "Lampenputzergras". Am Naturstandort klimabedingt mehrjährig, wird es in Kultur einjährig gezogen. Aussaat Ende März/April in Saatgefäßen.

Pennisetum villosum (bis 60 cm) blüht weißlich mit starker Behaarung im August, September. Höher im Wuchs Pennisetum alopecuroides (bis 80 cm) zeigt bräunliche Blüten. Von niedrigem Wuchs 'Hamlet', vordem blühend. Im Weinbaugebiet winterfest.

Verwendung

Sonniger Platz. In den Sommermonaten reichlich gießen. In Felsgärten oder Gemischtpflanzungen. Gräser tragen dazu bei, einen harmonisehen Übergang innerhalb einer Gruppierung zu finden.

nach obenPerlgras (Melica)

Wimper-Perlgras
© Esebeck
Wimper-Perlgras
Einbezogen in die Ausführungen sind auch die niedrigen Wildgräser, deren Wirkung am Wegerand nicht zu unterschätzen ist. Man sollte ihnen ein Plätzchen der Besinnlichkeit im Garten einräumen, nämlich im Naturgarten.

Auf sonnigen Kalkböden blüht an lichten Stellen das Wimper-Perlgras (Melica ciliata) im Mai. Bei näherer Betrachtung liegt der Reiz des Staudengrases im filigranen Wuchs des Blütenstands, der sich bei der Reife fahlgelb im Winde bewegt.

Hübsch noch die Nickende (Melica nutans) und Einblütige (Melica uniflora) Art. Alle Gräser sind im Frühjahr mit Ballen zu setzen. Auf Bodenschluss achten!

Chinaschilf
Ziergräser
Blauschwingel
Locker und transparent - Ziergräser
Willkommene Leuchtfarbe: Rote Dachenwurz-Züchtung
Wintergrün ist immer schön

Schlagworte dieser Seite:

Chinaschilf, Federborstengras, Gräser, Pampasgras, Perlgras

Klicken Sie auf ein Schlagwort, um alle Artikel mit diesem Schlagwort anzuzeigen.

Bitte melden Sie den Kommentar nur, wenn er andere Menschen beleidigt, beschimpft oder diskriminiert, oder Äußerungen enthält, die Gesetze verletzen (beispielsweise zu einer Straftat aufrufen).

Diesen Artikel kommentieren (0)

Ihr Kommentar


Datenschutz | Impressum | Kontakt
Die Website enthält Bilder von www.pixelio.de

Familienheim und Garten Verlagsgesellschaft mbH

Copyright

Familienheim und Garten
Verlagsgesellschaft mbH
Bonn, 2019

Entwicklung/Realisierung

MultimedaConcept, Bonn
Kennedyalle 17, 53175 Bonn
office@mmcm.de
www.mmcm.de