Inhalt

2004 Gemüse

  • Spargel ein interessantes Forschungsobjekt Dezember 2004
    Vom Geschmack her gilt der Spargel als das königliche Gemüse. Diesem majestätischen Attribut angemessen sind denn auch die Forschungsschwerpunkte, die man dieser Pflanze widmet. Untereinander abgestimmt verteilen sie sich derzeit auf dreizehn verschiedene Einrichtungen – Universitäten, Versuchsanstalten und Praxisbetriebe.
  • Regenwürmer - Freunde und Helfer Dezember 2004
    Ob den Regenwürmern das Milieu (Mutterboden, gesiebter Kies, gesiebter Ziegelsteingrus in wechselnder Schichtfolge, Kellertemperatur, der pH-Wert sowie die Wasser- und Luftversorgung) in dieser engen Glasvase sehr behagte, vermag ich nicht zu sagen.
  • Fäden… November 2004
    Kein Irrtum. Sie kauften Buschbohnensaatgut einer oder mehrerer Sorte(n) ohne Fäden ('XY' o. F.) – das hiesige aktuelle Sortiment dürfte kaum eine andere kennen – und fanden dann zeitweise doch zum Teil Hülsen auf dem Teller, denen eben diese unerwünschten Fasern anhafteten und die das leckere Mahl ein wenig trübten (das Auge isst bekanntlich mit).
  • Bodenfruchtbarkeit oder die "alte Kraft" November 2004
    Unter Bodenfruchtbarkeit versteht man die Fähigkeit eines Bodens, anhaltend hohe Erträge abzuwerfen. Sie basiert vornehmlich auf dessen natürlicher Zusammensetzung, die von Fall zu Fall ganz verschieden sein kann. Es sind die physikalischen, chemischen und biologischen Eigenschaften, die ihn in ihrer Verknüpfung dazu befähigen, den Pflanzen ein mehr oder weniger ergiebiger Standort zu sein.
  • Topinambur Oktober 2004
    Topinambur, auch Topinambour, Erdbirne oder Jerusalem-Artischocke genannt, stammt aus Nordamerika und ist seit etwa 1600 bei uns in Europa bekannt. Als Helianthus tuberosus gehört er zur selben Gattung wie die Sonnenblume (Helianthus annuus).
  • Pfefferminze - Arzneipflanze des Jahres 2004 September 2004
    Sie ist zu Beginn des Jahres zur Arzneipflanze gekürt worden: die altbekannte Pfefferminze mit ihrer vielseitigen Heilwirkung.
  • Feldsalatpflanzung nicht zu übertreffen September 2004
    Im unbeheizten Gewächshaus wird Feldsalat zwischen Mitte und Ende September ausgesät. Das Problem, dass um diese Zeit einige Sommerkulturen, voran Tomaten und Paprika, oft noch voll im Behang sind und der Saat im Wege stehen, lässt sich durch eine 4 bis 6 Wochen spätere Pflanzung des Feldsalates – bei gleichem Saattermin – lösen.
  • Letzter Pflanztermin für Endivie im Gewächshaus September 2004
    Gerade das unbeheizte Gewächshaus kann in den Herbst- und frühen Wintermonaten dazu beitragen, die so wichtige Vitamin- und Mineralstoffversorgung für eine gesunde Ernährung sicherstellen.
  • Blattrandschäden an Kopfsalat und Kohl September 2004
    Innenblattnekrose (Nekrose = Gewebstod) beim Kopfsalat, China-, Kopf- und Rosenkohl (Kohlanbauer sprechen vom "Tabak" oder "Randen") tritt jahrweise unterschiedlich auf. Im Kopfinnern zeigen sich graubraune Schichten abgestorbener Blattränder oder auch größerer Blattpartien.
  • Jetzt ist Spinat an der Reihe August 2004
    Der Spinatanbau hat in den letzten Jahren durch die Tiefkühlangebote etwas an Bedeutung verloren. Der Feinschmecker zieht aber Ernten aus dem eigenen Garten vor.
  • Wissenswertes vom Weißkohl August 2004
    Weißkohl – in vielen Gemüsegärten eine schon "ausgestorbene" Art – steht mit 7.173 Hektar Anbaufläche im deutschen Erwerbsgemüsebau nach Spargel und Möhren immer noch an dritter Stelle.
