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Rosen und ihre Begleiter

Die Rose 'Nostalgie' in Harmonie mit Herbst-Anemonen.
© Opitz, Wolfgang
Die Rose 'Nostalgie' in Harmonie mit Herbst-Anemonen.

Juli 2007 Wegen ihrer einzigartigen Schönheit und ihrer reichen Blüte wurden die Rosen früher und werden auch heute noch sehr oft allein auf Beeten und Rabatten gepflanzt. In Verbindung mit Stauden können wir jedoch die Pflanzung auflockern sowie das Farbenspiel erhöhen.


nach obenGenügend Platz lassen

Wir sollten grundsätzlich Beet- und Edelrosen sowie auch Stauden in Gruppen – mindestens drei bis fünf Stück – pflanzen und nicht einzeln durcheinander. Je nach Wuchsstärke der Rosen und auch der Stauden halten wir zwischen ihnen einen Meter und mehr Abstand. Eine Ausnahme bilden die niedrigen mehr polsterartigen Stauden. Sie können näher an die Rosenbüsche heranrücken und sich auch unter den Stammrosen ausbreiten.

Viele Stauden haben ein starkes Wachstum und könnten so den Rosen das Leben schwer machen. Beide sollten also genügend freien Raum sowie Licht und Luft haben. Dies erleichtert auch die Pflegearbeiten, wie das Anhäufeln der Rosen vor dem Winter in rauhen Lagen.

nach obenBlau besticht

Rittersporn, eine klassische, blaue Rosenbegleit-Staude.
© Opitz, Wolfgang
Rittersporn, eine klassische, blaue Rosenbegleit-Staude.
Mit Salbei lassen sich gut blaue Farbflächen bilden.
© Opitz, Wolfgang
Mit Salbei lassen sich gut blaue Farbflächen bilden.
Das Violettblau der Salvien-Sorte 'Ostfriesland' ergibt einen guten Kontrast, vor allem auch mit gelben Rosen.
© Opitz, Wolfgang
Das Violettblau der Salvien-Sorte 'Ostfriesland' ergibt einen guten Kontrast, vor allem auch mit gelben Rosen.
Vor allem mit der blauen Blütenfarbe gelingt es uns die Pflanzungen abwechslungsreicher und farbenfroher zu gestalten. So ist der Rittersporn (Delphinium-Hybriden) der klassische Rosenbegleiter. Die einzelnen Sorten werden zwischen 70 und 200 cm hoch. Wir achten darauf, dass wir mit den höher wachsenden Pflanzen nicht die niedrigeren verdecken. Beim Rittersporn sollten wir auch daran denken, den hohen Sorten durch Stäbe genügend Halt zu geben.

Bewährt ist auch Lavendel, der ebenso wie die Rosen die Sonne liebt. Eine gute Wirkung erzielt man mit der tiefviolett-blauen Sorte 'Hidcote Blue'.

Als gut geeignete blau blühende Begleiter sind noch zu nennen:
  • Eisenhut (Aconitum)
  • Feinstrahlaster (Erigeron-Hybriden)
  • Salbei (Salvia)
  • Glockenblume (Campanula)
  • Katzenminze (Nepeta)

nach obenGelb blühende Stauden

Gelb blühendes Mädchenauge im Kontrast zur Strauchrose 'Rosarium Uetersen'.
© Opitz, Wolfgang
Gelb blühendes Mädchenauge im Kontrast zur Strauchrose 'Rosarium Uetersen'.
Weiß-gelbe Chrysanthemen passen zur Rose 'Mirato'.
© Opitz, Wolfgang
Weiß-gelbe Chrysanthemen passen zur Rose 'Mirato'.

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sind ebenfalls eine kontrastreiche Ergänzung zu rot, rosa und weiß blühenden Rosen. Gut geeignet und auch in Sträußen sehr schön ist der Frauenmantel (Alchemilla mollis) mit seinem grüngelben Blütenschleier. Auch das Mädchenauge (Coreopsis) und die Kokardenblume (Gaillardia) sind als fleißige Blüher zu empfehlen.

Sehr wirkungsvoll und mit langer Blütezeit ist die Rudbeckia-Sorte 'Goldsturm'. Da sich die Pflanze schnell ausbreitet, müssen wir sie in ihrem Umfang begrenzen und ab und an umpflanzen. Dies sollten wir auch bei anderen wuchernden Staudenarten beachten.

Schön anzusehen als Vorpflanzung etwa im Abstand von 50 cm vor roten/rosa Rosen ist das weiße oder auch weißrosa blühende niedrige Schleierkraut (Gypsophilla).

nach obenGräser bringen Leichtigkeit

Bisher wurden Ziergräser noch sehr wenig im Garten gepflanzt. Aber gerade sie eignen sich hervorragend als Begleiter von Rosen. Mit ihrem ganz eigenen Charakter ermöglichen sie uns eine aufgelockerte, filigrane Gestaltung, die den kompakteren Rosen einen transparenten Rahmen gibt. Die meisten Ziergräser gedeihen am besten in einem leichteren, gut durchlässigen Boden. Schwere Lehmböden sollten daher mit Komposterde oder Sand verbessert werden.

Sehr schön ist das Federborstengras (Pennisetum) mit seinen lampenputzerähnlichen, interessanten Blütenähren. Bei einer Pflanzung in Gruppen – etwa neun Pflanzen je Quadratmeter – wird eine gute Wirkung erreicht. Die Gräser brauchen eine sonnige Lage, um die volle Blüte zu entwickeln.

Das Reihenfedergras (Stipa pulcherrima) zeichnet sich aus durch seine langen und schmalen gelblich-weißen Blütengrannen. Die Kombination mit Rosen und blau blühendem Salbei ergibt ein prächtiges Bild.

Hingewiesen sei auch auf den Blaustrahlhafer (Helictotrichon) mit seinen leicht überhängenden Ähren.

Für eine niedrigere, flächige Bepflanzung bietet sich der Blauschwingel (Festuca glauca) an. Dieses 15 bis 25 cm groß werdende dekorative Ziergras wirkt durch seine ganzjährig, je nach Sorte, blau-grünen oder blau-silbernen Halme und die im Vorsommer erscheinenden Blütenrispen.

Die schönsten Rosenbegleiter
Das Mädchenauge beeindruckt mit einer langanhaltenden Blüte
Bunter Sommer mit Stauden
Gartenspaß statt Schneckenfraß

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