Inhalt

Reiche Tomatenernte im Gewächshaus

Juni 2000 Die Tomate ist ein Selbstbefruchter, d. h. damit eine Befruchtung stattfinden kann, muss der Blütenstaub auf die Narbe der gleichen Blüte gelangen.


Zu hohe Luftfeuchtigkeit und wenig Luftbewegung behindern nicht nur die Bestäubung; auch Pilzkrankheiten breiten sich aus. Die Folge sind kleine, wertlose und kranke Früchte. Ausgiebiges Lüften und kräftiges Rütteln der Pflanzen sorgen für eine Verbreitung des Blütenstaubes. Am besten stäubt der Pollen bei sonnigem Wetter zwischen 12 und 15 Uhr.

Mit Beginn der ersten Fruchtausbildung wird der Wasser- und Nährstoffbedarf höher. Keinesfalls sollte jedoch täglich gegossen werden. Mit zwei reichlichen Gießgängen pro Woche ist der Bedarf meist hinlänglich gedeckt.

Die Nährstoffversorgung kann ab diesem Zeitpunkt mit wasserlöslichen Volldüngern (Hakaphos, Mairol, Wuxal u. a.) erfolgen. Die Konzentration der Düngelösung beträgt 4 g bzw. 4 ml je Liter Wasser, wobei jede Pflanze nach dem Gießen 1 Liter der Lösung erhält. Bei Bedarf kann die Düngung wöchentlich vorgenommen werden.

Zu dieser Zeit sollten unbedingt Gelbtafeln aufgehängt sowie die unteren Blätter der Pflanzen entfernt werden. Diese wichtigen Maßnahmen lassen die Weiße Fliege und Pilzkrankheiten nicht aufkommen.

Schlagworte dieser Seite

Gewächshaus, Tomate
Klicken Sie auf ein Schlagwort, um alle Artikel mit diesem Schlagwort anzuzeigen.

Bitte melden Sie den Kommentar nur, wenn er andere Menschen beleidigt, beschimpft oder diskriminiert, oder Äußerungen enthält, die Gesetze verletzen (beispielsweise zu einer Straftat aufrufen).

Diesen Artikel kommentieren (0)

Ihr Kommentar


Diese Seite nutzt ausschließlich Session-Cookies. Permanente Cookies werden nicht verwendet!
Nähere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.