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Birnen im Garten!

Juli 2000 Neben den bereits besprochenen Baumformen, Unterlagen usw. ist für einen erfolgreichen Birnenanbau die richtige Sortenwahl von ausschlaggebender Bedeutung. Frühsorten sind – bis auf wenige Ausnahmen – aufgrund ihrer höheren Klimaansprüche in Deutschland keine "Renner" und spielen in den anschließenden Betrachtungen keine Rolle.


So bewegt sich im Garten die Birnensaison zwischen den Erntemonaten August und Oktober. Unter den eingeschränkten Lagerungsbedingungen im Haushalt ist eine Aufbewahrungszeit des Obstes bis März möglich. Im Anschluss werden einige leistungsfähige, für unseren Klimaraum geeignete Birnensorten vorgestellt:

nach oben'Williams Christ'

Williams Christ-Birne - eine Sorte mit hervorragendem Geschmack, reift Ende August/Anfang September.
© May
Williams Christ-Birne - eine Sorte mit hervorragendem Geschmack, reift Ende August/Anfang September.
Die Sorte 'Williams Christ' stammt aus England; wird Ende August bis Mitte September pflückreif. Frucht mittelgroß bis groß (100 bis 180 g), typische Glockenform, gelblichgrün, selten rötlich-orange Deckfarbe. Ertrag früh (ab drittem Standjahr hoch und regelmäßig). Hervorragendes Aroma, für Rohgenuss und Nasskonservierung bestens geeignet. Hält sich, hartreif geerntet, 10 bis 14 Tage auf dem Lager. Guter Pollenspender.

nach oben'Conference'

Konferenzbirne wohlschmeckend süß und regelmäßiger Ertrag.
© May
Conference-Birne wohlschmeckend süß und regelmäßiger Ertrag.
Die Sorte 'Conference' stammt ebenfalls aus England. Ab Mitte September pflückreif, genussreif Oktober/November. Frucht länglich, mittelgroß bis groß, grüngelb, ohne Deckfarbe. Tafel- und Konservenbirne. Sehr frostwiderstandsfähig. Ertrag früh und sehr hoch. Neigt zur Jungfernfrüchtigkeit. Guter Pollenspender. Nur in Speziallägern bis März haltbar. Wegen ihrer Ertragstreue im Garten sehr zu empfehlen.

nach oben'Alexander Lucas'

Die Sorte 'Alexander Lucas' stammt aus Frankreich. Pflückreif Ende September/Anfang Oktober, genussreif Oktober bis Dezember. Form breit-stumpfkegelig, Grundfarbe grünlichgelb, selten Deckfarbe, gegebenenfalls hellorange, Fleisch gelb-weiß. Der Geschmack wird stark vom Standort beeinflusst, deshalb schmalzig bis rübig. Frühzeitige Ernte notwenig, da nicht windfest. Der Baum wächst zunächst mittelstark, in der Ertragsphase schwach. Wenig schorfanfällig, allerdings empfindlich für Feuerbrand. Ertragsbeginn früh (ab viertem Standjahr), sehr hohe und regelmäßige Ernten. Guter Pollenspender.

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Viel Spaß beim Gärtnern!

nach oben'Gellerts Butterbirne'

Die Herkunft der Sorte 'Gellerts Butterbirne' ist Frankreich. Ab Mitte September pflückreif. Von Ende September bis Oktober genussreif. Frucht mittelgroß bis groß, stumpfkugelig, Grundfarbe grünlich-gelb, berostet, Deckfarbe, falls vorhanden, trübrot, Fleisch mittelfest. Auch in nicht optimalen Erntejahren gutes Aroma. Ertragsbeginn spät, Ernteaufkommen hoch, aber meist nur im zweijährigen Turnus (Alternanz). Guter Pollenspender.

nach oben'Köstliche von Charneux'

Die Sorte 'Köstliche von Charneux' ist ab Mitte September pflückreif, Genussreife Oktober/November. Frucht mittelgroß (150 g), wohlschmeckend, Grundfarbe gelbgrün, Deckfarbe orange verwaschen. Als Tafelfrucht und Nasskonserve geeignet. Erträge setzen mittelspät ein, allerdings hoch und regelmäßig. In bestimmten Lagen schorfanfällig. Guter Pollenspender.

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Ganz so problemlos wie Äpfel sind diese Früchte in unseren Gärten nicht zu kultivieren. Die Gründe sind folgende:
  1. Der Wärmeanspruch ist höher.
  2. Die Blütezeit liegt gegenüber der Apfelkultur so früh, dass sie in die Spätfrostperiode fällt.
  3. Die Aufbewahrungsmöglichkeiten von Lagersorten sind unter normalen Haushaltsbedingungen leider nicht so gut wie bei Äpfeln.
  4. In bezug auf Krankheiten (z. B. Schorf, Gitterrost, Feuerbrand) und Schädlinge liegen Birnen auch nicht günstiger.

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Alexander Lucas, Birne, Conference, Gellerts Butterbirne, Köstliche von Charneux, Williams Christ

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