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2005 Obst

  • Schrotschusskrankheit in diesem Jahr weit verbreitet Dezember 2005
    Viele Gartenbesitzer haben bald nach Austrieb mit dieser lästigen Pilzkrankheit Bekanntschaft machen müssen. Sie tritt zwar fast alljährlich auf, ein geringer Befall bleibt aber bedeutungslos.
  • Walnüsse Dezember 2005
    Jetzt beginnt wieder die Zeit der frischen Walnüsse. Ob ganz frisch zum "Primeur" oder zur festlichen Winterzeit, im Kuchen oder auf der Praline – es ist und bleibt eine besondere Frucht. Bekannt wie Apfel und Birne, weiß man doch recht wenig über dieses Gewächs und seine Frucht. Wirklich heimisch ist sie nicht, die Juglans regia. Vom Balkan und aus Vorderasien ist sie eingebürgert worden. In Asien und auf dem amerikanischen Kontinent kennt man weitere Arten.
  • Früher Pflanztermin für Obstgehölze November 2005
    Es macht sich immer bezahlt, Obstgehölze im Herbst möglichst früh zu pflanzen, weil ihre Wurzeln dann bis Winterbeginn gut Verbindung mit der Erde aufnehmen. Als Ergebnis davon treiben sie im Frühjahr kräftig aus. Das ist wichtig, damit die Gehölze recht bald blühen und fruchten. Wer spät pflanzt, verschenkt unter Umständen ein Jahr.
  • Feigen November 2005
    "Reisen bildet" sagt der Volksmund. Aber es weckt auch die Neugier und motiviert zu Experimenten, auch im Hausgarten. So finden wir seit einigen Jahren in den Versandgärtnereien und Gartencentern Feigen in Töpfen angeboten. Gartenbesitzern, die diese wunderbare Frucht im reifen Zustand frisch vom Baum haben probieren können, kommt spontan der Gedanke, Feigen im eigenen Garten anzubauen.
  • Obstbaumkrebs Oktober 2005
    Über kaum eine andere Krankheit im Obstgarten ist so viel geschrieben worden wie über den Krebs. Mit Recht, denn sein Schaden kann immens sein. Eine tückische Zeit ist der Herbst, wenn durch den Blattfall die vielen kleinen Wunden entstehen, durch die der Keimschlauch aus der Spore fast ungehindert eindringen kann. Diese Erkenntnis veranlasst den Erwerbsobstbau, die "Blattfallspritzungen" mit einem Kupferpräparat durchzuführen. Dadurch wird die große Zahl der Blattnarben geschützt. Besonders wichtig, wenn durch herbstliche Nebel und Niederschläge das Abtrocknen verzögert wird.
  • Tafeltrauben aus eigener Ernte September 2005
    • Pflanzenschutz
    • Ernte
    • Sorten
  • Gedanken zur Planung und Vorbereitung einer neuen Pflanzung September 2005
    Während der Ernte und im Herbst kommen die Wünsche zur Erneuerung oder Verbesserung des Obstsortiments. Ursachen hierfür können die altersbedingt kleiner werdenden Früchte oder der Wunsch nach neueren oder besseren Sorten sein. Manchmal sind die zu groß gewordenen Bäume oder eine grundlegende Umgestaltung des Gartens der Grund für Neupflanzungen.
  • Neue Obst-Züchtungen für Garten-Gourmets August 2005
    Obst aus dem eigenen Garten spielt für viele Freizeitgärtner eine entscheidende Rolle. Besonders interessant sind Obst-Neuheitenzüchtungen, die wenig anfällig für Krankheiten, geschmacklich herausragend und leicht zu kultivieren sind. Im Jahr 2005 bereichern viele "Obst-Highlights" das Sortiment der Baumschulen und Gartencenter. Nachfolgend eine kleine Auswahl für Genießer:
  • Tafeltrauben aus eigener Ernte August 2005
    Vor dem 1. Juli 2000 fielen Tafeltrauben gesetzlich unter das Weinrecht. Dies bedeutete, dass Tafeltrauben nur innerhalb von abgegrenzten Rebflächen mit einer entsprechenden Genehmigung angebaut werden konnten. Die Lockerung dieser Regelung (durch Verordnung EG Nr. 1493/99) schafft für Obstbauern, aber auch für Freizeitgärtner neue Perspektiven. Es können nun alle, ohne Einschränkung der Anbaufläche und Genehmigung, Esstrauben anbauen. Es sind jedoch nur solche Sorten zu verwenden, die auch als Tafeltrauben klassifiziert sind. Wird in größerem Stil angebaut, so bedarf dies allerdings einer Anmeldung bei der zuständigen Behörde.
  • Brauner Überzug auf Obstbaumstämmen Juli 2005
    Mehrfach wurde die bange, ungewisse Frage gestellt, ob ein brauner fester Belag auf den Stämmen von Obstbäumen etwas Schädliches oder Störendes sei. In kaum einem Fachbuch findet man Aussagen darüber.
  • Die Mehlige Apfelblattlaus Juli 2005
    Blattläuse finden wir an fast allen Pflanzen. Es ist nicht immer sinnvoll, gleich in Panik zu geraten und mit dem Einsatz irgendwelcher Mittel zu drohen. Aber es gibt einige auch im Hausgarten wirtschaftlich bedeutende Arten, deren Auftreten nicht auf die leichte Schulter genommen werden sollte.
