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Schwarzwurzeln vertragen Frost

Februar 2008 Zu den immer seltener werdenden Delikatessen im Gemüsebeet gehören Schwarzwurzeln.


Schwarzwurzelernte
© Gitte
Schwarzwurzelernte
Bis zum Spätherbst sind unter den glänzendgrünen lanzenähnlichen Blättern stattliche, bis zu 40 cm lange, braunschwarze Pfahlwurzeln herangewachsen. Mit der Ernte hat es jedoch noch keine Eile. Während die meisten Gemüse frostempfindlich sind, verträgt der "Winterspargel", im Erdreich geschützt, auch tiefe Temperaturen. Man kann die Wurzeln daher jetzt ernten und in Sand oder im kühlen Keller lagern (was sie allmählich austrocknen lässt) oder frisch aus dem Boden holen, wann immer der Boden offen ist. Bis April ist dafür Zeit. Erst später geht alle Kraft in die Blütenstände, die im Sommer mit attraktiven, dicht gefüllten, leuchtend gelben Korbblüten aufwarten. Für einen blühenden Gemüsegarten kann man gut einige Randpflanzen stehen lassen. Zur Ernte der leicht brechenden Wurzeln haben sich Spaten mit langem Blatt oder Grabegabeln bewährt.

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Viel Spaß beim Gärtnern!
Schwarzwurzeln wurden im Mittelalter als Heilpflanzen geschätzt. Viele Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe sowie ein spargelähnlicher Geschmack machen die Delikatesse auch heute noch interessant – zumindest bringen sie willkommene Abwechslung auf den Speiseplan. Beim Schälen dringt ein weißer Milchsaft aus.

Gesät wird schon Ende März, Anfang April in Reihen von 25 bis 30 cm Abstand. Der 2 bis 3 cm lange stabförmige Samen wird dünn verteilt und etwa 2 cm tief gesät. Späteres Vereinzeln gibt einen Pflanzenabstand von 5 bis 7 cm. Gute Sorten sind: 'Hoffmanns Schwarze Pfahl' und 'Riesen-Flandria'.

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