Inhalt

Ziergarten 2003

  • Winterliche Gartenarbeiten Dezember 2003
    Dem naturbewussten Menschen kommt im Kreislauf der Natur alljährlich und erneut zum Bewusstsein, wenn er saisonmäßig im Garten die Entwicklung einer Knospe beobachten kann und mit dem Fruchtbehang die vorübergebende Vegetationsruhe eintritt.
  • Der Garten - Bedeutung und Planung Dezember 2003
    Gärten sind ein Stück Natur in unserer zunehmend verstädterten Umwelt. Für Professor Dr. Tove Fjeld ist die gesellschaftliche Bedeutung von Gärten deshalb nicht hoch genug einzuschätzen. Auf dem IVG Medientag Garten 2003 in Köln wies die norwegische Wissenschaftlerin darauf hin, dass das Erleben von nur 3 Minuten natürlicher Sinneseindrücke zu einem deutlichen und nachhaltigem Abbau von umweltbedingtem Stress führt. Pflanzen lenken somit von Alltagssorgen ab und entspannen Körper, Geist und Seele – es kommt zu einem Wohlfühl-Effekt.
  • Bruder Baum November 2003
    Seit Menschengedenken waren es gerade die Naturvölker, die dem Baum große Verehrung entgegenbrachten und in näherer Beziehung standen. Der Symbolgehalt des Baumes kommt auch heutzutage noch zum Ausdruck, wenn zum Beispiel bei der Geburt eines Kindes ein junger Baum gepflanzt wird. Überliefert wurden aus dem 12. Jh. gewisse Baumschemata mit der Gegenüberstellung eines Tugend- und eines Lasterbaumes, wie der arbor bona- und der arbor mala-Baum.
  • Ginkgo – ein Baum aus Ur-Zeiten November 2003
    Er ist unter seinem lateinischen Namen Ginkgo biloba besser bekannt, als unter der deutschen Bezeichnung Fächerblattbaum, besonders, seit in den zurückliegenden Jahren zunehmend Ginkgo-Naturheilmittel beworben und vertrieben werden. Der Name Ginkgo ist abgeleitet aus dem Chinesischen Ginkyo, was in der Übersetzung Silberpflaume bedeutet. Diese Bezeichnung gilt den Früchten, die wie Mirabellen an langen Stielen aussehen.
  • Grabpflege im November November 2003
    November, Nebelmonat, stille Tage und das Gedenken an die Toten. Ein Besuch am Grab, ob an Allerheiligen, am Volkstrauertag oder Totensonntag, ist jetzt für jeden Hinterbliebenen ein Bedürfnis. Und auch der Wunsch, das Grabbeet von verblühten Sommerblumen zu befreien und für die kalte Jahreszeit zu schmücken.
  • Der Feuerdorn Oktober 2003
    Feuerrot, orange und gelb leuchten in den Herbstwochen bis weit in den Dezember hinein die Früchte des Feuerdorns. Der Strauch mit dem botanischen Namen Pyracantha hat seine Heimat in Südost-Europa, Kleinasien und China.
  • Die Herbstfärbung - ein Geschenk der Natur Oktober 2003
    Mit Freude und Dank nehmen wir die alljährlich wiederkehrende Laubverfärbung mit ihren Reizen wahr, obgleich sie in unseren Breiten – je nach Witterungsverlauf – sich sehr unterschiedlich auswirkt.
  • Ein Feuerwerk der Farben: Ahorn September 2003
    Keine andere Gehölz-Gattung ist in ihrem Erscheinungsbild so breit gefächert wie die 150 verschiedenen Ahorn-Arten. Erhebliche Unterschiede liegen in der Größe, die die einzelnen Arten erreichen. Sie variieren zwischen nur 2 m groß werdenden Zwergsträuchern und stattlichen Baumriesen mit bis zu 40 m Höhe und 25 m Breite, zu denen der Berg-Ahorn heranwächst.
  • Staudenpflanzung auf sommertrockenen Beeten September 2003
    Ohne Wasser kein Pflanzenleben. Wichtiger Pflanzennährstoff, der den Pflanzenaufbau fördert, denn die Pflanzensubstanz besteht zu 95 % aus Wasser. Es dient dem Pflanzentransport der Nährstoffe in der Pflanze von der Wurzel bis in die höchste Baumkrone. In der Gartengestaltung spielt es eine nicht minder wichtige Rolle, wie zur Belebung von Wasserflächen in Form von Spring- und Plätscherbrunnen.
  • Einmal Stockrosen immer Stockrosen August 2003
    Jetzt machen sie wieder mit ihren großen, bunten und leuchtenden Blüten auf sich aufmerksam und lassen prächtige Gartenpartien entstehen. Die Farbpalette ihrer Blüten ist weit gefächert. Sie reicht von Weiß über Gelb und Rosa bis zu einem sehr dunklen, samtigen Rot. Es gibt sie auch in gefüllt blühenden Sorten.