  • Knollenfenchel August 2004
    Knollenfenchel schosst unter sommerlichen Langtagsbedingungen sehr sortenunterschiedlich (wobei die Schosswiderstandsfähigkeit des Sortiments beständig steigt).
  • Langtagpflanzen im Gemüsegarten August 2004
    Sicher sind Sie im Zusammenhang mit dem unerwünschten Schossen z. B. bei Salat und Spinat schon einmal auf die ohne Hintergrundwissen wenig sagenden Begriffe Langtag oder Langtagpflanzen gestoßen. Die Tabelle gibt zu den Letztgenannten eine kurze Erläuterung. In ihr finden Sie auch zwei weitere zu dem Thema gehörende Pflanzengruppen.
  • Salatrauke immer beliebter Juli 2004
    Bis vor wenigen Jahren nur Italienurlaubern bekannt, ist heute die Salatrauke, auch Rukula oder Rucola genannt, zu einem begehrten und vielverwendeten Gewürzkraut geworden.
  • Wer Gründüngung sät… Juli 2004
    …wird oftmals Schnecken ernten. So lässt sich bedauerlicherweise spötteln, wenn man hört, was Biologen vom Harper Adams University College Shropshire (England) in Versuchen herausgefunden haben.
  • Sollen Buschbohnen bewässert werden? Juli 2004
    Buschbohnen gelten gemeinhin als verhältnismäßig widerstandsfähig gegenüber Trockenheit. Deshalb sind zusätzlich Wassermengen bis zum Blühen der Pflanzen nur bei größerer Bodenwasserarmut notwendig.
  • Radieschen so oder so Juli 2004
    Die Radieschenkultur ist anspruchsvoller als allgemein vermutet wird. Misserfolge sind keine Seltenheit. Feste, knackige, zarte und gesunde Exemplare verlangen sehr viel Sorgfalt beim Anbau.
  • Bewässerung beim Spargel – ein Versuchsergebnis Juni 2004
    Sowohl Bleich- als auch Grünspargel benötigen für ihre optimale Entwicklung während der Vegetationszeit ausreichend Wasser. Das gilt namentlich im Zeitraum Ende Juni bis Mitte September, in dem die Hauptmenge an Reservestoffen für die nächstjährige Ernte gebildet wird.
  • Knoblauchblüten ausbrechen? Juni 2004
    Je nach Herkunft gibt es bei uns Knoblauch ohne (Frühjahrsknoblauch) oder mit Blütenentwicklung. Die Blüten der letztgenannten sitzen auf bis zu 80 bis 100 cm hohen röhrenförmigen Stielen und verharren meistens im Knospenstadium, sind fast immer steril, folglich kommt es nicht oder nur selten zur Samenbildung.
  • Für und wider – Mischkulturen Mai 2004
    Bei dieser Anbaumethode ahmt man das Wachstum der freien Natur nach und versucht, diese auf Gemüsekulturen zu übertragen. Wenn auch nicht wissenschaftlich erhärtet, können sich die Gemüsepflanzen je nach Anbaukombination gegenseitig günstig oder nachteilig beeinflussen, was auf ihre Duft- und Wurzelausscheidungen, Wurzelrückstände, unterschiedliche Durchwurzelungstiefen und dergleichen zurückzuführen ist.
  • Der Kürbis boomt Mai 2004
    Kürbis ist "in". 500 Sorten(!) hat ein niederländischer Gemüsegärtner im Jahre 2003 angebaut, 300 ein österreichischer. Darunter befanden sich Speise- und natürlich Zierkürbisse (letztere sind nur zum Teil genießbar).

    Die botanische Zuordnung der einzelnen Sorten zu den verschiedenen Arten (die Gattung Cucurbita umfasst eine ganze Reihe davon, aber nur vier sind mehr oder weniger bei uns bekannt) ist ein Kapitel für sich und lässt sich nicht in wenigen Zeilen abhandeln, zumal sie auch in der Freizeitgärtner-Literatur nicht immer vollends übereinstimmt.
  • Salbei in vielen Variationen April 2004
    Ein Gang durch eine gut sortierte Staudengärtnerei zeigt erst die Vielfalt der Salbeiarten für den Garten auf. Neben den bekannten einjährigen Sommerblumen sind es vor allem die hübschen staudigen Vertreter. Sie alle zählen zur großen Familie der Lippenblütler (Labiatae). Eine weitere Gemeinsamkeit ist ihr Reichtum an ätherischen Ölen.
