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2002 Obst

  • Heidelbeeren im Garten Dezember 2002
    Seit Anfang an findet man in der deutschen Literatur über Heidelbeeren als Voraussetzung für den erfolgreichen Anbau einen sauren, sandigen oder torfhaltigen Boden. Diese Forderung kann immer wieder bestätigt werden. Damit scheiden aber sehr viele Standorte in Mitteleuropa für diese Obstart aus. Und gerade für Haus- und Kleingärten kann die Kulturheidelbeere eine interessante Ergänzung sein. Daher soll auf die Frage eingegangen werden, welche Möglichkeiten zur Verbesserung des Standortes zur Verfügung stehen.
  • Herbstliche Blattflecken auf Erdbeeren November 2002
    Herbstliche Blattflecken auf Erdbeeren Blattflecken an Erdbeeren sind dem Gartenliebhaber ein bekanntes Bild.
  • Das war ein Sommer! November 2002
    Wenn jetzt die Vegetation zur Ruhe kommt, hat man einmal einen Moment, an dem man das Jahr mit seinen Höhepunkten und seinen schwarzen Tagen vor sich ablaufen lässt. Das Gartenjahr ist eng mit dem Witterungsablauf verbunden. Deshalb liegt es nahe, diesen Sommer im Zusammenhang mit der Witterung zu betrachten.
  • Himbeeren und ihre Wurzeln Oktober 2002
    Die Himbeeren werden landläufig als Flachwurzler bezeichnet und als solche behandelt. Gleichzeitig sagt man aber, dass Voraussetzung für einen erfolgreichen Anbau gewisse Tiefgründigkeit sei. Um diesen scheinbaren Widerspruch zu erhellen, hat man in Langförden, einem langjährigen Himbeeranbaugebiet, an mehreren Standorten in Himbeeranlagen die Wurzelverteilung im Boden ermittelt.
  • Schrotschuss und Sprühflecken Oktober 2002
    Selten treffen Namen so genau das Erscheinungsbild. Es handelt sich hier um zwei Krankheiten des Steinobstes, die in diesem Jahr verstärkt aufgetreten sind.
  • Jetzt Himbeeren pflanzen September 2002
    Im September sind die Nächte schon recht kühl, die Tage aber noch angenehm warm. Dies wirkt sich auch auf den Boden aus. Wer jetzt im Zier- und Obstgarten pflanzt, darf mit raschem Anwachsen rechnen.
  • Wann sind Äpfel pflückreif? September 2002
    In der befruchteten Apfelblüte setzt ein reger Wachstumsprozess ein, der, gesteuert durch Hormone, sehr bald sichtbar wird. Nach Abfallen der Blütenblätter beginnt der Fruchtboden zu schwellen. Für unser Auge unsichtbar nimmt die Anzahl der Zellen explosionsartig zu. Äußerlich erscheint unter der Lupe ein dichter Haarpelz, dessen Beschädigung Berostungen hervorrufen kann.
  • Berostung an Äpfeln September 2002
    In der zweiten Hälfte des Sommers werden die zunehmend größeren Äpfel wieder in den Vordergrund rücken. Dann fallen auch die Beschädigungen an den Früchten auf, die vorher entweder noch klein und unauffällig oder für unser Auge noch nicht sichtbar waren. Die nebenstehenden Fotos zeigen die markantesten Schadbilder.
  • Fruchtfall bei Stachelbeeren August 2002
    Die Stachelbeeren sind nicht unbedingt der Renner im Obstgarten der Hausbesitzer. Das liegt zum einen am säuerlichen (im richtig vollreifen Zustand u. U. aber auch süßlichen) Geschmack, der nicht jedem zusagt. Zum anderen werden die Pflanzen leicht vom Stachelbeermehltau befallen.
  • Der Sommerschnitt August 2002
    Der Sommerschnitt habe den Winterschnitt zu unterstützen und zu ergänzen. So haben wir es auf zahlreichen Schnittdemonstrationen gelernt und auf Begehungen gezeigt bekommen. Aber ist Sommerschnitt gleich Sommerschnitt? Das Ziel des Sommerschnittes soll der verzögerte Eingriff zur Gestaltung der Krone, eine Ergänzung des Schnittmaßes, Einflussnahme auf das Erntemaß, Reduzierung des sommerlichen Zuwachses und die Verbesserung der Fruchtausfärbung sein. Diese unterschiedlichen Vorhaben sind sicher unter einen Begriff zu bringen. Spricht man aber über den Sommerschnitt, so sollte das angestrebte Ziel klar definiert und ausgedrückt werden.
  • Besser kein Gras unter Obstbäumen! Juli 2002
    Entsprechende Versuche ergaben, dass Graswuchs unter Obstbäumen unvorteilhaft ist. Gras "frisst" aus dem Futternapf der Obstbäume den Löwenanteil, einschließlich Wasser.
  • Öfter tragende Erdbeeren im Sack Juli 2002
    Erdbeersorten, die nicht wochen-, sondern monatelang tragen, sogenannte öfter-, genauer zweimaltragende Sorten, sind Favoriten im Haus- und Kleingarten. Mit ihnen gibt es Erdbeeren bis weit in den September hinein.
  • Brombeeren und ihre Besonderheiten Juli 2002
    Verlockend sind die großen schwarzen Früchte der Brombeere, wenn vollreif gepflückt, einen wunderbaren aromatischen Duft ausströmend. Oder das Gelee auf Brötchen, oder auf dem letzten Pfannkuchen!
  • Wie viele Früchte soll der Baum tragen? Juni 2002
    Das periodische Tragen oder Alternanz nennt man den regelmäßigen Wechsel von Vollertrag und Ausfallsjahr bei Äpfeln und Birnen, gelegentlich auch bei Zwetschgen. Hierzu neigen einige Sorten besonders stark. Dieser Rhythmus setzt meist mit Beginn des Vollertrages ein, ausgelöst durch Blütenfrost oder besonders günstige Befruchtungsverhältnisse.
  • "Würmer" in den Himbeeren Juni 2002
    Unsere Himbeeren sind die Früchte mit dem intensivsten Aroma. Ob in Roter Grütze, in der Kaltschale, als Sirup, im Kuchen, Marmelade oder in weiteren Anwendungen bringen sie ihr unverwechselbares Aroma. Das trifft sowohl für die heimische Waldhimbeere als auch für die vielen Gartensorten zu.
  • Erdbeeren nicht nur in der Hauptsaison Mai 2002
    Es gibt heute mehrere Möglichkeiten, die Erdbeerernte im eigenen Garten nennenswert zu verlängern:
    • Einsatz von Frigopflanzen
    • Strohabdeckung
    • Herbsttragende Sorten
  • Rüsselkäfer an Erdbeeren Mai 2002
    Die Familie der Rüsselkäfer hat ihren Namen nach der besonderen Kopfform, die oftmals langgezogen ist und damit ein rüsselähnliches Aussehen bekommt. Sie ist die größte Käfer- und gleichzeitig artenreichste Insektenfamilie überhaupt. Die Gattung der Dickmaulrüssler umfasst in Mitteleuropa eine Reihe Arten, die an unseren Gartenpflanzen Schäden verursachen. Ihr natürlicher Lebensraum ist häufig der Waldrand, wo sie an vielen Sträuchern und Wildstauden leben. In Siedlungslandschaften kommen sie in den artenreichen Gärten vor, wo sie nicht sonderlich wählerisch an unseren Stauden, Beerengehölzen und Obstbäumen zusagende Lebensbedingungen finden. Der Erdbeere scheint diese Gattung besonders zugeneigt zu sein, denn der Fachmann findet mehrere Arten, von denen hier die schädlichsten vorgestellt werden sollen.
  • Cranberry – noch nicht gekannt? April 2002
    Der Name klingt amerikanisch. Es ist eine der drei Obstarten, die Nordamerika für seine Ureinwohner hatte. Aber zugleich eine der wichtigsten: Die Beeren waren unter einfachsten Bedingungen sehr lange aufzubewahren, ließen sich trocknen und gut verarbeiten. Der hohe Gehalt an Vitamin C war wertvoll für die langen Winter, die die Indianer zu überstehen hatten. Den Namen erhielt diese Obstart aber erst von den Pilgrims, die in der imposanten kleinen Blüte dieser Pflanze den Kopf des Kranichs erkannten, also eigentlich Kranichbeere.
  • Der Komplex "Himbeerrutenkrankheit" März 2002
    Das Bestreben, weniger Chemie einzusetzen, bedeutet zugleich, mehr über die Biologie des Gartens zu wissen. Es scheint nützlich zu sein, den Garten – sei es der Haus- oder Kleingarten, der Gartenbaubetrieb oder eine geschlossene Gartenanlage – als eine biologische Einheit zu sehen, in der die verschiedenen Faktoren Standort, Wetter, Pflanzen und Tiere sich gegenseitig beeinflussen.