  • Unterlagenbaumschulen Juni 2005
    Wer Obstbäume kauft, pflanzt oder schneidet, wird zwangsläufig mit dem Begriff "Unterlage" konfrontiert. Es ist jener Teil des Baumes, dessen größter Teil im Boden steckt und auf den die Edelsorte veredelt ist. Die Unterlage dient zur Aufnahme der Nährstoffe, entscheidet neben der genetischen Veranlagung der Sorte über die Wüchsigkeit und Standfestigkeit des Baumes und über bestimmte Eigenschaften der Frucht. Die Anforderungen an Unterlagen variieren je nach Standort, Klima und Zweck der Pflanzung. Dementsprechend muss es viele verschiedene geben.
  • Internationale Pflanzenmesse Juni 2005
    Die Messen in Frankfurt, Leipzig und Hannover haben einen weiten Ruf als Zentren der Innovation und Marktplatz für Wirtschaft und Handel. Auf dem Sektor Gartenbau nimmt Essen diesen Platz für Mitteleuropa ein. Alljährlich treffen sich hier alle Sparten des Gartenbaus und der Floristik, um Produkte und neue Ideen zur Schau zu stellen. Welchen internationalen Stellenwert diese Veranstaltung hat, erkennt man nicht nur an den Autokennzeichen auf den Parkplätzen, sondern auch an der Tatsache, dass ganze Hallen von jeweils einem Land beherrscht werden. Für den am Obst interessierten Hausgartenbesitzer gab es Neues und neue Trends sowie Beobachtungen, von denen einige aufgezeigt werden sollen.
  • Wie sieht ein moderner Zwetschgenbaum aus? Mai 2005
    Im Erwerbsobstbau erzwang die Arbeitswirtschaft kleinere Baumformen. Beim Apfel stehen bereits alle modernen Plantagen auf schwachwachsenden Unterlagen. Seit einigen Jahren greift diese Tendenz auch auf die anderen Obstarten über. Kleine Kronen induzierende Unterlagen und dazu passende Baumformen bei den Süßkirschen führen sich im Moment ein. Auch bei den Zwetschgen tut sich etwas.
  • Wurzelkranke Erdbeerpflanzen April 2005
    Überraschungen erleben wir jedes Jahr wieder. Bei Erdbeeren kann es vorkommen, dass sie im April oder Mai nicht ordentlich austreiben oder nach dem Austrieb nicht weiter wachsen. Diese Erscheinung kann verschiedene Ursachen haben. Abgesehen von Winterfrostschäden sind es Bodenpilze wie etwa Rote Wurzelfäule, Schwarze Wurzelfäule, Verticillium oder Rhizomfäule. Tierische Verursacher sind Larven verschiedener Rüsselkäfer oder Nematoden. Wie können wir feststellen, welche Ursache der Schaden hat?
  • Der Schnitt junger Pfirsichbäume März 2005
    Neben Apfel und Zwetschge hat auch der Pfirsich seinen Platz im Hausgarten. Mit moderner Baumform und einem gezielten Schnitt setzt der Ertrag im zweiten oder dritten Jahr ein. Voraussetzung allerdings ist ein geeigneter Standort und der Wille, bei Beginn des Austriebs eine Bekämpfung der Kräuselkrankheit durchzuführen.
  • Resistente Apfelsorten Februar 2005
    In den vergangenen Jahrzehnten folgten zwei fast konträre Entwicklungen aufeinander:
    • Die Nachkriegsjahre waren gekennzeichnet durch eine schnelle Folge von neuen Wirkstoffen aus der Pflanzenschutzmittelindustrie. Neue und meist bessere Mittel ersetzten die älteren. Die neuen Mittel waren nicht nur wirkungssicherer, sondern auch sinnvoller im Sinne des Umweltschutzgedankens.
    • Andererseits vergrößerte sich die Skepsis gegenüber dem chemischen Pflanzenschutz und der chemischen Düngung wie es auch in anderen chemieabhängigen Wirtschaftszweigen zu beobachten war. Der Umweltschutz nahm auch in der Politik eine zunehmende Rolle ein.
    Vor diesem Hintergrund gewann auf dem gesamten Gebiet der Pflanzenzüchtung das Bestreben nach widerstandsfähigen Sorten enorm an Bedeutung.
  • Neue Sorten in den Supermärkten Januar 2005
    Was verbirgt sich hinter der Sorte 'Sampion'? Dem aufmerksamen Marktbesucher werden die neuen Obstsorten auffallen, die sowohl aus dem heimatlichen Anbau als auch aus den Nachbarländern oder gar aus Übersee kommen.
  • Stachelbeeren Januar 2005
    Die Heimat der Stachelbeere reicht weit über Europa hinaus. Deswegen wundert es nicht, dass sie zu den alten Kulturpflanzen gehört und sich unsere Vorfahren schon mit der Selektion und Züchtung befasst haben. Schon zu Beginn des 19. Jahrhunderts zählte man mehrere hundert Sorten, die heute durch wenige aber bessere ersetzt sind.
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