  • Radieschen für warme Tage: Ostereiermix April 2004
    Diese interessante Samenmischung beinhaltet rote, rotweiße, und weiße Radieschensorten, alle in runder Form. Sie sind würzig, platzfest, werden nicht pelzig und besitzen in etwa alle die gleiche Entwicklungszeit. Bei der Ernte ergibt sich ein buntes Potpourri appetitlich frischer und knackiger Radieschen.
  • Blumenkohlentwicklung April 2004
    Blumenkohl ist – genau wie fast alle hier bekannten Gemüsekohle – eine durch sprunghafte Erbveränderung (Mutation) entstandene und durch Züchtung weiterentwickelte Varietät des Wildkohls.
  • Zwiebelsaat oder Steckzwiebel? März 2004
    Beide Anbaumethoden haben Vor- und Nachteile.
  • Eissalat der Shootingstar März 2004
    Eissalat, auch Eisberg-, Krachsalat, ist mittlerweile der Favorit auf deutschen Märkten (siehe untenstehende Grafik). In unseren Gärten bundesweit auch? Jedenfalls hat er eine steile Karriere hinter sich.
  • Was man seinen Gemüsepflanzen schuldet… März 2004
    Alljährlich zur Weihnachtszeit ergehen über Rundfunk, Fernsehen und Printmedien Appelle zur richtigen Tierhaltung. Dabei werden Checklisten bezüglich der Haltungsvoraussetzungen "aufgetischt", deren Fragen es mit "ja" oder "nein" zu beantworten gilt. Wäre im konkreten Falle auch nur eine einzige von ihnen mit "nein" anzukreuzen, sollte ein Tier – Hund, Katze, Meerschweinchen, Vogel o. a. – nicht ins Haus kommen. Das diesbezüglich gewünschte oder vorgesehene Weihnachtsgeschenk müsste also entfallen, wenn dort Achtung vor der Kreatur herrscht.
  • Radies – mal rund, mal länglich Februar 2004
    Knolle ist nicht gleich Knolle. Während eine solche zum Beispiel beim Sellerie aus drei "Teilen" (Spross-, Hypokotyl-, Wurzelabschnitt) gebildet wird, stellen die meisten Radieschen jeweils nur eine sogenannte Hypokotylknolle dar.
  • Hohe Schule der Frühjahrsbodenbearbeitung Februar 2004
    Ist das Gartenland im zeitigen Frühjahr gut abgetrocknet, kann man mit der Bearbeitung des Bodens beginnen.
  • Aussaattiefe Februar 2004
    Die Empfehlung einer tieferen Ablage auch kleinerer Gemüsesämereien (Normalsaatgut!) in den Boden ist mittlerweile schon ein "alter Hut", und trotzdem hat man den Eindruck, dass für manch einen Freizeitgärtner noch das Gebot gilt "kleinen Samen flach bedecken, grobe Samen tief verstecken".
  • Keimung in Raten? Januar 2004
    Nimmt der Embryo (Keimling) im Samenkorn, der während Samenruhe stark "eingetrocknet" ist, beim Vorhandensein von Sauerstoff, Wasser und Wärme (bei Lichtkeimern auch Licht) sein Wachstum auf, so spricht man von der Keimung.
  • Laubpackung erwärmt das Frühbeet Januar 2004
    Wer sich die nicht ganz leichte Arbeit des Packens mit Stallmist sparen möchte, kann eine Ernteverfrühung der Gemüsekulturen auch mit einer Laubpackung erreichen.
  • Bemerkenswert: Neues im Gemüsesortiment Januar 2004
    An den Tagen der "offenen Tür" holländischer Zuchtbetriebe im Herbst 2003 wurde unter anderem ein orangefarbener Blumenkohl vorgestellt. Er soll die grün-, weiß-, vioettfarbene Palette bereichern und sich für die Herbsternte eignen. Der Züchter sieht auch für diese Farbe eine Marktnische.
vorheriger Beitrag
nächster Beitrag

Diese Seite nutzt ausschließlich Session-Cookies. Permanente Cookies werden nicht verwendet!
Nähere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.