  • Eine Rose mit besonderem Flairm - 'Nostalgie' August 2003
    Sie gilt als Königin unter den Blumen. Deshalb wurden von der Rose auch viele tausend Sorten gezüchtet. Allein der aktuelle Katalog einer großen Rosen-Baumschule enthält mehr als 300 Sorten.
  • Farbliche Stimmungsbilder im Schattenbereich August 2003
  • Fassadenbegrünung Juli 2003
    Nützliches lässt sich häufig mit Schönem verbinden. So ist eine Hausbegrünung mit Kletterpflanzen nicht nur eine optische Aufwertung der Fassade, sondern auch eine sinnvolle Möglichkeit, die Wand vor Wind und Wetter zu schützen, Energiekosten zu senken und die Luftqualität rund um das Haus zu verbessern.
  • Anpassungsfähigkeiten der Pflanzen an den Standorten Juli 2003
    Recht unterschiedlich sind der pflanzliche Wuchs und die Lebensformen der Pflanzenwelt an ihrem Standort. Angesprochen ist die Beobachtungsgabe jedes einzelnen, denn die Natur zeigt uns Beispiele zur Genüge. So wie aus dem Flug der Vögel die Aerodynamik (Lehre von der Bewegung in der Luft) wertvolle Erkenntnisse gewonnen hat, so hat gleichfalls die Technik aus dem Aufrichten eines Grashalms wichtige Erfahrungen über die Trag- und Biegfähigkeit gesammelt; ebenso auch in der Statik.
  • Der Bau von Steinwällen und dazu passende Stauden Juli 2003
    Steinwälle und Trockenmauern sind gut geeignet niedrige Erdhänge abzustützen oder bestimmte Bereiche abzugrenzen. Sie werden ohne Bindemittel, wie Zement oder Kalk, errichtet.
  • DSB auf der IGA 2003 Juni 2003
    Noch bis 12. Oktober 2003 dauert in Rostock die Internationale Gartenbauausstellung (IGA) 2003. Die grüne Weltausstellung am Meer bietet ihren Besuchern Einmaliges.
  • Blauregen – ein eindrucksvoller Schlinger Juni 2003
    Jetzt blüht er wieder und macht mit seinen langen Blütentrauben einen gewaltigen Eindruck. Die Eigenschaft gewaltig trifft auch auf seine Wuchskraft zu.
  • Robuste Blütensträucher des Vorsommers Juni 2003
    Erfahrungsgemäß braucht jedes Haus ein Fundament. Im übertragenen Sinn wird auch der Boden als "Fundament" des Gartens bezeichnet, der für Entspannung und Erholung bedeutsam ist; zugleich als Ziergarten dient sowie dem Eigenanbau von Gemüse.
  • Blut-Johannisbeere: Schön und robust Mai 2003
    Sie ist eine Vielzweck-Pflanze und obendrein noch schön sowie robust und recht anspruchslos, die Blut-Johannisbeere mit dem lateinischen Namen Ribes sanguineum.
  • Schmuckrabatten mit Blattpflanzen Mai 2003
    Der Garten sollte eine vergrößerte Wohnfläche sein, obgleich er witterungsmäßig uns nur für einige Monate des Jahres zur Verfügung steht. Erlauben es die Ausmaße, so ist ein geeigneter sonniger Platz für Stauden und ein Schmuckbeet für Sommerblumen vorzusehen. Bereits die Umsetzung eines der Vorschläge hebt den Gesamteindruck des Gartens und lässt ihn zu einer kleinen Oase des Blühens und Friedens werden.
  • Wenn der Flieder wieder blüht Mai 2003
    Syringa, der Flieder, ist eine mit etwa 30 Arten in Süd-Osteuropa und Ostasien vorkommende Gattung, die als sommergrüne Sträucher oder kleine Bäume wachsen. Syringa vulgaris wurde bereits im 16. Jahrhundert nach Mitteleuropa eingeführt und erfreut sich seitdem einer großen Beliebtheit. Aber erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts begann der Siegeszug der Fliederzüchtung. Amerika hat sich besonders nach 1918 und Holland nach 1945 um die züchterische Bearbeitung des Sortimentes verdient gemacht.
  • Kamelie – Die Schöne aus Fernost April 2003
    Ihre Blüten haben einen Hauch von Exotik. Ähnlich wie bei der Rose präsentieren sie sich variantenreich von der einfachen bis zur gefüllten Form. Das Farbspektrum reicht von Weiß über Rosa bis zum leuchtenden Rot, wobei auch zweifarbige Blüten vertreten sind. Außerdem zeichnet den Strauch auch sein immergrünes glänzendes Laub aus.