    • Didymella applanata
    • Leptosphaerica coniothyrium
    • Botrytis cinerea
    • Himbeerrutengallmücke
    • Standort und Witterung
  • Neue oder alte Himbeersorten pflanzen? März 2002
    Bei Neupflanzungen treten immer die gleichen Fragen auf: Welche Sorten, welches Pflanzgut und woher dies beziehen. Über die Sortenfrage kann man trefflich streiten, denn jeder Gartenbesitzer hat eine besondere Vorstellung oder Erwartung, die zu erfüllen ist. Letztlich ist auch der Verwendungszweck entscheidend.

    • 'Elida'
    • 'Resa'
    • 'Malting Exploit'
    • 'Tulameen'
    • 'Schönemann'
  • Schlehen Februar 2002
    Eigentlich ist die Schlehe eine ältere Obstart als unser heutiger Apfel. Man kann davon ausgehen, dass schon in der Jungsteinzeit die Früchte von unseren Vorfahren gegessen wurden. Gesicherte Hinweise fanden sich bei den Ausgrabungen von Pfahlbausiedlungen in Süddeutschland und der Schweiz, bei denen die Steine nachgewiesen werden konnten. Sicherlich ist über Jahrhunderte hinweg der hohe Vitamin-C-Gehalt ein natürlicher Schutz gegen Mangelkrankheiten im Winter gewesen.

    Rezept für
    • Schlehensaft
    • Schlehengelee
    • Schlehenwein
    • Schlehenlikör
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