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Mehr Farbe mit Sommerblumen

April 2008 Mit den einjährigen Sommerblumen haben wir die Möglichkeit, in kurzer Zeit Rabatten und freie Stellen in ein buntes Blütenmeer zu verwandeln. Heute steht uns ein breites Sortiment reich blühender sowie robuster Sommerblumen zur Verfügung, bei denen wir zwischen einer großen Vielfalt leuchtender Blütenfarben wählen können.


Vor dem Pflanzen wird der Boden 30 cm tief gelockert und mit Komposterde verbessert. Zusätzlich arbeiten wir 100 g/m² Hornspäne mit ein. Etwa vorhandene Wurzelunkräuter, wie Quecke, Schachtelhalm oder Giersch werden bei der Bodenbearbeitung sorgfältig entfernt. Dies zahlt sich bei der späteren Pflege aus. Kräftige, gut durchwurzelte Jungpflanzen sind die beste Gewähr für eine schnelle und reiche Blütenpracht.

Die einjährigen Sommerblumen sind alle sehr frostempfindlich. Wer mit dem Pflanzen nicht bis nach den Eisheiligen (15. Mai) warten will, sollte bei Frost die Pflanzen mit Vlies oder Töpfen abdecken.

nach obenInteressante Sommerblumen

Attraktiver Fuchsschwanz mit dem Bodendecker Gundermann.
© Opitz, Wolfgang
Attraktiver Fuchsschwanz mit dem Bodendecker Gundermann.
Mit dem Fuchsschwanz (Amaranthus) haben wir eine außergewöhnliche, alte Bauerngartenpflanze, die sich heute wieder zunehmender Beliebtheit erfreut. Lang herabhängende rote oder auch grüne Blütenschwänze verleihen der Pflanze eine besondere Attraktivität. Sie ist gleichermaßen gut als Beet- wie auch als Kübelpflanze geeignet. Wir können den Fuchsschwanz auch ab Mai an Ort und Stelle aussäen. Um ein Austrocknen der Aussaat zu vermeiden, decken wir diese mit Vlies ab.

Die grazile Blüte der Spinnenpflanze blüht stetig von unten nach oben weiter auf.
© Opitz, Wolfgang
Die grazile Blüte der Spinnenpflanze blüht stetig von unten nach oben weiter auf.
Die abstehenden Staubgefäße und Blütenblätter geben der Spinnenpflanze (Cleome spinosa) ein beeindruckend graziles Aussehen. Die stattliche, 90 cm hohe Sommerblume, passt gut in eine größere Rabatte. Wir pflanzen sie in kleineren Gruppen und geben ihr genügend Raum, damit sie sich voll entfalten kann. Cleome zeichnet sich durch eine lange Blütezeit aus, da sich fortlaufend von unten nach oben neue Blüten entwickeln. Die gebürtige Südamerikanerin ist ausgesprochen wärmebedürftig und wird daher in jedem Fall erst nach den Eisheiligen an einen möglichst sonnigen Standort gepflanzt. Das Farbsortiment reicht von Weiß über Rosa bis Tiefviolett.

Mit den Knollenbegonien können wir in unserem Garten ein wahres Farbfeuerwerk entzünden, denn bei dieser Art finden wir ausgesprochen leuchtende Töne in vielen Nuancen zwischen Weiß, Gelb, Rosa und Rot. Auch bei den Blüten können wir zwischen größeren und kleineren sowie gefüllten und einfachen Formen wählen. Die Pflanzen werden je nach Sorte zwischen 20 und 40 cm hoch. Sie bevorzugen halbschattige bis schattige sowie windgeschützte Lagen. Die niedrigeren Eisbegonien sind robuster gegen Wind sowie Regen und gedeihen auch gut in der Sonne.

In guter Harmonie der Buntschopfsalbei mit dem Gefiederten Silberblatt.
© Opitz, Wolfgang
In guter Harmonie der Buntschopfsalbei mit dem Gefiederten Silberblatt.
Wenig windempfindlich sind auch die stabilen Salbei-Sorten. Neben dem roten Feuer- und dem Scharlachsalbei brilliert der Buntschopfsalbei mit pastellfarbenen weißen sowie blauvioletten und hellrosa Blüten. Die genannten Arten entwickeln sich in sonnigen und warmen Lagen am besten.

Die Kapmargerite blüht als Südafrikanerin am besten in der Sonne.
© Opitz, Wolfgang
Die Kapmargerite blüht als Südafrikanerin am besten in der Sonne.
Ein ansprechendes Arrangement – Tagetes mit Ageratum und Lobelia fulgens.
© Opitz, Wolfgang
Ein ansprechendes Arrangement – Tagetes mit Ageratum und Lobelia fulgens.
Dies gilt auch für die Kapmargerite, einer Südafrikanerin. Sie ist ansonsten mit ihren seidig glänzenden Margeritenblüten in Purpurviolett und Blauweiß gut wetterfest.

Für gelbe Farbtupfer sorgen die Studentenblumen (Tagetes), von denen es ein sehr breites Sortiment vom hellen Gelb über Goldgelb bis Rotbraun gibt. Neben gefüllt blühenden Sorten können wir auch sehr ansprechende mit kleinen und einfachen Blüten wählen. Diese bevorzugen wir in regenreicheren Gebieten.

Eine gute farbliche Ergänzung sind die blau blühenden Leberbalsam (Ageratum) und Männertreu (Lobelien).

Husarenknopf "Aztekengold"
© Opitz, Wolfgang
Husarenknopf "Aztekengold"
Zunehmender Beliebtheit erfreut sich der Husarenknopf, zum Teil auch unter seinem botanischen Namen Sanvitalia angeboten. Je nach Sorte werden die Pflanzen zwischen 15 und 30 cm groß. Mit dem flachen in die Breite gehenden Wuchs bildet diese Sommerblume eindrucksvolle dichte Teppiche, voll besetzt mit kleinen gelben Blütensternen. Der bei den meisten Sorten in der Mitte stehende braunschwarze Knopf gab der Pflanze ihren Namen. Aufgrund ihrer mexikanischen Herkunft gedeiht sie zwar am besten in der Sonne, jedoch auch noch recht gut im Halbschatten. Zudem ist sie wenig empfindlich gegen Wind und Regen.

nach obenPflege

Die einjährigen Sommerblumen müssen, im Gegensatz zu den mehrjährigen Stauden, mit ihren Wurzeln in der Erde erst Fuß fassen. Deshalb ist es vor allem in der Zeit nach dem Pflanzen notwendig zu gießen. Außerdem brauchen die Blumen, die schnell zu kräftigen Pflanzen heranwachsen sowie reich und lange blühen sollen, genügend Nährstoffe. Am einfachsten und sichersten ist eine langjährige Versorgung mit einem Dauerdünger – etwa vier Wochen – nach der Pflanzung. Der Dünger wird zwischen die Pflanzen gestreut und flach eingeharkt.

Abgeblühte Blumen sollten wir ständig entfernen, dadurch werden die Samenbildung verhindert und weitere Blüten gefördert. Durch Regen oder Gießen verfestigten Boden nur ganz flach lockern, damit die Wurzeln nicht beschädigt werden.

Für Balkonkästen gut geeignet sind Goldmarie (Bidens) und Petunien.
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Schlagworte dieser Seite:

Fuchsschwanz, Husarenknopf, Kapmargerite, Knollenbegonie, Leberbalsam, Männertreu, Salbei, Spinnenpflanze, Studentenblume

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