  • Ansprechende Blütenschönheiten Nähergebracht April 2003
    In unseren Breiten sind es vorwiegend die Laubwälder, die mit stäubenden Kätzchen von Hasel und Erle frühlingsverheißend an noch kahlen winterlichen Zweigen uns entgegenleuchten. Doch bald verstummt die Vorfrühlingsblüte und an Bachufern und Schluchten beginnt erst nach der Schneeschmelze in der Bergregion und Kältestarre die Nährstoffversorgung bis zum Optimum ihrer Leistungs- und Anpassungsfähigkeit.
  • Magnolien – Blütenpracht von Weiß bis Purpur März 2003
    Sie gehören in unseren Gärten zu den attraktivsten Blütengehölzen. Ihre auffallenden, zum Teil sehr großen Blütenblätter entfalten die meisten Sorten vor der Entwicklung der Laubblätter. Dies verstärkt ihre Wirkung, auch über größere Entfernungen. Die reichblühenden Sträucher oder kleinen Bäume erscheinen dann wie große Blumensträuße.
  • Mehr Grün im Wohnraum März 2003
    Ein Wohnen mit Blumen bringt Lebensfreude ins Haus. Das gärtnerische Angebot an Blatt- und Blütenpflanzen ist so umfassend und macht die Wahl oft nicht gerade leicht. Die Erfahrung hat gezeigt, dass die Pflanzenwahl vorwiegend nur nach optischen Empfindungen vorgenommen wird, was durchaus verständlich ist, oft auch nach ihrem attraktiven Aussehen, wobei der endgültige Platz meist unberücksichtigt bleibt und dem Wachstum nicht gerade entspricht.
  • Pflanzenformen und ihre Entwicklungszeit Februar 2003
    Jedem naturverbundenen Menschen werden die aufschlussreichen Berichte von Auslandsreisen eines Alexander von Humboldt (1769 – 1839) nicht unbekannt sein. Um seine Eindrücke der Nachwelt zu vermitteln, stellte er die Natur als Lehrmeister heraus und regte an, das Beobachten zu erlernen. Hinsichtlich der Fülle an Pflanzenformen in allen Erdteilen stellte der vielgereiste Naturwissenschaftler die Frage "… dient die Formgestaltung der Pflanzen nur dem Menschen zu erfreuen und zur Bewunderung, oder ist es eine Launenhaftigkeit der Natur". Fazit: Ohne Pflanzendecke als stoffwandelnder Faktor ist das organische Leben, die Tierwelt und die menschliche Kultur unmöglich.
  • Die Zaubernuß – ein prachtvoller Winterblüher Februar 2003
    Während andere Sträucher noch mitten in ihrer Winterruhe verharren, steht die Zaubernuß bereits in voller Blüte. Sie bringt somit erste Farbtupfer in den noch überwiegend kahlen Garten und lässt uns den kommenden Frühling erahnen. Im Schönheitswettbewerb der Gehölze liegt sie mit ihren filigranen, rötlichen bis gelben Blüten mit ganz oben in der Bewertungsskala. Je nach Sorte blühen die Sträucher ab Dezember bis in den März. Die schmalen, zarten Blütenblätter können selbst Schnee und Frösten um Minus 10 bis 12 °C widerstehen. Zu ihrem Schutz rollen sich die Blütenblätter bei Frost zusammen und öffhen sich erst wieder, wenn die Temperatur über 0 °C. ansteigt.
  • Rhododendron schützt sich selbst Januar 2003
    Immergrüne Gehölze wie Rhododendron schützen sich selbst vor starker Kälte.
  • Silberdistel vermehren Januar 2003
    Die Silber- oder Wetterdistel (Carlina acaulis) kann im Winter durch Samen und Wurzelschnittlinge vermehrt werden. Da die Pflanze aus Samen nicht echt fällt, empfiehlt sich die Vermehrung durch Wurzelschnittlinge.
  • Pfanzendarstellungen zum Frühlingsbeginn – einst und jetzt Januar 2003
    Gartenbesitzer und Blumenfreunde warten nach der Wintersonnenwende voller Sehnsucht auf die ersten Blüher, die anfangs noch kleinen winzigen Blüten zum Frühlingsbeginn. Goethe schrieb ehemals: "Ich kann sie kaum erwarten, die erste Blume im Garten". Alljährlich und erneut stehen wir verwundert im Garten vor der Schönheit und Lebensdauer der vielen Formen im Pflanzenreich.
  • Der Weihnachtskaktus Dezember 2002
    Der Weihnachtskaktus zählt zu den beliebtesten floristischen Präsenten in der kalten Jahreszeit. Sammler brachten 1817 die Wildform dieser Kakteenart nach England. Züchterfleiß schuf aus derselben eine attraktive Zimmerpflanze.
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