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Rosen mit vielseitigem Ambiente

Kletterrose
© von Esebeck, Heribert
Kletterrose

Juli 2008 Die "Königin der Blumen" verdankt ihren Namen der arteigenen Schönheit, das Ergebnis aus edler Form, reicher Farbpalette und zartem Duft. In der Poesie und Prosa wie auch in der Blumensprache wird sie als "Noblesse", die Vortreffliche bezeichnet. Kaum eine andere Pflanze ist ihr ebenbürtig und wird in so großer Zahl kultiviert und gehandelt.


Buschrose ‘Alexander’
© von Esebeck, Heribert
Buschrose ‘Alexander’

© von Esebeck, Heribert

Bodendeckerrosen
© von Esebeck, Heribert
Bodendeckerrosen

‘Schneewittchen’
© von Esebeck, Heribert
‘Schneewittchen’

‘Schneewittchen’
© von Esebeck, Heribert
‘Schneewittchen’
Die heutige Rosenforschung versucht ihr Ursprungsland nach genauer Sichtung zu ergründen. Die Entdeckung Amerikas 1492 brachte gewisse Hinweise: Einen Rosenzweig!

Man nimmt an, dass sie in den nördlichen Breiten und tropischen Gebieten ihre Heimat hat. Die Rosenkunde ist breit gefächert und hat in allen Ländern so an Bedeutung gewonnen, dass hier nur ein kleiner Abschnitt für den Praktiker behandelt werden kann.

nach obenKennzeichen und Merkmale

Typisch für eine Rose sind die markanten Stacheln – nicht Dornen! – sowie ihre Fruchtbildung mit der Vielgestalt ihrer dekorativen Hagebutten.

Das Konzept der Einteilung ist komplex und setzt gewisse Sachkenntnis voraus. Nach ökologischen Gesichtspunkten, wie Standortfragen und Wuchseigenschaften, haben sich typische Rosenarten gebildet. So gedeiht z. B. die Prärie-Rose auf sandigen, kargen Böden. Weiterhin unterscheidet man Apfel-Rose, Kartoffel-Rose und die Igel-Rose, um nur einige anzuführen.

nach obenVermehrung

Wie aus der Praxis vielen schon bekannt, erfolgt die Vermehrung durch Aussaat der Stecklinge, Steckholz und Ausläufer, vorwiegend aber durch das Okulieren, das Einsetzen eines Auges (Knospe) in die Unterlage (Wildling).

nach obenRosenkultur

Betrachtet man die unzähligen Rosensorten mit ihren unterschiedlichen Farbnuancen, die alljährlich auf dem Markt erscheinen, so fällt dem Kunden die Auswahl nicht leicht. Es sind die Rosenzüchter, die in jahrelanger Kleinarbeit auf Versuchsfeldern die Ergebnisse testen, um letztendlich die einzelnen Neuerungen und Verbesserungen der Öffentlichkeit zu präsentieren. Insbesondere wendet sich das Thema an den Rosenenthusiasten, um ihn mit den Verwendungsgebieten vertraut zu machen.

nach obenRosenambiente – Rosengärten

Rosenwahl im privaten Rosengarten
© von Esebeck, Heribert
Rosenwahl im privaten Rosengarten
Das Umfeld der Rose ist vielgestaltig. Die Ausführungen möchten Anregung geben, wie man sie wirksam in die Gartengestaltung einbeziehen kann. Geeignete Partner sind reichblühende Stauden und vielfältige Blütengehölze, die dem Garten in der Raumbildung nicht nur Abwechslung und Tiefe verschaffen; gleichfalls schützen sie vor klimatischen Einflüssen (Frostschutz).

Unter anderen Kriterien ist es der arteigene "Bauerngarten", der bis 1900 ein typisches Merkmal war. So war es die edle Rose, die dort einen gebührenden Platz einnahm und ihr Zuhause hatte. Leider sind ähnliche Bauerngärten alter Art kaum noch anzutreffen. Meist sind es Rosenkreationen, neuzeitlich Hybriden, die nur zum Teil den aromatischen Duft verbreiten. Hinweise bietet der Rosengarten von St. Gallen des Jahres 816.

Interessiert an den vorgestellten Sorten?

Sie erhalten sie im Handel sowie im Versandhandel wie z. B. Amazon.de. Die orange-markierten Sorten führen Sie direkt zur Fundstelle bei Amazon.de.
Viel Spaß beim Gärtnern!
Die Rosen sind Nutz- und Zierpflanzen, aber auch Heilpflanzen. Alte Rosensorten sind 'Conrad Ferdinand Meyer' (1899‌), 'La France' (1867‌), 'Souvenir de la Malmaison' (1834‌). Zu den alten Rosensorten zählen jene Züchtungen, die vor 1867 in den Handel kamen.

nach obenDie Rose im Wohnbereich

Es ist der Haus- und Siedlergarten, der in der Raumaufteilung "durchsichtig" eine formale Gartenform einnimmt und über den man hinwegsehen kann. Zur Rosenauswahl sind es die Polyantha- und Floribunda-Rosen, die dem Gartenschmuck dienen, aber auch dem häuslichen Blumenschnitt. Nicht zu vergessen sind die Strauchrosen von höherer Gestalt und die beliebten Kletterrosen.

nach obenStandort

Rosen sind ausgesprochene Lichtpflanzen. Zu schattige Lagen sind ungeeignet. Grund: Schattenspender bieten zwar Schutz vor zu starker Sonnenintensität, die stagnierende Luft kann aber nicht mehr zirkulieren, wodurch der Schädlingsbefall gefördert wird. Zu erinnern sei hier an den Sternrußtau (schwarze Blattflecken), sowie den gefährlichen Mehltau u. v. m. Zudem schädigen Virusinfektionen, die als Chlorose nicht selten sind und die häufigste Erscheinungsform darstellen.

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