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Unsere Rosen – Die Vielblütigen

Juli 2000  


nach obenAuswahl von Stauden

Vielblütige Rosen konzentriert auf einem Beet ohne Begleitpflanzen vor Gehölzgruppe.
© Jaehner
Vielblütige Rosen konzentriert auf einem Beet ohne Begleitpflanzen vor Gehölzgruppe.
Wenden wir uns zunächst niedrigen Stauden zu, die in erster Linie für einen ruhigen Gegenpol zur Farbenfreudigkeit der Rosen sorgen und die Erde bedecken helfen. Der Gartenbesitzer wünscht sie sich zu diesem Zweck langlebig, robust und hübsch im Laub.

Blüten sind schöne Zugabe. Sofern die Blütezeit mit jener von Rosen zusammenfällt, dürfen sich die Farben nicht beißen. Graue und silbergraue Polster niedriger Stauden heben die Leuchtkraft aller rot- und rosablühenden Rosensorten, grüne und bräunlichgrüne die Helligkeit weißer und gelber Rosen.

Vielblütige Rosen mit hoher Schafgarbe, Rittersporn und Blaustrahlhafer.
© Jaehner
Vielblütige Rosen mit hoher Schafgarbe, Rittersporn und Blaustrahlhafer.
An der reizvollen Verbindung Rosen − Stauden beteiligen sich selbstverständlich auch mittelhohe und hohe Stauden. Sie tun dies vor allem mit blauen Blüten als Ergänzung zum Weiß, Gelb und Rot der Rosen.

Deswegen ist Rittersporn als Rosenbegleiter so passend, und deswegen tauchen neben Rosen immer wieder Glockenblumen, Salbei, Skabiosen, Ehrenpreis, Edeldisteln und blaue Herbstastern auf. Gartenmargeriten bringen reines Weiß, Edelschafgarbe, Nachtkerzen, Taglilien sowie verschiedene Sonnenbrautsorten gelbe bis bräunliche Farbtöne, Schleierkraut Weiß ein.

Für den Vordergrund solcher Stauden-Rosen-Kombinationen eignen sich niedrige Glockenblumen, blaue Kissenastern, Katzenminze, Lavendel, Gamander, niedriges Schleierkraut und andere mehr.

nach obenMit Gräsern Pflanzungen auflockern

Unverzichtbar bei solchen Kombinationen zwischen Stauden und Rosen ist der Beitrag von staudigen Ziergräsern. Mit ihrem ganz anderen Habitus lockern sie die Pflanzungen in willkommener Weise auf, und mit den zurückhaltenden Farben ihrer Blüten vermitteln sie zwischen den Farben der einzelnen Rosensorten fast noch besser als die kompakteren Blütenstauden.

Niedrige Gräser wie Blauschwingel müssen so massiert gepflanzt werden, dass sie als Fläche in Erscheinung treten. Die höheren wie Blaustrahlhafer oder Reitgras brauchen als Einzelpflanze genügend Platz, damit sie sich entfalten können.

nach obenRosen als Bodendecker

Weil Rosen lang und reich blühen, außerdem erfreulich ausdauernd sind, aber bekanntlich auch ziemlich viel Arbeit machen, "erfand" man Bodendeckerrosen, die rasch zusammenschließen und wenig Pflege verlangen. Wer Bodendeckerrosen richtig einsetzen will, muss wissen, dass es spezielle Bodendeckerrosen nicht gibt. Die zu diesem Zweck geeigneten Sorten können auch sonst wie üblich im Garten gepflanzt werden, ohne dass dabei das Ziel verfolgt wird, unbedingt eine komplett geschlossene Fläche zu gewinnen.

Außerdem führt der Begriff Bodendecker ein wenig in die Irre. Unter bodendeckenden Pflanzen stellt man sich allgemein ziemlich niedrig bleibende Gewächse vor. Rosige Bodendecker sind in keinem Fall niedrig. Ihre Höhe schwankt zwischen 40 und 130 cm. Die durchschnittliche Höhe beträgt 70 bis 80 cm. Deswegen sollte man weniger von Bodendeckerrosen sprechen als vielmehr von flächendeckenden Rosen.

Wuchskraft beachten

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Viel Spaß beim Gärtnern!
Bodendeckerrose 'The Fairy'
© Jaehner
Bodendeckerrose 'The Fairy'
Bei der Auswahl und Verwendung muss dieser unterschiedliche Wuchs unbedingt beachtet werden. Um dies zu erleichtern, wurden Bodendeckerrosen in fünf Gruppen eingeteilt, von schwach- bis starkwachsend, von niedrig bis hoch.

In kleinen Gärten und auf kleinen Flächen wird man vorrangig schwachwüchsige Sorten wie 'Schneeflocke' (40 cm) oder 'The Fairy' (60 cm) wählen.

Wo es auf größeren Flächen zur Sache gehen soll, sind solche wie 'Immensee' (lange Triebe, 30 bis 50 cm hoch) richtig.

Gutes Mittelmaß hat unter anderem 'Heidetraum' (70 bis 80 cm).

Forderungen an Bodendeckerrosen

Bodendeckerrosen sollen vor allem gesund und pflegeleicht sein und innerhalb von 2 Jahren die vorgesehene Fläche zu 90 % decken. Erfreulich ist es, wenn sie zu den Dauerblühern zählen mit möglichst ununterbrochenem Flor von Juni bis Herbst. Selbst in einem verregneten Sommer müssen sie immer noch gut aussehen und sich weitgehend auch selbst putzen, also beim Verblühen die Blütenblätter sauber abwerfen, damit man nicht mit der Schere für Ordnung sorgen muss.

Bodendeckerrosen sollen genügend frosthart sein, damit es in der Decke nicht immer wieder Löcher gibt, die sich nachträglich nur schlecht stopfen lassen. Schließlich müssen diese Rosen grundsätzlich mit einem Minimum an Pflege auskommen und von Zeit zu Zeit einen radikalen Rückschnitt zur Verjüngung gelassen hinnehmen.

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