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Feuerbohnen haben viel Hunger

Zur Hauptwachstumszeit benötigen Feuerbohnen viel Wasser und ausreichend Nährstoffe.
© Niller
Zur Hauptwachstumszeit benötigen Feuerbohnen viel Wasser und ausreichend Nährstoffe.

Juni 2000 Bei guter Pflege bringen Feuerbohnen bis zum ersten stärkeren Nachtfrost reiche Ernten. Voraussetzung dafür sind allerdings nicht zu knapp bemessene Wasser- und Nährstoffgaben.


Der Bedarf wird jedoch nicht selten unterschätzt. Die Folgen sind augenscheinlich: Gelbliche Blätter mit wenig neuen Trieben, schlechter Blütenansatz, abfallende Blüten sowie verminderte Ernten.

Im Gegensatz zur normalen, etwas salzempfindlichen Stangenbohne benötigt und verträgt die Feuerbohne höhere Düngergaben. Ihre lange Wachstumszeit erfordert jedoch eine Unterteilung in mehrere Einzelgaben. Da auf guten Gartenböden kaum Mangel an Phosphat und Kali herrscht, wird bei den einzelnen Kopfdüngergaben nur etwas Stickstoff verabreicht.

Bei der ersten Gabe zu Beginn der Blüte werden 20 g/m² Kalkammonsalpeter oder Ammonsulfatsalpeter gestreut und gut eingewässert. Die zweite Kopfdüngung erfolgt nach der ersten Pflücke in derselben Aufwandmenge. Eine dritte Gabe kann bei nachlassendem Ertrag und nach starken Gewitterregen gegen Ende August bis Anfang September erforderlich werden. Hier genügen dann je Quadratmeter Anbaufläche 10 bis 15 g derselben Stickstoffdünger.

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