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Ein Hosta-Garten im hohen Norden

Januar 2010 Einer der Gärten, der während der Bereisung im Rahmen des Bundeswettbewerbes 2009 – die Ergebnisse liegen ja nun endlich vor – für ein positives Aha-Erlebnis sorgte, liegt im hohen Norden des Bundesgebietes, genauer gesagt in der Siedlergemeinschaft Esens, Niedersachsen. Gehegt und gepflegt wird er vom Ehepaar Wulfekuhl. Vor 38 Jahren bezogen die beiden das frisch erbaute Haus und gleichzeitig begann natürlich auch die Arbeit im Garten.


Ein Hosta-Garten im hohen Norden
© Breidbach, Martin
Ein Hosta-Garten im hohen Norden

Siedlertypisch lag der Schwerpunkt in der Anfangszeit im Nutzgarten. Neben einem umfangreichen Gemüse-Sortiment wurde auch so manches Baum- und Beerenobst angebaut. Doch spätestens mit der Pensionierung von Jürgen Wulfekuhl, der ehrenamtlich bis vor zwei Jahren dem Vorstand des Landesverbandes Niedersachsen angehörte und jetzt noch als Vorsitzender der Kreisgruppe Wittmund sowie im Vorstand der Siedlergemeinschaft Esens tätig ist, gewann der Ziergarten Oberhand.

Eher durch Zufall kamen die Hosta (im Deutschen auch als Funkie bezeichnet) in den Garten. Zuerst gefielen den Wulfekuhls die bunten Blätter, doch nach und nach begeisterte die Pflanzenart durch ihre gesamte Vielfalt. Und so studierte man Pflanzenkataloge, besuchte Gartencenter und wurde bei der Suche nach bestimmten Sorten vor allem in einer Spezialitätengärtnerei in Jever fündig.

© Breidbach, Martin
© Breidbach, Martin
Mittlerweile beherbergt der Garten 30 verschiedene Hosta. Dabei achten die beiden Gartenliebhaber nicht nur auf die verschiedenen Blattfarben. Auch unterschiedliche Blattformen und Stielfarben werden bei der Auswahl berücksichtigt. Ein Highlight ist dabei eine rotstielige Funkie, die sich einen festen Stammplatz im Garten erobert hat.

nach obenNicht nur Hosta

© Breidbach, Martin
Es finden sich aber nicht nur Hostas im Garten, auch viele Hortensien, Rosen und Stauden sind unter den Bäumen und in den Beeten, die ein beruhigendes Rasengrün umrahmen, untergebracht. Und ganz aus dem Garten verbannt hat man den Gemüsegarten auch nicht: Kartoffeln, Radieschen, rote Zwiebeln, Möhren, Erbsen und Bohnen sind heute die Favoriten und sorgen für einen abwechslungsreichen Speiseplan. Mit Hilfe einiger Spalier- und Säulenbäume sowie einer regelmäßig tragenden Kiwipflanze ist auch der Obstteller gut gefüllt. Darüber hinaus existiert – von einem Kommissionsmitglied mit der fälschlichen Frage bedacht, welches Unkraut hier denn wachse – ein Kräuterbeet mit einer reichhaltigen Auswahl für die tägliche Küche.

Mainzelmännchen gibt es in dem Garten von Ingrid und Jürgen Wulfekuhl keine, was angesichts des perfekten Pflegezustandes allerdings zu vermuten wäre. Mindestens zwei Stunden verbringen die beiden in den Sommermonaten fast täglich in ihrem grünen Paradies beim Gießen, Unkraut jäten, Schneiden etc. Doch als Arbeit empfinden sie dies nicht. Sie genießen Ihren Garten, nutzen die verschieden Sitzmöglichkeiten für die kleinen Pausen zwischendurch und werden bestimmt auch in Zukunft das ein oder andere Plätzchen für eine Hosta-Rarität finden.

nach obenPraxis-Tipp: Hosta

© Breidbach, Martin
Bei Hosta – der Staude des Jahres 2009 – handelt es sich um eine Pflanze, deren Hauptmerkmal die in den unterschiedlichsten Grün-Tönen gefärbten und panaschierten Blätter sind. Die Ansprüche der Staude sind eher gering: Sie liebt einen halbschattigen bis schattigen Platz und einen humosen, mit Kompost versorgten Boden.
Weitere Informationen der Gartenfachberater im Verband Wohneigentum finden Sie auf der Internetseite: www.Gartenfachberatung.de
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Schlagworte dieser Seite:

Bundeswettbewerb, Hosta, Staude

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