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Ziergarten 2002

  • Wir gedenken der Toten mit Blüten auf Gräbern November 2002
    Die Totengedenktage sind aktueller Anlass, Gräber würdig herzurichten und auf den Winter vorzubereiten. Mit Rücksicht auf die Jahreszeit überwiegt dabei die immergrüne Komponente in Gestalt verschiedener Gehölze, Abdeckungen aus Nadelholzzweigen und entsprechende Gebinde. Blühende Pflanzen soll man aber nicht ganz außen vor lassen, denn sie geben dem Grab auch in dieser Jahreszeit ein freundlicheres Aussehen.
  • Ananasgewächse im Tropenfenster November 2002
    Zimmerpflanzenfreunde werden zu den Ananasgewächsen nur Verbindung haben, wenn sie in Botanischen Gärten waren, oder sie auf Tropenreisen kennenlernten. In der mitteleuropäischen Flora sind sie nicht vertreten. Die anspruchslosen Erdbewohner oder auch Aufsitzer (Epiphyten) der Neuen Welt sind in ihrer Lebensweise auf die Tropen beschränkt.
  • Gartenteich Oktober 2002
    Ein Gartenteich, in dem Fische schwimmen sollen, muss mindestens einen Meter tief sein. Das ist wichtig, damit die Fische auch strengere Winter und dickere Eisbildung sicher überleben. Zum Schutz vor Katzen sollten die Ufer eines Fischteichs ausreichend hoch sein.
  • Der Heidegarten Oktober 2002
    Das Auftreten der "Heide” in Gemeinschaft von Birken, Kiefern und Wacholdern mit dem Anblick weidender Schafe (Heidschnucken) kennzeichnen den nordischen Raum. Zu erinnern wäre an die großflächige Lüneburger Heide und an den Wilseder Berg, wo der erste deutsche Naturschutzpark angelegt wurde. Charakterpflanze bleibt das Heidekraut oder die Besenheide (Calluna vulgaris) und die Glocken-Heide (Erica tetralix) in Verbindung mit dem Besenginster, der das Landschaftsbild mitbestimmt.
  • Blumenzwiebeln jetzt pflanzen September 2002
    Narzissen, Tulpen, Krokusse und andere Zwiebelblumen bringen bereits im zeitigen Frühjahr die ersten Farbtupfer in unsere Gärten. Pflanzzeit für die oben genannten Blumenzwiebeln ist ab Ende August. Angestrebt werden sollte die Pflanzung bis Ende Oktober abzuschließen.
  • Rhododendron in Gärten September 2002
    Der Name Rhododendron war bereits in der Antike bekannt. Er entstand aus der Zusammensetzung rhodon = Rose und dendron = Baum. Beide Bezeichnungen "Rosenbaum" ergeben einen Namen, der im alten Griechenland für den Namen Oleander Gültigkeit hatte. 1883 brachte A. Cesalpino (1519 – 1603) den Namen in Verbindung mit der Rostblättrigen Alpenrose (Rhododendron ferrugineum) und der Behaarten Alpenrose/Almenrausch (Rhododendron hirsutum) der Alpen.
  • Containerpflanzen: Im Sommer ein Rosenbeet pflanzen August 2002
    Im Prinzip können Rosen das ganze Jahr hindurch gepflanzt werden. Es fragt sich nur, warum man das tun sollte.
  • Pflanzvorschläge für die nächste Gartensaison August 2002
    Alljährlich und erneut wird der leidenschaftliche Pflanzenliebhaber bemüht sein, auch im neuen Gartenjahr durch eine andere Pflanzenwahl mit farbigen Blumenbeeten seinem Garten ein verändertes "Gesicht" zu geben. Mit dem Erwerb unbekannter Einjähriger oder Schmuckstauden wird es ihm möglich sein, dem Wohnbereich zwischen Haus und Garten nach seinen Wünschen und Vorstellungen eine persönliche Note zu geben.
  • Vom Blütengelb im Pflanzenreich Juli 2002
    Bunte Blumenbeete in harmonischer Zusammenstellung von Einjährigen bis zu den Stauden vermitteln dem Betrachter einen entspannenden Eindruck mit beruhigender Wirkung.
  • Kleine Sonnenanbeter Juli 2002
    Ein richtiger Sommer ist ein Sommer mit viel Sonne und wenig Regen. Wir wollen schauen, was Pflanzen dazu sagen und ob es welche gibt, die sich auch dann noch wohl fühlen, wenn die Sonne brennt und sich die Wärme zu Hitze steigert. Der Zweck: Es soll eine Pflanzengemeinschaft entstehen, die insgesamt den Eindruck vermittelt, als befände sich der Garten ein paar Breitengrade südlicher. Dies kann man schon auf recht beschränktem Raum erreichen.
  • Freilandgloxinie – Bitterwurz Juni 2002
    Das Gesneriengewächs ist eine Verwandte des beliebten Usambaraveilchens. Der wissenschaftlich-botanische Name, Sinningia, ehrt den Universitätsgärtner W. Sinning vom Botanischen Garten Bonn (1794 – 1874), der einige Jahrzehnte den Garten betreute und die Pflanze aus den Tropen mitbrachte. Ihre frühere Bezeichnung Gloxinia erhielt sie zu Ehren von Benjamin P. Gloxin, einem Arzt und Botaniker aus Kolmar.
