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2003 Gemüse

  • Auch das ist interessant... Dezember 2003
    Im Wirtschaftsjahr 2002/03 sank der durchschnittliche Gemüse-Pro-Kopf-Verbrauch in Deutschland von 94,2 auf 90,9 kg. Nach wie vor hielten Tomaten (19,5 kg, davon 7,1 kg frische Früchte) die Spitze unter den Gemüsearten. Es folgten Gurken mit 6,5 kg/Kopf der Bevölkerung, Möhren und Rote Bete mit zusammen 6,2 kg, Speisezwiebeln mit 6,1 kg sowie Weiß- und Rotkohl gemeinsam mit 4,7 kg.
    (nach aid "Gemüse" 9/03)
  • Amore, Amore… Dezember 2003
    Sie möchten wissen, warum Tomaten auch Liebesäpfel heißen? Ganz klar: Die Pflanzen wollen, um ertragreicher zu sein, einfach geliebt werden! So jedenfalls würde Klein-Fritzchen schlussfolgern, wenn er das Nachstehende läse.
  • Grünkohl Dezember 2003
    Grünkohl, außerordentlich gesund, gilt zwar als echtes Wintergemüse, das sortenabhängig "vor Ort" bis zu minus 15 °C verträgt, doch nachdem er im Herbst den Höchstertrag erreicht hat, nimmt die Blattmasse langsam wieder ab.
  • Jedem Röschen sein "Blättchen" November 2003
    Die Blätter sind die Arbeitsräume einer Pflanze, in denen sie die zu ihrem Aufbau benötigten Stoffe herstellt und zusammenfügt. Beim Rosenkohl geht dieser Beitrag jedes einzelnen Blattes für das Gesamtwohl der Pflanze insoweit noch hinaus, als es auch für Entwicklung des seinem Stiel am Strunk aufsitzenden Röschens "verantwortlich" ist.
  • Kalkdüngung November 2003
    Kalk (genauer: das Element Calcium) ist zum einen ein Hauptnährstoff der Pflanze, zum anderen übt er vielfältige Wirkungen auf die Ertragsfähigkeit des Bodens aus. Insofern kommt ihm eine wichtige Doppelfunktion zu.
  • Wurzelhaare November 2003
    Was uns Gärtnern normalerweise verborgen bleibt, ist auf der IGA 2003 in Rostock im wahrsten Sinne des Wortes "groß herausgestellt" worden.
  • Möhrenentwicklung Oktober 2003
    Wenn Sie jetzt oder demnächst Ihre späten Möhren ernten und dabei an deren Spitze noch ein kleines "Wurzelschwänzchen" entdecken, mutmaßen Sie dann, dass die Pflanzen mit dessen im Boden verbliebenen Teil unter Umständen bis zu 130 cm nach unten vorgestoßen sein könnten?
  • Gemüseernte Oktober 2003
    Im 10. Monat des Jahres sinken auch in den klimatisch bevorzugten Gebieten Deutschlands die mittleren Tagestemperaturen unter die 10 °C-Schwelle, und damit geht die "große Vegetationsperiode" zu Ende. Früh(Nacht-)fröste kamen teilweise schon oder kommen höchstwahrscheinlich über das Land. Vor dem einsetzenden Winter steht die Ernte einer Reihe noch auf den Beeten befindlicher Gemüsearten an.
  • Bewegung hemmt das Wachstum September 2003
    In Holland hat man bei Versuchen mit Gewächshaustomaten festgestellt, dass die Berührung und häufige Bewegung der Blätter in den Pflanzen hormonelle Vorgänge auslöst. Diese führen zu einer Hemmung des Streckungswachstums junger Pflanzenzellen und damit zu einem verringerten Längenwachstum, kleinerem Laub und weniger Ertrag. Ein dreimonatiger Versuch ergab folgendes:
  • Früchte des Gemüsegartens September 2003
    "Die Früchte meines Gartens" – eine gängige Redensart, die meistens all das meint, was ernt- und essbar ist (siehe Foto). So weitgespannt ist sie aber falsch. Andererseits "greift" der gemeinhin gebrauchte Begriff Fruchtgemüse meistens "zu kurz", denn er umfasst üblicherweise nur die Beeren (s. u.).
  • Gartendekor, Kitsch oder Anregung zum "Philosophieren"? August 2003
    Windspiel im Garten – eine vertikal drehende Schnecke, Spirale, Schraube "ohne Ende". Zwei Meter hoch. Bunt. Lustig. Zierde, Fremdkörper, Kitsch vor dem natürlichen Grün? Auf jeden Fall Blickfang. Besonders bei Bewegung.
  • Zucchini, auch mal rund August 2003
    Zucchini-Sorte 'Eight Ball'
  • Stammgurken im Gewächshaus reduzieren August 2003
    Gewächshausgurken, ob veredelt oder unveredelt, haben die Eigenschaft, dass sie am Haupttrieb viele sogenannte Stammgurken ausbilden. Sie stehen besonders günstig zum Saftstrom, wachsen daher sehr schnell und bringen eine frühe Ernte.
  • Wassermenge bei Kleingewächshaustomaten August 2003
    Ob die unten gezeigten Versuchsergebnisse aus einem unbeheizten Folienhaus (Tomatenkultur von Anfang April bis Anfang Oktober) der Staatsschule für Gartenbau, Stuttgart-Hohenheim 100\%ig ("1:1") auf Ihr Kleingewächshaus zu übertragen sind, vermag ich nicht zu sagen.
  • Zichorie Zuckerhut immer beliebter Juli 2003
    Dem Zuckerhut wird im Garten immer mehr Platz eingeräumt. Vielerorts hat er berreits der Endivie den Rang abgelaufen. Er liefert ab Oktober bis in den Winter hinein würzigen Salat.
