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Beifuß-Ambrosie jetzt bekämpfen!

Beifuß-Ambrosie
© Breidbach, Martin
Beifuß-Ambrosie

August 2007 Die Beifuß-Ambrosie, ein Neophyt mit Heimat Nordamerika, blüht normalerweise von Mitte August bis Ende September. Allerdings ist mit der Blüte – bedingt durch das warme Frühjahr – dieses Jahr schon im Juli zu rechnen.


Die Pflanze bildet bis zu einer Milliarde hochallergener Pollen, von denen schon kleinste Mengen bei empfindlichen Menschen Allergien auslösen können, die von den Symptomen eines Heuschnupfens bis hin zum Asthmaanfall reichen.

Die Ambrosie wächst vorzugsweise auf offenen Böden und Freiflächen. Typische Standorte sind z. B. Straßenränder oder Neubaugebiete. In die Gärten kommt die Ambrosie z. B. durch verunreinigtes Vogelfutter.

Ähnlich wie bei der Herkulesstaude vor einigen Jahren ist jeder Bürger aufgerufen, die jungen Pflanzen möglichst vor der Blüte herauszureißen. Dabei sollten Handschuhe getragen werden. Abschneiden reicht nicht aus, da die Pflanzen erneut austreiben können. Besonders gefährlich sind die Blütenpollen, da auch Menschen, die sonst nicht allergisch auf Pollen sind, empfindlich darauf reagieren können. Für die Vernichtung blühender Ambrosien werden deshalb Mundschutz und Handschuhe empfohlen. Allergiker sollten sich möglichst von den Pflanzen fernhalten!

Fundorte können auf der Internetseite der Biologische Bundesanstalt für Land- und Forstwirtschaft (www.bba.de) mittels Online-Formulars oder den zuständigen Grünflächen- oder Pflanzenschutzämtern gemeldet werden.

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Allergie, Beifuß-Ambrosie, Neophyt
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