  • Gazanien vergolden den Mittag Mai 2002
    Im Mai muss man sich einen extra dicken Knoten ins Taschentuch machen, damit man sicher Gazanien pflanzt. Ihre Blüten gehören zweifellos zu den ausdruckstärksten im ganzen Sortiment von Einjahrsblumen oder Sommerblumen. Sie gehen unter der Bezeichnung Gazania splendens-Hybriden.
  • Wege- und Einfassungsbegrünung mit Farbstauden Mai 2002
    Ein Eigenheim bedeutet das Privileg jedes Einzelnen, denn es entspricht den Wünschen und Bedürfnissen des Besitzers. Geläufig ist der englische Ausspruch "My home is my castle". Es besagt die Umformung des Rechtsanspruchs durch Sir Edward Coke (1551 – 1631), der den Schutz der Wohnung gewährleistet. Damit bilden Haus und Grundfläche eine Einheit im Sinne des Gedankens; ebenso bestimmen den Wert eines Gartens die geeignete Raumaufteilung in einen Wohn- und einen Nutzgarten mit einer weiteren Gestaltung.
  • Orchideen – Tropenschönheiten April 2002
    Seit jeher haben Orchideen den Menschen begeistert, hervorgerufen durch ihr eigenständiges Aussehen und ihre reiche Farbenvielfalt. Selbst im Sprachgebrauch wird das Wort "orchideenhaft" (…gleich) zu hören sein. Mit der Vielzahl von 25.000 Arten bilden sie die größte Pflanzenfamilie unter den Blütenpflanzen. Sie werden wie Gräser, der Bambus und die Getreidearten den einkeimblättrigen Pflanzen zugeordnet. Entwicklungsgeschichtlich werden die Orchideengewächse zu den jüngsten Pflanzenfamilien gezählt, da sie die Fähigkeit besitzen, sehr leicht zu bastardisieren (zu vermischen), wodurch sich die hohe Zahl ergibt.

    1856 gelang die erste Kreuzung. Beim Blumenbinder (Floristen) gehören sie mit zu den edlen und grazilen Schmuckpflanzen zur Fertigung attraktiver farblicher Kreationen.
  • Eine besonders hübsche Amaranthart April 2002
    Aus der großen Familie der Amaranthgewächse ist vor allem Amaranthus caudatus, der Gartenfuchsschwanz, auch als Inkaweizen bezeichnet, bekannt. Mit seinen fuchsroten oder gelbgrünen Blütenähren und seinen protein- und mineralstoffhaltigen Samen erfreut er sich neuerdings einer besonderen Beliebtheit.
  • Pflanzen 2002 - Orchideen April 2002
    Vom "Arbeitskreis Heimische Orchideen Deutschland" (AHO) wurde die Vogelnestwurz (Neottia nidus-avis) als Orchidee des Jahres 2002 gewählt.
  • Vom Gartenflor der Kaiserkrone bis zur Schachbrettblume März 2002
    Winterblüher unter den Zwiebel- und Knollengewächsen können bis zu −20 °C Kälte vertragen. Ihre hohe Frostresistenz verdanken sie der Erhöhung der Zellsaftkonzentration mit Winterbeginn, wodurch der Gefrierpunkt der Körperflüssigkeit herabgesetzt wird. Ebenso verhalten sich die immergrünen und wintergrünen Pflanzen, die über −30 °C vertragen.
  • Salatjungpflanzen selbst anziehen März 2002
    Der fortlaufende Salatanbau für die Küche zählt mit zu den wichtigsten Arbeiten im Gemüsegarten. Hierfür bieten sich Kopf-, Eis-, Pflück- und Bindesalatsorten in vielen Farbvariationen an.
  • Pflanzen des Jahres 2002 Februar 2002
    • Baum des Jahres 2002: Wacholder Juniperus communis
    • Blume des Jahres 2002: Hainveilchen Viola riviniana
    • Pilz des Jahres 2002: Orangefuchsiger Raukopf
  • Blühende Hartriegelgewächse im Jahresverlauf Februar 2002
    Die Pflanzenfamilie der Hartriegelgewächse ist vom Umfang her eine verhältnismßig kleine, denn sie schließt einige "Decksträucher" ein, wie den heimischen Roten Hartriegel (Cornus sanguinea) mit schwarzen Früchten und den Weißen (Cornus sericea) mit blutroten Zweigen und weißen Früchten, die sich bei uns eingebürgert haben.
  • Kakteen wachsen zusammen Februar 2002
    Kakteen verwachsen nicht nur leicht mit dem Boden, sondern auch miteinander. Sie vereinigen dabei ihre guten Eigenschaften: Langsam wachsende Arten kommen schneller hoch, kleinbleibende werden größer, spätblühende treiben Jahre früher Blütenknospen. Robuste Kakteenarten werden nicht so heftig von Schädlingen und Krankheiten befallen, also pfropft man empfindlichere auf widerstandsfähige Stämme.
  • Ritterstern Februar 2002
    In der kalten Jahreszeit bieten mitunter Garten- und Supermärkte preisgünstig Zwiebeln des Rittersterns (Hyppeastrum-Hybriden) an. Oft schieben selbige bereits Knospen für zwei Blütenstände.
  • Kleine Nadelgehölzkunde Januar 2002
    Verfolgt man die Abläufe der erdgeschichtlichen Entwicklung in Millionen Jahren, traten die ersten Koniferen vor 300 Mio. Jahren auf. Ihren Höhepunkt erreichten sie in der Jura-, Kreidezeit und im Tertiär. Die folgende Ausführungen dienen der Information über Naturvorkommen, Eigenschaften und Merkmale jener Nadelbäume, die im Erholungsgrün und im Park häufig auftreten.
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