  • Gleichhohe Erträge sind nicht "drin" Juli 2003
    Recht gute Übereinstimmung des "dreieckigen" Verlaufs der Buschbohnenerträge, wie sie das Schaubild ausweist, und des dreieckig, in den Verkehrsampel-Farben dargestellten Schemas der Wachstumsbedingungen (Temperatur, Licht) im Freiland.
  • Kohlrabi und Blumenkohl zum Tiefgefrieren Juli 2003
    Obwohl das Gefriergut ohne Bedenken fast ein Jahr in der Tiefkühltruhe aufbewahrt werden kann, ist es aus Qualitätsgründen immer besser, die Lagerzeit so kurz wie möglich zu bemessen.
  • Gewächshausgurken fachgerecht schneiden Juni 2003
    Mit zu den wichtigsten Pflegemaßnahmen zählt der Schnitt der Gewächshausgurke. Er soll für die Entwicklung eines ausreichenden Wurzel- und Blattwerkes sorgen, damit die Pflanze die vielen Früchte ernähren kann.
  • Stickstoffversorgung und Kopfdüngung Juni 2003
    Einfach toll: Vorne am Trecker erfassen Sensoren (Messfühler) beim Überfahren des Bestandes die derzeitige Stickstoffversorgung der Getreidepflanzen, hinten bringt der angekoppelte Düngerstreuer die jeweils von einem dazwischengeschalteten Computer für den augenblicklichen "Standort" errechnete Nährstoffbedarfsmenge aus – diese also erforderlichenfalls auf einer Fläche x-fach variierend. So arbeitet neuerdings teilweise schon die Landwirtschaft.
  • Die Konkurrenz ist bedrohlich Mai 2003
  • Folie und Spargelbeete April 2003
    Wachstum, Wachstumsgeschwindigkeit, Ertrag und Qualität beim Spargel sind sehr stark von der Temperatur abhängig. Er reagiert deshalb diesbezüglich auch auf gering erscheinende Nuancen (Darstellung 1). Spargelanbauer sind bemüht, die genannten Faktoren bis zu einem gewissen Grade durch Folienauflage zu steuern.
  • Gemüsetrends April 2003
  • Einstellung deutscher Verbraucher zu verschiedenen Gemüse-Angebotsformen April 2003
    Die niederländische "Productschap Tuinbouw" untersuchte das Nachfrageverhalten deutscher Verbraucher in Supermärkten und interviewte 329 Käufer hinsichtlich ihrer Bewertung des Gemüseangebots.
  • Grünspargel April 2003
    Der Grünspargel eignet sich mit seiner einfachen Anbauweise und seinen zuverlässigen Ernten besonders gut für den Hausgarten. Im Geschmack ist er infolge seines Chlorophyllgehaltes würziger und kräftiger als der Bleichspargel. Zudem enthält Grünspargel mehr Vitamin C und Karotin und eignet sich bestens zum Tiefgefrieren.
  • Salat: Netzabdeckung und Resistenz März 2003
    Zu den Hauptschädlingen des Salats gehören die Blattläuse. Sie beeinträchtigen die Pflanzen durch ihre Saugtätigkeit, die Misswuchs und Verkrüppelungen verursacht, sowie durch die Übertragung von Viruskrankheiten.
  • Optimale Nährstoffversorgung der frühen Gemüse im Gewächshaus und Frühbeet März 2003
    Die Düngung der Gemüsekulturen im Gewächshaus und Frühbeet ist für Freizeitgärtner oftmals nicht einfach zu bewerkstelligen. Man ist unsicher bei der Wahl der Dünger, will hohe Nitratwerte in den Ernteprodukten vermeiden, aber auch die Pflanzen nicht hungern lassen.
  • Brokkoli – Geballte Kraft März 2003
    Trifft zu, was man in Heft 4/2000 der "Gemüsebau Praxis" las, dann dürfte in diesem Jahr ein "Super-Brokkoli" auf den Markt kommen, der auch Liebhabergärtnern als Saat- oder Pflanzgut bald zur Verfügung stehen könnte.
  • Frühe Eissalaternte aus dem unbeheizten Gewächshaus März 2003
    Bei der ersten Gewächshausbestellung gegen Ende Februar bis Anfang März (mit Vliesabdeckung!) sollte neben Kopfsalat, Rettich, Radieschen und Kohlrabi unbedingt auch Eissalat angebaut werden.
  • Stallmistpackung nach altem Rezept Februar 2003
    Eine ausgesprochene "Gemüsefrühtreiberei" mit Beginn um Mitte Februar gelingt nur mit Pferdemist – von einem beheizten warmen Kasten abgesehen.
  • Die Artischocke Februar 2003
    "Man nehme Artischocken und Rahm (für das Gesinde genügt Magermilch) …" steht in einem alten Kochbuch. Die Artischocke – einst ein verbreiteteres Gemüse und heute? In Norddeutschland ist sie wieder ins Gerede gekommen. Man glaubt, dass sie dort als Ausgangsstoff für diverse Arzneimittelprodukte "Wurzeln schlagen" könnte. Wissenschaftliche Feldversuche sollen ihr für einen größeren Anbau den Weg ebnen. Das ist Anlass, diese Feingemüseart (Staude) und dekorative Zierpflanze (als Solitär) kurz in Erinnerung zu rufen.
  • Sind bittere Möhren gesünder? Januar 2003
  • Löwenzahn Januar 2003
    Es ist viel zu wenig bekannt, dass auch Löwenzahn im Frühjahr angebaut und seine Wurzeln im Spätherbst und Winter zum Treiben eingeschlagen werden können. Die gebleichten Blätter mit ihrem leicht bitteren Geschmack sind das gesündeste, was der Garten zu bieten hat.
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