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Zaubernuss − ein prachtvoller Winterblüher

Die Zaubernuss Primavera trotzt dem Winter und zeigt sich auch bei Schnee und Frost im gelben Blütenkleid.
© Opitz, Wolfgang
Die Zaubernuss Primavera trotzt dem Winter und zeigt sich auch bei Schnee und Frost im gelben Blütenkleid.

Februar 2009 Während andere Sträucher noch mitten in ihrer Winterruhe verharren, steht die Zaubernuss bereits in voller Blüte. Sie bringt somit erste Farbtupfer in den jetzt überwiegend kahlen Garten. Im Schönheitswettbewerb der Gehölze liegt sie mit ihren filigranen, rötlichen bis gelben Blüten ganz oben in der Bewertungsskala.


Je nach Sorte blühen die Sträucher ab Dezember bis in den März. Die schmalen, zarten Blütenblätter können selbst Schnee und Frösten um Minus 10 bis 12 °C widerstehen. Zu ihrem Schutz rollen sich die Blütenblätter bei Frost zusammen und öffnen sich erst wieder, wenn die Temperatur über 0 °C ansteigt.

Neben ihrer bizarren Blüte in den Wintermonaten ist die Zaubernuss auch mit ihrer prachtvollen Herbstfärbung, die zwischen Goldgelb und Purpurrot variiert, ein Schmuckstück für den Garten. Die aus Ostasien und Amerika stammenden Sträucher mit dem lateinischen Namen Hamamelis sind locker verzweigt, wachsen langsam und werden im Alter bis zu 3 und 4 m hoch.

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Der Strauch gehört zu den auserwählten Gehölzen, die in Einzelstellung – als Solitär – an einem vor rauen Winden geschützten Standort gepflanzt werden. Geeignete Bereiche sind zum Beispiel Plätze vor Hauseingängen, Terrassen und Pergolen. Gelb blühende Sorten, wie 'Pallida', wirken auch gut vor rotem Mauerwerk oder dunklen Nadelgehölzen, während rot blühende Sorten, wie 'Diane', den besseren Kontrast vor weißen Mauern finden.

In den ersten zwei bis drei Jahren wachsen die Sträucher in der Regel nur wenig. Wir sollten daher nicht ungeduldig werden und der Zaubernuss etwas Zeit lassen, bis sie mit ihren Wurzeln im Boden selbst mehr Fuß gefasst hat. An den Boden stellt sie keine außergewöhnlichen Ansprüche. Er sollte im schwach sauren bis neutralen Bereich liegen, gut gelockert sein und keine Staunässe aufweisen. Leichte, sandige Böden werden mit Humus, z. B. Kompost oder Stallmist, verbessert.

Eine bedarfsgerechte jährliche Düngung – etwa 50 g Blaukorn je m2 – trägt besonders auf leichteren Böden zum besseren Wachstum bei. Die Sträucher sind auch gegen Krankheiten sehr widerstandsfähig und gedeihen gut in unseren geschützten Hausgärten.

Eine gute Pflanzzeit sind die Monate nach dem Winter im April und Mai.

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